Alle ins Beet

Auf Michas Geburtstag hatte Wiebke die Schnapsidee, selber Gemüse anzubauen…
Aber was Wiebke sagt, wird auch gemacht – ich dachte der Kelch geht an mit vorbei – und so stand sie eines Sonntags um 9 Uhr vor der Tür, um das Projekt zu starten….
Wer uns kennt, weiß, dass uns der Sonntag „heilig“ ist: lange schlafen, lange frühstücken, Hunde lüften – und das alles OHNE Zeitdruck.
So musste sich Wiebke gedulden, fing aber schon einmal an, im Dreck zu wühlen: sie legte das Kräuterbeet schon mal an. Nachmittags habe ich dann noch mit ihr eine Reihe des großen Beets abgestochen. Dann war erste einmal Pause: der April zeigte, was er so drauf hat.
Heute haben Micha und ich unter den strengen Blicken unserer Buben weitergemacht…

Der Bach gehört ins Bett und durchs Rohr…

…und nicht über unsere Weide…
Seit Monaten stehen wir bei Regenwetter (und danach) am Fenster und schauen uns an, wie sich unsere Weide langsam aber sicher in eine Seenplatte oder eher ein Nildelta verwandelt.
Hier unten kommt soviel Wasser an, dass das Rohr, welches das Wasser eigentlich unter der Weide herführen soll, nicht mehr aufnehmen kann. Die Wiese der Nachbarn ersäuft durch den Rückstau.
Also haben wir Micha Gummistiefel gekauft und haben uns an das „Ausheben“ des Bachs begeben:
die Fließgeschwindigkeit des Bachs ist bei hohem Wasserstand sehr hoch und so trägt das Wasser sehr viel Geröll und Kies mit sich, was den Zugang zum Rohr komplett zugeschüttet hat. Und so haben wir – besonders Micha – das Rohr wieder freigeschaufelt: erst mal finden…
Dann ging alles sehr schnell und der nächste Freischaufeltermin liegt schon wieder auf Wiedervorlage – nach dem nächsten Regenguss oder wenn es taut…


Natürlich wurden alle Arbeiten unter den Argusaugen der Bauaufsicht Ruppert durchgeführt!!!!