Der Tag danach…

… aber fangen wir noch gestern an …

Wir gaben uns total platt Pizza und Salat besorgt. Während wir auf die Fertigstellung der Speisen warteten, rief ein befreundeter Jäger an und fragte, ob wir nochmal mit unseren Hunden durch ein abzumähendes Feld laufen wollen, um evtl. angelegte Kitze zu finden: Klaro, morgen 9 Uhr sind wir da. Dann fielen wir aufs Sofa und wollten eigentlich nach dem Essen nur noch Duschen und dann ab ins Bett: ich habe es geschafft, nachdem Micha gerade auf dem Weg zur Dusche war, ging der Pieper: Brand, und das auch noch bei Freunden von uns … Wir sind ja ein eingespieltes Team: während Micha in die Feuerwehrsachen „schlüpft“, mache ich den Weg zum Auto frei. Und weg war er…

Leider kamen bei dem Brand ein Hund (‚mein Kamel‘ Bayanga) und eine Katze durch Rauchvergiftung ums Leben, den Menschen geht es soweit gut.

Irgendwann kam Micha ins Bett gekrochen. Ich hab ihn bis halb 9 schlafen lassen und dann entschieden, alleine mit den Hundejungs loszufahren, da ging der Pieper: es qualmte wieder. Und tschüss, mein Schatz, pass auf dich auf.

Wir sind dann nach Großsporkert zur Wiese gefahren, wo schon fleißig gemäht wurde…??? Die Jäger waren etwas sauer, da es anders abgesprochen war. So suchten wir in der noch stehenden Wiese zusammen mit den Jägern und fanden GsD nichts. Auf dem nach Hauseweg holte ich noch Brötchen: Micha hat bestimmt Hunger, aber es gibt tolle Feuerwehrfrauen, die schon den Jungs Frühstück gemacht haben – Danke Anja

So fing ich schonmal an das Scherchaos zu beseitigen, gab aber beim misten auf, da ich nicht wusste, wie ich meinen Mist

auf den großen Misthaufen bringen sollte – mache ich gleich mit Wiebke zusammen…

Dafür habe ich die Horden rausgeräumt und die Wolle rübergeholt

Dann kam Micha zum Duschen und zum 2. Frühstück. Hät ich doch nichts gesagt:

„Nach dem Gesetz der Serie müssen es 3 sein…“ piep, piep, piep

Und weg war er wieder… ohne Handy. Also packte ich Wasser, Kraftfutter, Hundejungs und Handy ein und fuhr nach Windgassen. Ich hatte gedacht, dass alles abgesperrt wäre, kam aber bis fast ans Haus, parkte und suchte Micha: schwierig, wenn jede Menge Feuerwehrmänner mit Atemmasken unterwegs sind. Dafür traf ich alle vom Brand Betroffenen und – Scheiss auf Viren – musste sie erst einmal drücken.

Dann fand ich auch meinen Mann, der in Vollmontur aus dem Brandhaus kam, und übergab ihm das Handy.

Und endlich fand ich Zeit zu den Mähdels zu fahren, um zu schauen, wie sie ihre erste Nacht „nackend“ im neuen Zuhause verbracht haben: ich glaube, sie schämen sich ein wenig, denn sie standen alle im Häuschen und kamen vorsichtig raus, als sie mich erkannten

Und dann haben wir auf der wunderschönen Wiese trainiert: fabelhaft!

Morgen gibt es Bilder von Jack, der heute auch sehr gut gearbeitet hat.

Dann haben wir die Mähdels wieder „rein“ gebracht, sie haben ihr Kraftfutter gekriegt und während sie gemampft haben,

habe ich auf dem Bänkchen die Sonne genossen.

Kurz nachdem ich zu Hause war, kam auch Micha. Um 19 Uhr wollte die FFW sich noch einmal das Haus anschauen, ob es noch irgendwo qualmt, aber bis dahin hatte Micha nun „frei“.

Dann kam Sabine und schaute sich die Fließe an: sie nahm 6 mit. Bin gespannt, was sie Tolles aus der Wolle meiner Mähdels macht und ich bekomme beigebracht, wie man spinnt – ok, eigentlich bin ich Profi im spinnen … ohne Geräte

Nun ist wirklich Feierabend und ich hoffe, dass unsere Nacht heute zusammenhängend ist.

Abbau, Schur und Umzug

Ja dann mal ran an die Buletten:

1. Abbau

Mähdels erst mal von der Weide holen
Dann ab in die Pferdebox
Und dann den Scherbereich herrichten

Dann habe ich mich ans „Koffer packen“ begeben: Zäune abbauen, Zelt zusammenpacken, Futterraufe hochbringen, weiße Stecken aufsammeln

Meine Helferlein

Koffer gepackt

2.Umzug der Klamotten

Gott sei Dank haben Bine und Andi heute geholfen: also alles auf den Hänger – jaaa, auch mein Bänkchen – und dann auf zur neuen Weide. Micha und ich hatten ja schon abgesprochen, wo was hinsoll und so haben wir Gas… der Scherer kommt ja gleich

Mal auf dem Bänkchen Probe liegen
Fertig, herrlich!

3. Die Schur

Dann wieder runter hechten, der Scherer kommt:

4. Die Damen ziehen um

Und zum Schluss die nackten Mähdels ins neue Zuhause bringen

Meine wunderschönen Damen

Und nun ist für die Damen, die Hundejungs und uns endlich Feierabend.

Morgen räumen wir auf…

Fleißiger Tag

Selbst im Urlaub fliege ich früh aus dem Bett und so entschloss ich mich dazu, mähen zu gehen. Zuerst musste ich noch Sprit kaufen fahren, um den Wombat vollzutanken und dann knatterten wir beide zuerst durch unser Grünzeug und dann rasierten wir die (Vor-) Gärten der Nachbarn. Hach was roch das gut….

Micha hatte in der Zwischenzeit Brötchen geholt und so haben wir erst einmal gemütlich gefrühstückt

Da ich immer noch Hummeln im Hintern hatte, beschlossen wir, uns mit dem Schrott zu beschäftigen, vorzugsweise mit den Heizkörpern, die in einer der Garagen gelagert wurden. Also mit dem Trecker den Anhänger geholt und los ging es

Links stehen sie noch, die Heizungen
Erst einmal den Weg zu den schweren Dingern freiräumem
Die Dinger sehen leicht aus… sind sie aber nicht
Fürs erste mal reicht es

Jetzt noch ein paar Kleinigkeiten von hier dazu…
Zu machen und ab zu „Bötzel“

Jetzt nur noch wegbringen den Schrott. Wir haben uns für Bötzel in Witten entschieden und sind gespannt, was das Zeugs bringt

Erst einmal „voll“ auf die Waage (4,380 t), dann abladen – hab ich schon erzählt, wie stark mein Mann ist? – dann wieder wiegen (3,160 t). Also haben wir 1,220 t Schrott weggebracht und fast 140 EUR dafür bekommen.

Jetzt liegen wir alle Fix und Fertig rum und sind ein wenig stolz auf uns…

Das wiederholen wir – noch ein paar mal

Zusammenbauen Teil 2

Nachdem Micha die Stahlzinken letztens verkehrt herum eingebaut hatte – das Vorlagenbild wurde seitenverkehrt ins Netz gestellt – er mit Rolfs Hilfe alles wieder abgebastelt hat, der Verkäufer neue Stangen geschickt hat, haben wir den Nachmittag mit erneutem Basteln verbracht:

Hand in Hand geht nun mal schneller

Selbst die Hundejungs entspannten und schliefen tief und fest bei solch sich wiederholenden Arbeitsschritten

Aber was lange währt, wird irgendwann gut: Fertig!

Bereit für den Einstieg ins Heugeschäft, fehlt nur noch die (kleine) Ballenpresse

„Grüner“ Erfolg und lehrreicher Misserfolg

Micha hat in den letzten Tagen den Wender/Schwader zusammengebaut. Nachdem ich gestern „meine Handtasche“- ich vergesse immer, wie das Ding heißt – von Hermann auf die passende Größe hab schnibbeln lassen …

… hat Micha heute alles an den Trecker gebaut, um die Maschine auszuprobieren. Zuerst sah auch alles gut aus:

Aber bei genauerer Betrachtung haben sich leider ein paar Stangen verbogen, da die Gebrauchsanleitung falsche Angaben gezeigt hat, Micha war sehr frustriert.

Nach einem Telefonat mit dem Verkäufer, hat Rolf geholfen, die Pinne wieder abzunehmen

Nun warten wir auf Ersatzteile und dann wird alles – dieses Mal richtig – wieder zusammenmontiert.

Derweil die Männer technisch frickelten, befasste ich mich mit dem Efeu an der Garage: ab damit

Und da ich so im „Flow“ war, habe ich mich noch dem Grünstreifen gewidmet, nach unserem Lieblingsmotto „unser Dorf soll schöner werden“

Jetzt holen wir bei Giovanni unsere Pizza ab und werden so den arbeitsreichen Tag beenden.

Wir bekommen eins aufs Dach

Ok, unsere Scheune bekommt (endlich) ein neues Dach, den die letzten Stürme, der Regen und die Sonne der letzten Jahre haben dem rückwärtigen Fach stark zugesetzt: die Platten bekamen Löcher und in der Scheune würde es nass.

Samstag morgen kamen Martin, René und Niklas und stiegen uns aufs Dach.

Micha bastelte die Baustellen- Warnschilder

Heute haben Micha und ich die alten Dachpappen auf den Hänger gepackt, damit sie morgen entsorgt werden können.

Es fehlt zwar noch etwas, aber das Dach kann dich schon sehen lassen:

Ein fleißiger Tag…

… nicht nur „arbeitsmäßig“ – aber auch da.

Und dann kam der Feierabend: Jungs lüften, Mähdels hüten und wieder ins „Schlafzimmer“ bringen. Dabei festgestellt, dass Micha zwar die schlaffe Batterie abgeklemmt, die aufgeladene Batterie aber in der Werkstatt stehen gelassen hat.

Beim Suchen nach der richtigen Batterie, fiel mir der platte Wombat-Reifen auf, der nach Reparatur schrie: also zuerst Reifen auseinandernehmen, Flickzeug und Wasserschüssel suchen und dann ran den Reifen

Fertig und morgen wird alles wieder zusammengebaut, denn der Garten muss dringend gemulcht werden.

Dann wurde es Zeit, den „Schafsknast“ zu sichern, also schleppte ich die Batterie hoch. Die Damen schauten nicht schlecht, dass ich schon wieder vorm Zaun stand, knabberten aber ruhig weiter am Gras rum.

Der Strom ist wieder angeschlossen, die Damen sind sicher.

Zum krönenden Abschluss musste ich noch alle Blümchen – und das im April – Gießen und die Cocktailkirsche war mein Gewächshaus, was entweder durch den Wind „verrutscht“ war oder jmd. ist garstig …

Nun sitze ich auf dem Sofa und bin zufrieden mit mir

Ein erfolgreicher Tag

Ich sitze auf dem Sofa, schaue zum 1000sten mal Harry Potter, mein Knie tut weh und ich bin mit uns sehr zufrieden:

Wir haben heute nicht nur das Gewächshaus bestückt…

Haben außerdem noch die „Schafe geschubst“…

Und wir haben die Hallen-Überreste weggeräumt und den ollen Milchtank vorgezogen…

So und nun ist Feierabend

Grünzeugmassaker

Heute hatten wir viel vor, also ging es auch früh raus:

während Micha die Kettensäge vorbereitete, fing ich schon mal an, Äste abzuschneiden, die echt störten.

Wie man sieht, haben wir die großen Äste direkt rauf in den Garten gebracht, um sie in unseren Naturzaun einzubauen