Wir haben zwar in unserem Schafhalterverein vor langer Zeit gelernt, wie man Schafsklauen bearbeitet, aber den Umgang mit dem Messer habe ich bisher echt vermieden.
Deswegen habe ich schon lange mit einem externen Seminar geliebäugelt und als Maria Koch in Soltau – Tierärztin und Schafhalterin – einen Termin Anfang des Jahres anbot, habe ich mich direkt angemeldet.
Heute war es da soweit:
5 Uhr aufstehen, 6 Uhr losfahren: der Kurs beginnt um 10 Uhr

Ich bin gut durchgekommen und war pünktlich da.
Los ging es mit Theorie über die Hufe/Klauen von Schafen; immer wieder wichtig zu wissen, woran und wo man rumfurwerkt…
Dann ging es an die „kalten“ Schafsfüsse

Bekommt man am Schlachthof; Maria und Astrid haben die eingefroren für uns „Azubis“ und aufgetaut, damit wir heute trainieren können.
Verschiedene Scheren und Messer wurden vorgestellt; für mich waren die Messer interessant, da ich mit meinen Burgon & Ball Scheren sehr zufrieden bin

Leider konnte ich während des „Schnibbelns“ keine Bilder aufnehmen, da ich mich erst einmal auf das Arbeiten mit dem Messer konzentrieren müsste: bin echt ein „Messer-Legastheniker“ und habe mir mehrmals in den Daumen geschnitten

Zum guten Schluss ging es dann doch…
Nach der Mittagspause ging es dann ans lebende Objekt.

Dabei habe ich mich echt in die wunderschönen Kerry Hills verguckt

Resümee vom Tag:
Ich werde mit der Schere anfangen und dann mit dem Messer die Feinheiten machen, echt gutes Duo

Um 16.30 Uhr habe ich mich auf den Rückweg gemacht, um 19.30 Uhr war ich wieder zu Hause, wo mich Micha mit der Hiobsbotschaft empfing, dass unser Wassertank wieder leer ist… wir benötigen dringend den Lottogewinn:
Fürs Wasser und für Kerry Hill Schafe

































