Umzug und Klauenpflege

Heute bei schönstem Sonnenwetter haben wir es endlich geschafft, die Bubis umzustecken. Jack hat, während wir ab- und wieder aufgebaut haben, artig auf die Bubis aufgepasst

Mein Jack-Bär

und nachdem die Bubis ihr neues Zuhause mal kurz begutachten durften, trieb Jack die Bande in die Horden, damit wir die dringende Mani- und Pediküre durchführen konnten

Der dicke Moritz

Da Jack durchs Aufpassen genug getan hat, haben wir dann noch Schmitti und Bran bespasst und dann war endlich Feierabend

Tierarzt-Besuch

In ihrer Mittagspause kam unsere Tierärztin an der Weide vorbei, um nach Marife zu schauen.

Vorher haben Micha – hat sich extra ab 10 Uhr freigenommen – Jack und ich die Damen erneut eingepfercht und diesesmal ließen sich auch alle zusammen einpferchen, gut gemacht Jack 🙂

Und dann hieß es warten…

… Jack hatte alles im Griff

Dann kam unsere Tierärztin und schaute sich Marife an

Nicht schön, aber besser. So gibt es nun 4 Tage lang eine Antibiotika- und eine Schmerzspritze.

Und dann durften alle wieder raus und der kleene Primus fing direkt wieder an, die Damen zu nerven 🙂

Mani- und Pediküre

Eigentlich wollten wir auch noch umstecken, aber der Boden ist doch noch gut gefroren. Also schieben wir aufs nächste Wochenende.

Dafür gab es aber eine dringende benötigte Klauenpflege. Dazu haben wir die Damen und den kleinen Herren eingepfercht. Alle, bis auf eine: Marife wollte noch ein paar Extrarunden drehen und ist dabei – ich habe es nicht mitbekommen – vor die Heuraufe geknallt. Ob sie ausgerutscht ist, keine Ahnung… leider hat sie sich beider Aktion böse die Lippe aufgeschlagen

Wir haben erst einmal Jod und abends Blauspray drauf gepackt, morgen rufe ich den Doc an, um zu klären, ob wir evtl. noch Antibiotika brauchen.

Und dann haben wir den Damen schöne Füße gemacht. Veronika ist so klein, dass sie noch auf den Schoß passte

Alle anderen wurden von Micha auf den Popo gesetzt und ich habe dann „restauriert“… Alle? Nein nicht alle: das kleine Ludertier Renate hatte keine Lust mehr zu warten, machte Mäh und sprang über die Horde (ich kenne dich und deine Ohrmarkennummer, junge Dame…)

Und da wir ihn endlich mal fangen konnten, haben wir direkt bei Primus das Halsbändchen überprüft: sitzt noch hervorragend

Die Mama wartete ungeduldig draußen auf den kleinen Lumpen.

Und nun ist Daumen drücken für Marife angesagt: Brauni liegt uns noch schwer im Magen und das möchten wir nicht nochmal erleben

Mal eben…

Leider haben wir feststellen müssen, dass das Dach über unserem „Ruck-Stuck“-Stall wieder undicht ist, evtl. ist es Schwitzwasser, was da vom Dach in unsere Heuballen tropft; alles sehr ärgerlich

Also wollten wir diese Woche irgendwann mal in der Scheune den verbliebenen 2.Schnitt 2021 für Martina zur Seite räumen und die Ballen ins „’nTrockene“ bringen, aber „immer ist was“.

Melanie hat heute von Andi „frei“ bekommen und fragte an, ob sie mit Cat hüten kommen darf. Um 11 stiefelten wir zu unseren Böcken hoch und nach und nach wurde Cat immer ruhiger und besser

Micha hatte inzwischen angefangen, in der Scheune aufzuräumen

Melanie bot an uns „kurz“ zu helfen, nach unserem Lieblingsmotto „viele Hände, schnelles Ende“ und so packten wir unser Heu „mal eben“ um

Und so haben wir heute einiges geschafft – danke Melanie

Krankenpflege

Seit vorgestern humpelt unsere Kleene Veronika. Also haben wir sie uns gestern morgen geschnappt und haben nachgeschaut, was mit dem linken Vorderhuf nicht stimmt:

nach vorsichtigem Drücken kam mit aus der Hufspitze Eiter entgegen. Soweit, wie ich es konnte, habe vorsichtig den Huf beschnitten. Dann haben wir schwarze Salbe und Blauspray aufgetragen.

Heute morgen haben wir die Prozedur wiederholt und haben noch einen Hufverband – danke Herr Weischet für den Tipp – angelegt und haben bei dem Matschwetter noch eine Plastiktüte drüber gezogen

Morgen sehen wir nach, ob es besser geworden ist und verarzten die Kleene erneut.