Unsere „Autobahn“

Endlich haben wir unseren Weidenzuweg „restaurieren“ lassen:

der letzte Winter hat dafür gesorgt, dass der Weg eher einer Fangopackung glich, als einem Wirtschaftsweg.

Der Weg wurde abgezogen und dann wurde Mineraliengemisch – ich hoffe, dass ist die richtige Beschreibung, ich habe keine Ahnung von „sowas“ – aufgebracht und verdichtet.

VORHER:

… und hier war es trocken …

NACHHER:

… morgen soll es regnen, ich mache Bilder

Da das der einzige offizielle Weg auf die Weide ist – die Benutzung des anderen Weges ist geduldet – war die Ausbesserung dringend nötig

Wieder was geschafft!

1 Woche Urlaub ;-)

Und dann haben wir endlich Urlaub gehabt…

03.10. Freitag:

Reiner hat uns mit Marlen besucht; endlich konnten wir seine zukünftige Frau persönlich kennenlernen. 2 alte Freunde von Reiner – Leo und Thomas – kamen auch vorbei und so haben wir zusammen einen sehr schönen Tag verbracht

Liebe Malen, herzlich willkommen in unserer verrückten Familie

12.10. Samstag: Erntedankfest

Wie jedes Jahr bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Heuernte-Helfern mit einem Erntedank- Grillen:

ohne euch wäre die Heuernte nicht möglich

Weide entwässern

Wer weiß, wo wir wohnen, weiß auch , dass wir Bäche bzw. einen Bach vor der Haustür haben. Leider „versanden“ die Bacharme sehr kräftig, so dass das Wasser unsere Hausweide immer wieder in eine temporäre Seenlandschaft verwandelt. Letztes Jahr haben deswegen keinmal unsere Schafe auf derweilen gehabt und Carstens Rinder versanken bis zu den Kniegelenken in der Mocke.

So haben wir uns von Dennis M. den Bagger ausgeliehen und haben heute mit Andis Hilfe angefangen, die Wasserrinnen wieder herzustellen bzw. auszubaggern.

Ich durfte den Bagger aus der Scheune holen: alles seeeeehr ruckelig

Micha hat die Weideüberquerung gemacht und dann mussten wir alle erst einmal lernen, dat Ding zu bedienen; manche haben es gut, andere besser hinbekommen

Das war echt anstrengend und wir sind heute nicht fertig geworden…

… aber Morgen gehts weiter

Was für ein Tag…

Und es hörte nicht auf zu schneien…

Also habe ich mir Luke und 2 Heuballen geschnappt und bin wieder zu den Damen rauf, die Heuraufe füllen und die Zelte entschneeen

Kleiner Luke vor großer Kulisse

Da sich meine Aufmerksamkeit „hinter“ unser Haus bezog, habe ich das Chaos vorm Haus überhaupt nicht mitbekommen:

Unsere wunderschöne, im Frühling zauberhaft duftende Marille ist Opfer des schweren Schnees geworden

Straße nach Kleinsporkert / Dirostahl dicht, kein Durchkommen. Außerdem waren auf dem Weg nach Großsporkert weitere 2 Bäume umgekippt und ein Auto „parkte“ auf der Wiese zwischen den Bäumen

Schon eher wollte unsere Müllabfuhr ihre Arbeit machen und von Kleinbeek Richtung Trotzhaus weiterfahren

Die Schneeketten hinten haben leider nicht vorm Abrutschen geholfen; andere Seite von Kleinbeek auch zu…

Micha hatte, den Landi wegen dieser Umstände „außerhalb“ Kleinbeeks geparkt, deswegen konnten wir dann zu den Bubis fahren und schauen, wie dort die Lage ist

Zwischenzeitlich hatte schon Thorsten angerufen, dass er uns gleich helfen wird, die Marille von der Straße zu entfernen. Also legte das „mobile Einsatz-Team Kleinsporkert/Kleinbeek“ los..,

Tolle Nachbarschaft – tolles Team <3

Zum Abschluss durften die Hundejungs, die das Müllauto im Dunkeln gruselig fanden, noch ne Runde im Schnee drehen

Und jetzt warten wir ab, was morgen alles noch passiert

Flieg Zelt, flieg…

Was für eine Sch****:

ein klein wenig stürmisch war/ist es heute und da ging eines der Zelte fliegen… hätte ich gerne gesehen.

Die armen Bubis waren ganz schockiert

Irgendwas stimmt hier nicht…
Es wurde 50m über den Zaun geweht
Die Horden sind ok, aber die Dachstangen…

Loch im Dach

Kann passieren, ist doof, aber was ich persönlich ganz blöd finde, ist, dass keine unserer Versicherungen den „Dachschaden“ übernimmt: „wenn es ein fester Stall gewesen wäre…“

Gepachtete Fläche, kein Landwirt im Hauptberuf, Tierschutzgesetz… irgendwie müssen wir alles beachten, bekommen aber dafür einen Tritt in den Hintern, recht herzlichen Dank

Wir sind später noch einmal schauen gefahren, ob das wieder „hingebogene“ Zelt dem Sturm getrotzt hat: hat es !!

Die Bubis haben wir mit einem gespendeten Weihnachtsbaum beruhigt

Scheune muss in 2024 fertig werden – Tag 3

An einem schönen, kalten Tag in der Scheune weitergemacht…

14 Uhr war „Feierabend“, da Hunde und Schafe noch im Hellen bespasst und gefüttert werden sollten…

Fehlt noch ein bisschen – mit den Restbrettern müssen wir echt puzzeln – aber Ziellinie ist zu sehen