Mein erstes Filzen

Schon lange habe ich damit geliebäugelt, unsere Vliese einmal zu filzen. Ich wollte immer einmal im Winter auf „allen meinen Schafen“ sitzen.

Also habe ich Sabine gefragt, ob sie denn irgendwann Zeit für mich hat und so haben wir den Termin festgelegt, Carola, Anne und Tanja waren mit von der Partie, was die Sache noch viiiieeel lustiger gemacht hat.

Was haben wir heute viel gelernt und das habe ich mir auch aufgeschrieben, damit ich es zu Hause noch nachvollziehen kann.

Unsere fertigen Vliese – wunderschön sind sie geworden

Das ist das Ergebnis eines „arbeitsreichen“ Tages und wir sind alle stolz auf unsere Vliese.

Danke Sabine für den tollen Tag und die hilfreiche Anleitung – das machen wir bestimmt noch einmal

Damen-Ausflug nach Wefelpütt

Ich habe Urlaub und hänge nur rum, wie ein nasser Sack Kartoffeln: ich bin so fertig, dass ich mit meiner Freizeit/Freiheit nix anfangen kann…

Also habe ich heute beschlossen, spazieren zugehen, mit den Damen und den Bordern.

Vorher wurde Bran „kaputt“ gespielt

Die Bestechung „du bekommst ein Schweinohr“ klappte auch und so machten wir 3 und die 20 Damen uns auf den Weg

Die Jungs ziehen aus

Nachdem die frühreifen Bubis alle Damen – Mütter, Tanten, Schwestern – besteigen und eine meine Damen das auch noch forciert, in dem sie den Jungs fast auf die Nase pinkelt, haben wir sehr kurzfristig das Projekt „Männer-WG“ angepackt.

Zuerst wurde der Hänger aktiviert, alle Weidezaun-Utensilien in mein Autochen gepackt, dass schon mal vor die neue Weide gefahren wurde.

Dann sind wir mit dem Trecker und dem Hänger auf die Weide und haben uns „Bubi für Bubi“ gepackt, Ohrmarken gesetzt und sie dann direkt in den Hänger gepackt.

Bubis und ihre Mütter fanden das überhaupt nicht witzig und so gingen einige Temperamente mit den Tieren durch:

Stefan, der die ganze Zeit mein Lieblingsschaf „in Beschlag“ genommen hat und die kleinen „Söhne“, die trinken wollten, weggehauen hat, verkloppte – voller Adrenalin – im Hänger erstmal Marlon. Wir haben dann zügig unsere beiden großen Kastraten Hans und Willi eingeladen und dann war endlich Ruhe / im Hänger, draußen begehrten die Mütter auf, die wir dann hinter den Elektrozaun gepackt haben…

Dann ging es zur neuen Weide bei unserem Nachbarn: Zaun aufstellen, Wasserpötte füllen, Strom anschließen…

Unter den strengen Blicken der Ur-Bewohner sind wir so gegen 22.30 Uhr endlich fertig geworden…

… und konnten die Bubis in ihr neues Zuhause entlassen

Das wird bestimmt eine laute Nacht:

die Kleenen mähen auf der einen Seite, die verzweifelten Mütter auf der anderen Seite

Trotz allem wünsche ich eine gute Nacht

Spaziergänge mit den Mähs

Für mich gibt es nichts Schöneres nach einem nicht so tollen Tag, als mit den Hundejungs und den Mähs – wenn auch meistens nur kurze Wege – unterwegs zu sein und die Ruhe zu genießen.

Dann treten alle miesen Gedanken beiseite und innerer Frieden macht sich – zumindest für diese Zeit – breit 🙂

 

Was für ein anstrengender Tag…

„Eigentlich“ wollten wir vormittags – wenn es nicht sooo heiß ist – das Schaf-Equipment zusammenpacken, auf den Hänger hieven, den auf die Weide stellen und dann warten bis es später kühler wird…

Erstens kommt es anders…,

Zuerst haben wir die Mähs auf die Tagwiese gestellt und dann haben wir ihnen ein Schattenplätzchen gebastelt

Dann habe ich mich durchs Zaun-Abbauen gequält. Nach 3 Zäunen und 13×3 weißen Pinnen war ich gar. Micha und ich haben die Heuraufen, die Wasserpötte, den „Strom“ und die Zäune aufgeladen und auf die Weide gefahren.

Dann haben wir die beiden Zelte abgebaut und auf den Hof gefahren: dort habe ich die Horden und die Windschutznetze „gekärchert“

War mal nötig…

Und weiter ging es…

Horden und Zelt wieder aufgeladen und ab auf die Weide. Während ich Zäune und weiße Pinne gesteckt habe, haben Micha und der zwischenzeitlich eingetroffene Stefan die Zelte aufgestellt

Das „neue“ Zelt ist einfach eine Katastrophe.

Die ganze Zeit waren alle Hundejungs dabei und hatten viel Spaß

Irgendwann sind wir ENDLICH fertig geworden

Dann haben wir noch die schon meckernden Mähs geholt und endlich war Feierabend

3. und letzter Schurtag 2022

Heute morgen gab es Kaffee und dann ging es auch schon los:

Alles wieder aus der Scheune holen, die Mähs wieder vor die Scheune treiben – machen Schmitti und Jack immer besser – und dann ging es auch schon los:

die letzten beiden Mähdels waren eine Herausforderung, denn das Fell war so verfilzt, dass die Schermaschine echt Schwierigkeiten bekam

Zwischendurch holten Nachbarn aus Kleinsporkert, Wolle und Köttel zum Düngen der Tomaten und als Danke schön bekamen wir Erdbeerkuchen

Grey und Carstina waren endlich auch geschoren, pedikürt und mit Butox gegen Ungeziefer behandelt. Wir schnappten dann noch unsere Lämmer, machten die Halsbändchen weiter und verpassten ihnen auch Butox.

Als Belohnung wurden die Mähs wieder auf die Weide geführt.

Eigentlich wollten wir die Tagweide umstecken, kamen aber nur noch dazu, den Zaun abzubauen, da es anfing zu regnen. Das Aufbauen machen wir morgen.

Endlich war alles weg- und aufgeräumt. So konnten wir mit den Hundejungs einen Spaziergang machen, duschen gehen, die Mähs ins Abendlager bringen …

und dann das zu machen, was man normalerweise morgens macht:

Endlich „frühstücken“

2.Schurtag 2022

Noch 11…

Das Wetter war doof, die Heuernte kam dazwischen und Brauni steckte uns auch noch in den Knochen… und so verzögerte sich der nächste Schurtermin für die letzten 11 Mähs

Aber es muss sein und so bereiteten wir alles vor:

  • Schermaschine und Zubehör
  • Horden aufstellen, Wasser und Heu
  • Klauenschere
  • Butox und dieses Mal mit Dosierspritze
  • Blauspray
  • Besen
  • Müllbeutel zur Felltrennug
  • Getränke für uns
  • etc

Die Hundejungs haben die Mähs von der Weide in die Horden geleitet.

Micha legte los und ich bin total stolz auf ihn

Nach 9 Schafen war die Konzentration weg und so beschlossen wir morgen weiter zu machen, ein Vorteil, wenn man selber schert.

Und so bin ich zur Entspannung von uns und den Mähs erst einmal mit ihnen ( und den Hundejungs) spazieren gegangen

Und dann bespasste uns noch unser kleiner Terrorist BRIAN