Der Kopf sagt „Ihr tut das Richtige, der Kleene braucht ein Bootcamp, damit ihr mit ihm arbeiten könnt; das bekommt ihr alleine nicht mehr hin“
Das Herz schreit „Mein Babyhund…“
Die Angst ist, dass er komisch verändert wiederkommt
Die Hoffnung ist, dass Schmitti in Rente gehen kann
Und ich hatte gedacht, dass meine Schultern nicht mehr für „Diskussionsgäste, die einem ständig von links und rechts die positiven und negativen Gedanken ins Ohr und Gehirn schreien“ zur Verfügung stehen…
Ich will Ruhe, bitte
So genieße ich die letzten Stunden mit dem kleinen Vollpfosten, bevor Micha heute Mittag gen Rotterdam losfährt..,
Noch einmal als 4 blättriges Kleeblatt Gassi gehen
12.30 Uhr: Micha und Luke fahren los, mir ist traurig, schlecht und hoffnungsvoll
Willi und Hans in die Männer-WG zu ihrem Papa Gimli und dem kleenen Weißen
Michel, Ian und Gernot nach Niederkrüchten zu Ingrid und Hans
Heute morgen haben Schmitti und Jack ruckezucke die „noch vollständige“ Herde in den Pen getrieben, während Micha den Hänger vorbereitet hat: Stroh, Heuballen und Wasser
Dann haben wir die 5 Jungs in den Hänger bugsiert und die völlig verdutzten Damen und Schwestern wieder auf die Weide getrieben.
Erster Halt Wefelpütt, Bock-WG:
die großen Jungs waren zuerst überhaupt nicht zu sehen, aber nachdem wir Willi und Hans auf die Weide gelassen hatten, tauchten die beiden Machos zusammen auf
2 kleine Jungs auf neuer WieseAuftritt der beiden MachosKönig Gimli empfängt durch seine rechte Hand die neuen Untertanen
Die armen kleinen Jungs wurden gescheucht, gerammt und bestiegen…
Wir schauen nachher nochmal nach der WG…
Und jetzt auf nach Niederkrüchten…
Gegen 12.30 Uhr kamen wir an, wo wir schon ungeduldig von Ingrid und Hans erwartet wurden
Die 3 Musketiere fressen und das beruhigt
Das neue 5 Sterne Zuhause
Einige Nachbarn kamen vorbei, um die Neulinge zu begrüßen.
Wir haben noch länger mit den beiden begeisterten Bock-Neubesitzern zusammen gesessen und so konnte ich dann mit einem lachenden – wirklich 5 Sterne Luxus Zuhause – und einem weinenden Auge – meine Babys – wieder nach Hause fahren, um zu schauen, was den die WG und die „Bocklosen“ Mütter machen
Die Böcke hatten sich unter die kühlen Tannen verzogen, der kleine Haushofmeister nahm uns in Empfang
Ich denke, hier wird noch ein wenig „unterdrückt“ und gerangelt, wir werden das im Auge behalten..,
Und dann zu den Auen:
Wir wurden mit Fragen und vorwurfsvollen Blicken überhäuft, besonders von den Damen, die ab jetzt kinderlos sind…
Wo sind Michel und Hans?
Wo ist Willi?
Und so blökten alle auf uns ein.
Wir müssen nun auf die Euter dieser beiden Damen aufpassen, da die nun nicht mehr geleert werden