Lamm No. 7

Heute Morgen lag Leni schon abseits, also haben wir schnell gefrühstückt und dann habe ich mir den roten Koffer genommen und habe mich zu ihr auf die Weide gesetzt

Irgendwie klappten die Wehen nicht so richtig und sie wurde ein wenig ungeduldig, da der Kopf des Lammes festhing…

Nach ein paar „Laufübungen“ glitsche das Lamm dann doch raus und Leni ergriff erst einmal die Flucht.. aber dann wurde ANDI kräftig abgetrocknet

Nach der Geburt fand Leni leider keine Ruhe: entweder sprang schon nach kurzer Zeit der lustige Andi um sie herum oder wenn der endlich lag, leckte Leni ihn wieder aktiv. So beschlossen wir, ihr Ruhe zu geben…

Als wir wieder nach ihr schauten, lag sie ruhig mit Andi im Gras, aber leider auch ein kleines totes Aulamm neben ihr. Sie hat das Lamm noch sehr lange gesucht und danach gerufen: wieder ein kleines Stück Herz, was abgebrochen ist, aber das ist leider Natur.

 

Unsere „Autobahn“

Endlich haben wir unseren Weidenzuweg „restaurieren“ lassen:

der letzte Winter hat dafür gesorgt, dass der Weg eher einer Fangopackung glich, als einem Wirtschaftsweg.

Der Weg wurde abgezogen und dann wurde Mineraliengemisch – ich hoffe, dass ist die richtige Beschreibung, ich habe keine Ahnung von „sowas“ – aufgebracht und verdichtet.

VORHER:

… und hier war es trocken …

NACHHER:

… morgen soll es regnen, ich mache Bilder

Da das der einzige offizielle Weg auf die Weide ist – die Benutzung des anderen Weges ist geduldet – war die Ausbesserung dringend nötig

Wieder was geschafft!

Mein erster Schnittkäse

Am 14.11.2025 habe ich Käse gemacht:

Typ Feta – den habe ich in Olivenöl und Kräutern eingelegt – und meinen ersten Schnittkäse.

Herausforderung beim Schnittkäse: er bekommt ein Coating und muss dann ca. 8 Wochen reifen – 4 Wochen reichen auch

Mein Käse war zu nass und so trocknete das Coating nicht, aber die Geduld gewann und der Käse trocknete, halb eingeschmiert… als er endlich trocken war, habe ich ihn überall sorgfältig eingeschmiert und so lag er nun ca. 4 Wochen im Kühlschrank… bis gerade …

Schnittkäse nach 4 Wochen im Kühlschrank

Micha wurde die Ehre zu Teil, den Käse anzuschneiden…

… und zu präsentieren …

Dürfen wir vorstellen: unseren ersten Schnittkäse (aus Kuhmilch) mit Wiesenkräutern – wohlduftend und sehr lecker

Nächste Woche wird neuer Käse angesetzt

Was für ein Tag…

Und es hörte nicht auf zu schneien…

Also habe ich mir Luke und 2 Heuballen geschnappt und bin wieder zu den Damen rauf, die Heuraufe füllen und die Zelte entschneeen

Kleiner Luke vor großer Kulisse

Da sich meine Aufmerksamkeit „hinter“ unser Haus bezog, habe ich das Chaos vorm Haus überhaupt nicht mitbekommen:

Unsere wunderschöne, im Frühling zauberhaft duftende Marille ist Opfer des schweren Schnees geworden

Straße nach Kleinsporkert / Dirostahl dicht, kein Durchkommen. Außerdem waren auf dem Weg nach Großsporkert weitere 2 Bäume umgekippt und ein Auto „parkte“ auf der Wiese zwischen den Bäumen

Schon eher wollte unsere Müllabfuhr ihre Arbeit machen und von Kleinbeek Richtung Trotzhaus weiterfahren

Die Schneeketten hinten haben leider nicht vorm Abrutschen geholfen; andere Seite von Kleinbeek auch zu…

Micha hatte, den Landi wegen dieser Umstände „außerhalb“ Kleinbeeks geparkt, deswegen konnten wir dann zu den Bubis fahren und schauen, wie dort die Lage ist

Zwischenzeitlich hatte schon Thorsten angerufen, dass er uns gleich helfen wird, die Marille von der Straße zu entfernen. Also legte das „mobile Einsatz-Team Kleinsporkert/Kleinbeek“ los..,

Tolle Nachbarschaft – tolles Team <3

Zum Abschluss durften die Hundejungs, die das Müllauto im Dunkeln gruselig fanden, noch ne Runde im Schnee drehen

Und jetzt warten wir ab, was morgen alles noch passiert

Flieg Zelt, flieg…

Was für eine Sch****:

ein klein wenig stürmisch war/ist es heute und da ging eines der Zelte fliegen… hätte ich gerne gesehen.

Die armen Bubis waren ganz schockiert

Irgendwas stimmt hier nicht…
Es wurde 50m über den Zaun geweht
Die Horden sind ok, aber die Dachstangen…

Loch im Dach

Kann passieren, ist doof, aber was ich persönlich ganz blöd finde, ist, dass keine unserer Versicherungen den „Dachschaden“ übernimmt: „wenn es ein fester Stall gewesen wäre…“

Gepachtete Fläche, kein Landwirt im Hauptberuf, Tierschutzgesetz… irgendwie müssen wir alles beachten, bekommen aber dafür einen Tritt in den Hintern, recht herzlichen Dank

Wir sind später noch einmal schauen gefahren, ob das wieder „hingebogene“ Zelt dem Sturm getrotzt hat: hat es !!

Die Bubis haben wir mit einem gespendeten Weihnachtsbaum beruhigt

Leer :-)

Das Projekt „2024 – Scheune des Schreckens“ geht in die Endrunde. Wir sind es leid, die Scheune nicht nutzen zu können und haben beschlossen, einen Abrollcontainer kommen zu lassen, der gestern angeliefert wurde

Ganz ehrlich? Ich hatte meine Zweifel, ob die Größe reicht…

Ohne die Unterstützung Torstens und seiner Maschinen, würden wir wahrscheinlich die nächsten Jahre noch nicht fertig werden, denn auch mit Bagger Uschi und dem gelben Lieblingsgefährt von Micha war es im Heu immer noch sehr anstrengend: Danke Petra, mit dir gehe ich immer wieder in den Dreck, denn zusammen packen wir ALLES

Aber von Anfang:

Um 8 konnten wir ein wenig der Hilfe zurückgeben, denn bei Ute, Ann-Kathrin und Torsten wurde heute mit Beton gearbeitet.

Um 10 kam Michas Cousine Frauke mit Gatten und Freundin, um Klöngel für die Weihnachtsfeier ihres Rudervereines in unserem Chaos zu finden. Plötzlich schlugen alle Hundejungs an: Regine stand mit einer sehr stark blutenden Luise – Hundefreundin – vor der Tür. Kurz dem Besuch und Micha Bescheid gegeben, dass ich zum Tierarzt muss, Tierarzt angerufen, Rosa – 2. Hundefreundin – und die blutende, aber abgebundene Luise ins Auto, Regine eingeladen und los. 30 min. später lag Luise schon auf dem Behandlungstisch

Da die Wunde recht groß war, musste genäht werden. Während Luise schlafen gelegt und genäht wurde, habe ich Regine und Rosa nach Hause gefahren; Regine hat Luise später wieder abgeholt…

Als ich nach Hause kam, waren die „Schatzjäger“ schon wieder weg und Micha hatte schon die Hundejungs gelüftet.

Also konnten wir schon mit unserem Projekt weitermachen

Gute Arbeitseinteilung ist wirklich wichtig:

die beiden Petras wurden ins Heu geschickt, um alles in greifbare Nähe von „Uschi“ zu schieben, die dann das Heu in den Radlader packte, der Schaufel für Schaufel das alte Zeugs in den Container fuhr und direkt verdichtete.

Es ist vollbracht: das alte Heu ist raus – dafür habe ich jetzt eine Heustaub-Lunge

Was für ein Team

Micha, 2x Petra, Torsten

Jaaaaa fertig sind wird noch nicht, aber wir sind sooooo glücklich

Was noch gemacht werden muss?

  • der alte „Boden“ muss raus und klein gesägt werden
  • die dicken Holzbohlen bräuchten mal etwas gegen den Holzwurm
  • der neue Boden muss verlegt und befestigt werden
  • das Heu von draußen muss rein
  • das Holz, welches beim Ausräumen als noch noch verwendbar definiert wurde, findet auch noch ein Plätzchen

Höre ich gerade, dann habt ihr in 2025 garnicht mehr zu tun? Nix da, Projekt 2025 steht schon:

die olle Garage retten

Also wer nächstes Jahr ein Hobby braucht, bitte melden