Efeu Teil IV: Giebelseite

Das Beste haben wir uns für den Schluss aufbewahrt: die Giebelseite unseres Hauses.

Sie ist so besonders, weil sie so hoch ist und man beim Entfernen des Efeus auf einer sehr langen wackeligen Leiter stehen muss, dabei die Schere oder die Heckenschere schwingen muss. Da der Efeu richtig dicke Äste entwickelt hat, muss man echt ackern und die Heckenschere kommt auch ganz schön ins schwitzen.

Egal: dat Zeuch muss ab …

Samstag haben wir schon angefangen: ich habe den Vorgartenbereich und die unteren Bereiche mit Schere und meinem Lieblingswerkzeug, der langen Stihl-Heckenschere, abgeschnibbelt, zwischendurch habe ich unseren kleinen Brunnen – der nun wieder zu sehen ist – gereinigt und in schwierigen Situationen meinem Schatz die Leiter festgehalten. Micha hat die oberen Regionen bearbeitet und siehe da: unser Giebel ist aus Holz und hat eine Luke. Irgendwann haben wir Ende gemacht, da wir noch zu Papa ins Heim wollten.

Sonntag haben wir noch von Jürgen Unterstützung bekommen und haben weitergemacht. Die Efeu-Strünke, die am Giebel festhingen, hat Micha an einem Seil befestigt und das Seil am Trecker: Rückwärtsgang rein und runter mit dem Zeug. Und nach Stunden haben wir es endlich geschafft:

Melde gehorsamst: Efeu erfolgreich bekämpft; Kleinkram wird gemacht, wenn es trocken und wärmer ist.

Danke Jürgen – hat wie immer Spaß gemacht – euer Zaun ist demnächst dran!!!!

Schmitti und Tyco – echte Fründe

Da gestern so schönes Wetter war, haben wir – Rupi, Schmitti und ich – eine große Runde über Hastberg und die Fischteiche gedreht. Als wir uns Hastberg näherten, rannten 2 Jogger an uns vorbei, die direkt von Claudias Wuffeln verbellt wurden: ist ja auch ne Unverschämtheit, am Hundegrundstück vorbeizurennen.

Also haben wir die Gunst des schönen Wetters genutzt, haben Claudia und die Wuffels besucht und so konnten Schmitti und Tyco toben, derweil wir Mädels quatschten und Rupi schlief 😉

Brunnen-Grundstück ist „rasiert“

Die Untere Landschafsbehörde und das Gesundheitsamt haben konträre Ansichten bzgl. unseres Brunnen-Grundstücks:

  • die Untere Landschaftsbehörde würden gerne haben, dass die Flora auf dem Grundstück machen darf, was sie will
  • das Gesundheitsamt will alles kurz geschnitten

Letztes Jahr hat sich das eine Amt gefreut, nun freut sich das andere:

Micha hat heute Nachmittag den Wombat gestartet. Vorgestern hat er eine Begehung des Grundstücks vorgenommen und geschaut, wie nass es dort momentan ist. Ihr entsinnt euch? Ich habe mich da letztes Jahr gut festgefahren mit dem Wombat, so dass Micha und Jürgen mit dem Bagger angetuckert kommen mussten, um uns – mich und den Wombat – aus der Matsche zu ziehen.

Seiner Meinung nach muss es gehen… Also fuhr er los. Eigentlich wollte ich Benzin holen fahren, musste aber noch auf einen dringenden Rückruf warten und so hörte ich Micha seine Bahnen ziehen. Irgendwann hörte ich nichts mehr. Fertig?

Gerade als das Telefonat beendet war, rief Micha von unten, dass er meine Hilfe bräuchte… Ich soll besser Gummistiefel anziehen. Er hat sich festgefahren – genau an der Stelle an der ich letzte Jahr in der Mocke hing.

Dieses mal holte Micha seinen Trecker, der den Wombat und mich dann aus der Matsche zog. Der arme Wombat muss morgen dringendst abgeduscht werden, damit der Dreck nicht das Mähwerk kaputt macht. Aber egal: wieder einen Punkt von der langen To Do-Liste abgehakt.

 

Der Frühling (f) liegt in der Luft

Als wir heute auf unsere Spielwiese kamen, lag das wunderbare Geräusch der zurückkehrenden Kraniche in der Luft:

da die Sonne so blendete, musste ich erst einmal die Schreihälse am Himmel suchen.

Schon alleine das Geräusch, welches die Zugvögel fabrizieren – egal ob Gänse oder Kraniche – wenn sie über einen hinweg fliegen, sorgt beim mir dafür, dass in meinem Kopf der Frühling beginnt: sobald die Urlauber zurückkehren, ist die gute Laune und das brennende Verlangen nach Licht und lauer Luft wieder da.

Ich hoffe, jeder dieser Vögel hat ein klein wenig Frühling im Gepäck und läßt ihn bei uns aus dem Koffer 😉

 

Efeu – 3.Teil – das Haus

Als ich heute morgen um 3 Uhr das erste mal mit den Jungs draußen war, war es zwar kalt, aber trocken;
als wir gegen 8 Uhr die Augen erneut öffneten, dachte ich, dass es an meiner Kurzsichtigkeit liegt, dass draußen alles weiß ist: leider schaute Micha auch raus und dementierte meine Aussage nicht. Innerhalb von 5 Stunden hat sich wieder alles in ein Winter-Wonder-Land verwandelt. Die Jungs hatten Spaß…
Heute haben wir uns den Efeu am Haus vorgenommen, denn der Kalender rast auf den 28. zu, dann ist Schicht mit Schnibbeln im großen Stil…
Also haben wir mal wieder unsere Lieblingswerkzeuge aktiviert: Heckenschere, Astschere, Zweigschere und Leiter und haben losgelegt: von 11 Uhr bis um 16 Uhr haben wir uns dran gehalten.
Schmitti waren die knatternden Werkzeuge echt unheimlich, aber mit Herrchens Unterstützung hat er sich doch einmal mit der dicken Nase ran getraut.
Und dann denkt man, dass alles fertig ist – abgeschnitten, zusammen gekehrt, weggefahren, Werkzeuge zusammengepackt – da fällt Micha auf, dass auf unserem Entree noch Grünzeug liegt; also Besen geschnappt, wieder rauf auf die Leiter du das Grünzeug runtergekehrt… Das letzte Grünzeug wurde dann unter dem Begleitschutz der Hundejungs weggefahren. DAS war’s dann aber…


Uns tut alles weh, aber das Haus – bis auf die Giebelseite – sieht gut aus: der Frühling und Sommer kann kommen.

Der Winter ist zurück

Da haben wir uns doch in der Sicherheit gewiegt, dass der Schnee endlich weg ist – obwohl ich Schnee toll finde – und da kütt et wieder:

um 3 Uhr morgens war ich mit den Hundejungs Gassi, da Rupi etwas unruhig war: kalt ,aber so was von trocken und KEIN Schnee

Als ich um 8 Uhr aus dem Fenster schaute, traute ich meinen Augen – ohne Brille – nicht, denn es sah alles sehr weiß draußen aus: Schnee

Na wie gut, dass wir doch Anschluss an die Zivilisation haben: gegen 9 Uhr kam der Räumwagen:

Schmitti war heute SUPER an den Mähs

Nachdem wir letztes Woche das Training „back to the roots“ erfolgreich umgesetzt haben – Schafe im und Schmitti am Roundpen –  durchgezogen haben, haben wir heute so weiter gemacht. Schmitti ist das Border Collie-typische Umrunden der Schafe „abgeprügelt“ worden und so muss er das wieder erlernen.

2 gute Durchgänge fanden am Roundpen statt, der 3.Durchgang „im Freien“. Schmitti war echt super und ich könnte platzen vor Stolz, …


… aber ich mach mal langsam:
nächstes mal starten wir wieder mit einem grösseren Roundpen…

Schmitti neues Lieblingsspiel

Unser Schmittchen ist schon was ganz Besonderes. Er kann sich super alleine beschäftigen und spielt oftmals – wie eine Katze – mit seinem Igelball: er haut sich das Ding um die Ohren und hat noch furchtbaren Spaß dabei…

Aber viel lieber spielt er mit uns zusammen. Sein neuester Tick?
Seht selbst:

Schmittis neues Lieblingsspiel

Er rennt wirklich mit dem Igel vor zu diesem Baum, legt den Ball in die Kuhle und wartet dann ungeduldig auf uns Menschen…

Endlich mal wieder Hüten

Da das Wetter in den letzten Wochen doch etwas sehr winterlich war, ist es nun öfter ausgefallen – da sind wir dann lieber mit den Hundejungs spazieren und spielen gegangen.

Da es seit einigen Tagen taut, sind wir heute wieder zu Frank nach Herdecke gefahren. Ich war gespannt, ob Schmitti durch die lange Pause evtl. die Lust oder das Interesse verloren oder eingebüßt hat. Bei dem Kleenen weiß man nie so genau, was passiert; die Iren haben ganze Arbeit an ihm geleistet, aber wir kitzeln das Interesse schon wieder raus.

Letztes mal haben Frank und ich beschlossen, wirklich bei Null mit ihm anzufangen: ran an den Roundpen, damit er wieder lernt, um die Schafe herumzulaufen (er hütet ja mehr wie ein Altdeutscher: laufender Zaun/Furcheläufer).

Also Schafe in den kleinen „Roundpen“ und was sage ich… Der Kleene hat es echt gut gemacht. Brauchte zwar einige Anschubser, reagierte auf den Befehl „lay down“, ließ sich von den Schafen abrufen und wieder schicken und… wurde frecher und selbstbewusster.

Nun liegt er, nach 3 Durchgängen, sehr müde in seinem Bettchen. Freue mich schon aufs nächste mal 🙂

Neuer Gast im Vogelhaus: ein Dompfaff

Während unseres Frühstücks war wieder ein reges Meisen-Treiben am Vogelhäuschen: die sitzen schon Schlangen in den Büschen, um dann an den „Fly-Inn“-Schalter zu kommen.
Heute hatten wir aber einen neuen Besucher: dick und rund saß er erst im Häuschen, dann auf dem Rand und starte – die dicke rote Brust stolz vorgestreckt – mindestens eine Viertelstunde lang ins Fenster, als wenn er fragen würde: „Ist das alles? Bring anständiges Futter für mich raus.

Ok, ab morgen wird auch Gimpel-Futter serviert.