Ab ins Wasser

Da es seit Tagen schüttet, wie aus Kübeln, fing das Wasser aus dem Wiesen-Bach, sich schon wieder auf unserer Weide zu verteilen, auf dass die armen Rinder klatschnasse Füße bekommen würden.

Da Micha total erkältet und ich total undönig bin, habe ich mir die Gummistiefel angezogen, Schaufel, Hacke und Mistgabel geschnappt und habe mich auf die Wiese begeben. Da der Bach total zu gewuchert ist, habe ich mich mit dem Übergang vertan und bin erst einmal direkt im Bach versunken – super, Wasser in den Stiefeln – die Laune sinkt, der Bach nicht!

Der Bach läuft durch 2 Gitter in Rohre, die unter der Weide verlegt sind. Sind die Gitter verdreckt, bekommen die Rinder ein Problem; also geht’s dem Dreck an den Kragen: erst einmal die Gitter aus der Mocke ziehen und dann vom Dreck befreien. Das war echt schwierig, denn die letzte Säuberung liegt etwas zurück und Mähen, Stöcke, Steine, Dreck und der Regen haben ganze Arbeit geleistet; aber ich habe es geschafft: Weide ist wieder „trocken gelegt“.

Da ich aber schon einmal dran war, habe ich mich noch über unseren Hausbach hergemacht: das Bachbett wächst zu, das Gras verstopft dem Wasser den Weg. Also hat Micha mir noch eine Hacke gebracht und dann ging die Sauerei los: das Bachbett ist befreit und der Dreck klebte auf mir.

Also ein erfolgreicher Tag…

Regenspiele für Supernase

Was macht man mit Hundejungs, wenn es ununterbrochen regnet? Rausgehen und Spaß haben!

Rupi liebt diese Wetter und so spaziert er glücklich durch Wind und Regen – je mehr, ums so besser!!! Schmitti findet schlechtes Wetter echt doof: er rennt dann mit zusammen gekniffenen Äugelein durch die Gegend und sieht einen an, als ob er fragen würde: „Können wir wieder rein?“ Damit der junge Mann auch Spaß bekommt und ich keine Schafe bei mir habe, nehme ich dann das kleine Dummy und „verliere es“ – wie oft haben mir schon aufmerksame Menschen meine „verlorenen“ Gegenstände hinterher getragen… 😉
Besonders „oben“ verstecken findet Schmitti toll:

Und so werden auch verregnete Tage zu schönen Spieltagen für Mensch und Hund 🙂

Gastanks bekommen Aufkleber

Da es endlich einmal „trocken(er)“ war, haben wir die Gunst der Sekunde genutzt und Micha hat unter den strengen Augen der Hundejungs die Warnaufkleber auf unsere Gastanks geklebt.

Wieder ein Stück weiter…

Ab ins Holz

Onkel Schmitti

Wer Schmitti kennt, weiß, dass der junge Mann sehr überschwänglich sein kann, besonders wenn er auf kleinere Tiere trifft.

Deswegen waren wir gespannt, wie er auf das neue Familienmitglied reagieren würde…. gaaaaaaaanz toll: er hat super auf die kleine 9-Wochen alte Maus aufgepasst, was seine Freundin Senna ein wenig auf die Palme brachte…

Die Engländer waren da…

… leider nur kurz und das Frühstück wurde mehr ein BrUNCH, aber sie waren da und das war schön.

So gegen 14 Uhr mussten Susanne, Carsten, Livy und Jonas los, da sie nach Rotterdam zur Fähre fuhren, aber Simons Flieger nach Stockholm ging erst abends und so haben wir ihm noch Schmitti an den Schafe und die Feuerwache Herbringhausen gezeigt und da das Wetter es noch zuließ, ging es noch ins Eiscafe nach Beyenburg. Abends haben wir ihn dann zum Flieger nach Düsseldorf gebracht.

Das war ein schöner Tag und alle sind gut nach Hause/auf die Fähre gekommen….

Außerdem wurde ein Datum festgelegt: 23.09.2019 

 

 

Die Engländer kommen morgen…

und so nutzen wir die Gelegenheit mal wieder etwas am/im Haus zu machen:

da unser „normales WC“ Wasser verliert, benutzen wir seit Wochen unser „altes Klo“, bei dem die Klinke nicht so ganz befestigt ist und man immer aufpassen muss, dass man sich nicht selber am stillen Örtchen einsperrt, in dem man die Klinke bei einem Ruck abzieht. Das nervt.

Also haben wir heute Abend angefangen, mal kurz neue Klinken anzubringen….


 

 

 

 

Und weil wir gerade einen Lauf hatten, haben wir direkt den Spiegelschrank auch noch aufgehängt:

Wieder ein Stück weitergekommen 🙂

Außerdem ist der Tisch für morgen auch schon gedeckt:

morgendlicher Besucher

Da unsere Jungs heute morgen dringend Pipi mussten, sprangen wir in die Klamotten und ließen sie raus: nach dem ganzen Regen die letzten Tage verspricht es heute ein schöner Tag zu werden.
Also drehen die Buben ihre Schnüffelrunde und dann ging es gen Küche, Frühstück bekommen. Rupi und ich waren als erste in der Küche, als ich etwas platschen hören. Ich bin ja schon Insekten und Maäuse gewohnt, aber das Geräusch kannte ich noch nicht:

da paddelte eine kleine Kröte im Saufnapf der Jungs um ihr Leben. Wo kommt die denn her? Erschreckt habe ich mich doch ein wenig, musste dann aber lachen: armes Tierchen.

Also habe ich den Einbrecher samt Napf zum Bach gebracht und habe das Tierchen wieder ins Gras gesetzt…

Ich will trotzdem wissen, wie und wann der kleine Gangster ins Haus gesprungen ist…