Er hat gefragt und ich habe ihn beim Wort genommen:
am Samstag kam Carsten zum Holz hacken und hat sich richtig gut angestellt: Winter is comeing und wir sind vorbereitet 😉
Alltagsplaudereien aus dem Bergischen
Er hat gefragt und ich habe ihn beim Wort genommen:
am Samstag kam Carsten zum Holz hacken und hat sich richtig gut angestellt: Winter is comeing und wir sind vorbereitet 😉
Nach unserem kleinen Schottland-Ausflug war es dringend nötig, das arme Auto und die Hundebox zu schrubben, den die 4 Hundekinder haben ja doch ein „wenig“ Dreck gemacht 😉 und ich habe Micha versprochen, – weil er das alles mitgemacht hat und es für ihn echt schlimm war – dass ich schrubbe.
Also habe ich das Autochen ausgeräumt, die Matten geschrubbt, die Box desinfiziert, das Auto geschrubbt, gewischt, geschrubbt, gewischt…. und wieder eingeräumt
Nun ist das Autochen bereit: wir könnten wieder los fahren :-), gell Schatz?
Ein wenig Grün am Brunnen, am Bach und am Haus trimmen.
Da ich Ruppert beim Schlabbern im Bach nicht mehr gesehen habe, da das Grünzeug so hoch war, habe ich beschlossen nach dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ zu handeln und habe mich ans Rasen trimmen begeben
Derweil hat Micha sein Mähwerk in unseren Garten ausprobiert, musste aber mit dem Wombat ein wenig nacharbeiten.
Also hat Micha nach der Arbeit die Kettensäge erneut geschwungen und hat die Äste in „mundgerechte“ Holzscheite zerlegt, derweil ich die Scheite in unseren kleinen Hänger gepackt und mit dem Wombat in die Garage gebracht habe. Leider habe ich es bei der 2. Fuhre etwas zu gut gemeint und habe den Hänger „etwas“ voll gepackt, so dass der Wombat echt anfing zu qualmen. Also haben wir dem Wombat seinen Feierabend gegönnt und Micha hat den Trecker angeworfen.


So haben wir wieder etwas Holzvorrat angelegt, da wir ja sonst nix haben 😉
Sturm Friederike hat auch uns getroffen:
auf unser Brunnengrundstück ist ein Bäumchen gefallen, was wir heute wegräumen wollen. Also hat Micha die Kettensäge angeworfen, ich habe meine Arbeitshandschuhe angelegt und los ging es:
Es blieb sogar noch ein Häufchen übrig, dass wir zu Brennholz verarbeiten.
Vorweg: ich liebe Brombeeren und ich liebe selbstgemachte Brombeer-Marmelade und so versuche ich sie auch immer zu pflücken und zu verarbeiten.
Unsere Brombeeren sind aber antiautoritär gewachsen und so haben wir immer Spaß, wenn wir in unserem „Garten“ Rasen mähen:
sie fallen einen an, grabschen nach deinem Hemd/deiner Haut und lassen dann nicht mehr los. So kommen wir immer etwas zerstört aus dem „Mäh-Kampf“ wieder.
Dieses Jahr solle es – etwas – besser werden und so haben wir beschlossen, den alten dicken Ranken den Garaus zu machen.
Aber wohin mit den gekappten Riesenranken?
Micha hat eine Lösung gebastelt: eine grosse Feuertonne!!!

Also ab mit dem Zeugs und dann direkt verbrennen
Und so haben wir uns an die Arbeit begeben und das war ein harter Weg; aber wir haben es zum großen Teil geschafft:
die Riesenranken wurden dem Frühling geopfert und ich denke dass der Frühling das Opfer angenommen hat; vor allen Dingen da auch noch Blut geflossen ist – ich seh aus 😉
Phil, ein Cousin von Micha und Stefan, ist Werbefilmer. Er brauchte noch eine Location, um eine Szene für einen ‚Indianer Jones‘ Trailer zu drehen und befand, nach Begehung unseres Hofes, eine unserer Garagen als ‚Wiederstandsnest‘ für gut.
Problem: er will kommenden Samstag drehen und die Garage steht aber noch mit altem Gemölters voll. Also haben Micha uns Stefan sich heute ans Ausräumen begeben. Gut, dass Petrus den heutige Morgen für Schnee und den restlichen Tag dafür vorgesehen hat, kaltes Wasser in allen sich ihm bietenden Möglichkeiten vom Himmel fallen zu lassen: Regen, Graupel, Hagel, Schnee – halt das optimale Wetter, um draußen zu arbeiten (bin ich froh, dass wir gestern mit dem Efeu fertig geworden sind)
Wieder eine Kanne Tee aufgesetzt und dann ging es los: alles von rechts nach links räumen und den platten Hänger aus der Garage bekommen – hab ich gut gemacht, das Aufpumpen der ollen Räder, gell?
Und so leerte sich rechte die Garage und die linke wurde ‚geordnet‘ voller.
Irgendwann reichte es wirklich: „Und das muss noch , raus und das auch noch…“ Habe ich schon angemerkt, dass das wohl der erste und letzte Film wird, der bei uns gedreht wird? Micha und Stefan müssen noch irgendwas bis Samstag wegmachen und anbringen und dann schauen wir mal, was das am Samstag gibt:
Hollywood in Kleinbeek – wat’n Ding 🙂