Endlich ist Luke wieder da

Ende März hat Micha den kleinen Schlumpf eingepackt und hat ihn ins „Bootcamp“ nach GB zu Stuart Walton gebracht.

Das erfolgte mit sehr schwerem Herzen, aber mit klarem Verstand: wir haben – der Meningitis und unserem weichen Herzen geschuldet – zu viel Zeit für Lukes Ausbildung verschludert.

Stuart hat die Grundausbildung übernommen: von Anfang April bis zum 12.06.26 hat Luke viel Grundlegendes gelernt, es wurden auch seine Schwachstellen aufgedeckt;

  • normalerweise lässt Stuart die Azubis sich müde laufen, dann erst fangen sie an zu zuhören: Luke hat, wenn er ein Päusken braucht, keine Lust mehr…
  • Normale Border arbeiten auch mit wunden Pfoten weiter: Luke möchte, dass gepustet wird :-))
  • Er will immer mal wieder der „Bestimmer“ sein, der Dickkopf ist noch da und er hat noch nicht so ganz verstanden, dass er mit uns Menschen zusammenarbeiten soll
  • Seine rechte Seite ist besser, als seine linke
  • wenn die Schafe in der Ecke stehen, traut er sich noch nicht ran; kommt wieder Bewegung rein, macht er weiter

Es sind bestimmt noch mehr Baustellen, die wir angehen und beheben werden.

Und jetzt erst einmal „die Geschichte der Wiederkehr <3“ in Bildern:

am Donnerstag Mittag hat sich Micha mit meinem Autochen – Fähre viel billiger als der Landi – gen Rotterdam aufgemacht, um die P & O Fähre nach Hull zu nehmen:Tschüss und gute Fahrt

Ups, vergessen auf der Hinfahrt das Abendbrot-Buffet zu ordern, aber Micha weiß dich zu helfen

6.42 Uhr am Freitag erst einmal ein anständiges Frühstück

… bevor es in den Stau am Zoll geht..,

Warten auf den Einlass nach GB

Dann ab nach Goole zu Stuart, wo es noch eine letzte Trainingseinheit gab mit ein paar erläuternden Worten zu Luke:

Und dann stieg Luke ins gelbe Auto; ich finde, dass er echt fertig aussieht, hat ja auch lange Zeit das „echte“ Hundeleben im Zwinger kennenlernen dürfen

Lukes Zuhause der letzten 3 Monate

Fix & Foxi der Kleene

Micha ist noch auf dem Weg zur Fähre bei einem Farmshop vorbei gefahren, ein paar Kleinigkeiten einkaufen

Jacke, Crook, Socken, etc…

Und dann habe ich heraus bekommen, dass unsere Nachbarinnen Fee und Anke, die mit dem Campingwagen in Schottland unterwegs waren, mit derselben Fähre zurückkommen, wie Micha. Also habe ich die Drei miteinander zum Abendbrot verabredet.

Beim Warten auf den Check in konnte Luke noch ein wenig frische Luft schnappen

danach kam er auf dem Schiff in den Kennel, da keine dog-friendly rooms zu haben waren

Schiffs-Kennel

Micha verbrachte die Zeit bis zum Ablegen an Deck und erblickte dann auch die Nachbarinnen beim Einchecken

Fee & Anke beim Einchecken

Da dann doch alles gefühlt länger dauerte, als angenommen, hat Micha Luke nochmal aus dem Kennel geholt und hat noch was Zeit mit ihm verbracht

So gegen 21.30 Uhr machte dich dann die Fähre auf den Weg

Fee, Anke und Micha haben noch einen netten Abend an Board verbracht, bevor es in die Kojen ging.

Am nächsten Tag hoffte ich darauf, dass Autos mit Hunden bevorzugt die Fähre verlassen dürfen: falsche Anbahme… es dauerte

Fährenstau

… aber irgendwann hat es das gelbe Auto von Bord geschafft und dann gab es für den Hund erstmal Pinkel- und Fressenpause

und für mich hieß es, Geduld haben – eine meiner besten Eigenschaften

Und dann war es soweit:

Das Schnuppsi ist wieder zu Hause

Das Kleeblatt ist wieder komplett

Jetzt gönnen wir ihm eine kurze Eingewöhnung, dann müssen wir das zukünftige Arbeiten mit ihm organisieren

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