… wenn man am (bisher) heißesten Tag des Jahres mit dem Heu fertig werden will.
Angefangen hat Micha mit Schwaden. Es ist so trocken, dass Micha durch dichte Staubwolken fuhr:
Derweil Micha arbeitete, führte ich die Hundejungs zum Schwimmen
Danach fuhren wir heim, packten die Jungs in die kühle Wohnung. Micha tauschte den Trecker – am Großen hing schon die Ballenpresse – und so machten wir uns wieder auf den Weg zu Wiese, um kleine Ballen zu pressen
53 Ballen – gar nicht schlecht
Dann hieß es wieder tauschen: die Presse hatte Feierabend, der Hänger war nun gefragt
Das Ende der Plackerei kam schon in Greifweite. Also wieder ab nach Hause und die Ballen abladen und in die Heugarage packen
Jetzt sind wir fix und fertig, freuen uns auf die Dusche und zeitnahes Schlafen gehen,
auf nach Wefelpütt, Micha mit Trecker und Mähwerk, ich mit allem anderen beladen…
Heute habe ich auch mein Zelt mitgenommen, um die Jungs in den Schatten legen zu können:
Dann sind wir erst einmal durch die Wiese gelaufen um Jakobskreuzkraut zu eliminieren
Nebenan mähte ein Riesenmäher und direkt danach kam der Riesenwender… Was waren die schnell…
Micha hat Runde um Runde gedreht
Als er mit der Wiese anfangen wollte, auf der z.Z. die Mähdels stehen, flog ein Teil vom Mähwerk weg: Micha fuhr zu Hermann und dort wurde das Mähwerk repariert.
Dann haben wir den Wender/Schwader hier unten ausprobiert:
Über mangelnde Begeisterung bei den zahlreichen Zuschauern, musste Micha sich nicht beklagen: was sind die Mumis neugierig
Wir sind jetzt alle platt, morgen geht es dann weiter…
Morgens, kurz nach dem 1.Kaffee, eröffnete Micha mir, dass ICH heute den Landi samt Hänger nach Nottuln fahren darf… Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, da ich ja soooo oft Landi ohne Hänger, geschweige denn mit Hänger, gefahren bin.
Nach einem klitzekleinen Disput, setze ich mich ans Steuer und fuhr – die ersten 50km pampig – das Gespann sicher durch sämtliche Baustellen: Landi und Hänger fahren sich wirklich gut. Danach hatten wir dann eine nette Fahrt ins Münsterland. Jack war etwas verwirrt, dass ich nicht auf der gewohnten Seite im Auto saß…
Gegen 10 kamen wir in Nottuln an.
Zuerst wurden die alten Treckerreifen auf den Hänger gepackt und festgezurrt. Derweil wandelte sich das nette Wetter in eine graue Suppe: armer Micha. Geschätzte 6 Stunden bisschen Hause im Regen… mmmhhh, ich kann mir Schöneres vorstellen.
Dann wurde das Treckerchen für die große Fahrt vorbereitet: leider wollte der Scheibenwischer zuerst nicht, blöd bei dem Wetter, aber die Vorbesitzer haben es wieder hinbekommen. Also konnte der Trecker die sichere Scheune verlassen:
Na dann gute Fahrt, mein Schatz
Gegen 10.30 Uhr bin ich dann wieder gen Heimat gefahren, Micha ist so gegen 11.30 Uhr losgetreckert… 6 Stunden für 110km: also rechnete ich mit Michas Ankunft so gegen 18 Uhr, eher später…
Und dann die Überraschung:
Gegen 15.20 Uhr fuhr mein Mann in seinem „Formel 1“-Trecker auf den Hof
Micha mit dem IHC 633
… wo er direkt Carsten traf, um mit ihm zu fachsimpeln
Männergespräche
Und dann fuhr Micha direkt eine „Testfahrt“ mit dem Traktor zu den Schafen
Die Schafe lernen den Traktor kennen
Hier könnte Micha nach der langen Fahrt dann ein wenig entspannen
Was macht Mann an letzten Urlaubstag, an dem Frau gemütlich mit ihm die gestrigen Wildwürstchen grillen wollte? Er macht um 18 Uhr einen Termin im schönen Nottuln
Warum? Weil er da sein neuestes Spielzeug kaufen möchte. Was ist sein neuestes Spielzeug? Ein IHC 633
Samstag wird er vom Flachland ins Bergische gefahren…