Damen-Ausflug nach Wefelpütt

Ich habe Urlaub und hänge nur rum, wie ein nasser Sack Kartoffeln: ich bin so fertig, dass ich mit meiner Freizeit/Freiheit nix anfangen kann…

Also habe ich heute beschlossen, spazieren zugehen, mit den Damen und den Bordern.

Vorher wurde Bran „kaputt“ gespielt

Die Bestechung „du bekommst ein Schweinohr“ klappte auch und so machten wir 3 und die 20 Damen uns auf den Weg

Haarschnitt für das Haus

Jaja, nicht nur der Mensch muss zum Friseur, unser efeubewachsenes Haus auch. Termine für den Haarschnitt werden von 1.November bis zum 28.Februar vergeben, davor und danach ist Wachstum angesagt, damit die Vögelchen ein Zuhause bauen können.

Micha hat sich einen Tag frei genommen und hat schon früh angefangen, ich hatte noch einen halben Officeday und fing erst um 11 Uhr mit der Heckenschere an

Mit der Heckenschere am Stiel habe ich ruckezucke das Efeu am Erdgeschoss gekürzt, Micha hatte in der oberen Etage und unter der Dachrinne mehr zu tun

Daher übernahm ich das Fenster frei schneiden, was dringendst nötig war

Zwischendurch mussten die Jungs gelüftet und die Schafe bespasst und gefüttert werden

Und dann war Aufräumen angesagt

Das zog sich mit allen Unterbrechungen bis zum Einbruch der Dämmerung

Und dann war der Friseurbesuch endlich beendet

Umzug der Mähdels

Eigentlich ist noch genug Gras auf der Weide, aber die Damen stehen nun schon lange darauf und die Köttel werden mehr. Damit die Wiese sich erholen kann und die Damen frisches Grün unter die frisch geschnittenen Klauen bekommen, haben wir uns heute an den Umzug gemacht:

Zuerst mussten wir im neuen Zuhause den Dschungel bekämpfen: Weißdorn, Brombeeren und Brennnesseln haben sich exponentiell vermehrt.

Also Werkzeug eingepackt…

… und los …

Dann ging es weiter mit dem Abbau des alten Zuhauses

Und jetzt „nur noch“ aufbauen 🙂

Dann hat Micha noch neues Wasser und Futter im Bollerwagen rauf gebracht

Die Damen standen – eigentlich seit heute morgen – bereit und warteten auf den Geleitschutz …

… der dann in Form von uns und Schmitti antrat

Und dann: willkommen im Paradies

… und für uns: willkommen im Feierabend

Ein fleißiger Urlaubstag

Was hatten wir heute alles vor… die Liste war lang… Alles haben wir nicht geschafft, aber…:

Der Efeu an der Stirnseite der Garage ist weg. Er sieht toll aus, macht aber leider das Mauerwerk „mürbe“

Und dann war/ist da noch der Schrott, der weg muss, denn er geht uns auf den Keks UND er bringt Geld. Also los: wer/was will weg?

Erster Freiwillige: der alte Ofen

Zwischendurch noch Holz umsetzen… und dann ENDLICH die olle Mischmaschine aufgeladen

… zwischendurch ist Micha mit Jamie und Thilo, den Lütten unserer Freunde, Trecker gefahren. Dann haben wir endlich die Mähdels glücklich gemacht und die Hundejungs durften auch noch was tun und zum Schluss hat Micha noch das Dachfenster repariert.

Und jetzt gibt es selbst gemachte Pizza und dann ist endlich Feierabend am Urlaubstag

Haus-Haarschnitt Teil 2

Irgendwann wollen wir fertig werden, also haben wir uns aufgeteilt:

Micha bringt den Hänger nach Herbringhausen und ich fange – soweit und -hoch ich mit der Heckenschere komme -mit der Efeu-Bekämpfung der Hausvorderseite an, ich starte mit dem Einsammeln der Lichterkette…

Gesagt getan: Hänger an den Trecker, Wombat raus, kleiner Hänger an Wombat, Heckenschere tanken, alles an Werkzeug in den kleinen Hänger… Micha braust los, ein Hängerrad blockiert und „malt“ lustige Muster auf die Strasse, ich brülle hinter Micha her – selbst in Barmen müssen Sie mich gehört haben – er hört mich nicht…

Wutschnaubend widme ich mich meinem Projekt, als das Handy vibriert: „Kannst du mich bei Hermann abholen?“ Ha, wohl doch der Reifen geplatzt, oder was? Ich packte alles, was alleine „Beine bekommen könnte“ vom Hänger runter, schloss den Kram in der Werkstatt ein, zog den Schlüssel vom Wombat an und stieg laut schimpfend in mein Auto…

Die Reifen waren ganz, der Trecker war kaputt, juhu…

Also Hänger an mein Auto, ab nach Herbringhausen, Hänger abhängen, kurz zu Ute: 2 Blümchen kaufen, Micha wieder zu Hermann bringen, ab ins Auto („Was hast du denn fürn Stress“…. 21,22,23…) und dann könnte ich ENDLICH anfangen…

Jetzt muss Micha „nur noch“ oben kürzen und dann sind wir für dieses Jahr fertig.

PS: der Efeu-Krümmel im Auge tut weh

Weiden bekommen Haarschnitt

Carsten fragte: „Was macht ihr mit meinen Rindern?“ Hä, keine Ahnung, was er meinte: „Die stehen im Wasser.“

Ein Blick auf die Weide genügte: unser kleiner Bach hat – warum auch immer – einen Knick in der Wasserführung und plätschert nun munter auf die Weide und liefert den Muhdels feuchte Fußbäder… bei den Temperaturen vielleicht garnicht so unangenehm…

Also muss nochmal der Bagger ran – er steht zum Verkauf – dessen Batterie komplett leer war: Aufladen ist angesagt und in der Zeit bekommen die Weiden, die in den letzten Wochen einen sehr großen Wachstumsschub erhalten haben, schon jetzt einen Kurzgaarschnitt, damit wir demnächst den Bach ausbaggern können.

Micha war seeeehr fleißig, derweil ich den Job des Wegräumers und Leute-Unterhalters hatte.

Jetzt kann der Bagger kommen…