Erstens kommt es anders,…

… und zweitens als man denkt 🙂

Das Wetter hielt sich und so entschieden wir, zum Raiffeisenmarkt zu fahren:

  • (billige) Gummistiefel für Micha für das Klauenschneide-Seminar nächsten Samstag, die man dann zur not entsorgen kann
  • Übersaat für unsere neu „erstellte“ Wiese, damit wir direkt mit abziehen, einsäen und walzen loslegen können

Wir haben alles bekommen, sogar eine Autowäsche für meinen Frosch sprang noch raus. Also wieder ab nach Hause – kurzen Stopp bei Ute und Peter, Blümchen kaufen – Hunde lüften, loslegen, denn eswar ja schon Mittag …

Das Handy klingelte, eine verzweifelte Andrea, die heute morgen ihre Haflinger in die Eifel umziehen lassen wollte, am Apparat: der Hänger hat einen Platten und das Reserverad einen Riss… Kennst du jemanden, der eine Hänger hat?

Bei unseren Nachbarn angerufen: beide Hänger ohne TÜV, bei unserem Trecker-Doktor Hermann angerufen, ob er evtl. einen Reifen in der Größe 175×30 auf Lager oder aber einen Pferdehänger: nur einen Viehhänger und keinen Reifen…

Aber es gibt echt tolle Menschen auf dieser Welt, einer ist unser Tierarzt aus Hückeswagen, den echt alle kennen und den Alenka einfach mal anrief: Hast du und verleihst du? Beides mal Ja! – Andrea war gerettet.

Ob wir denn trotzdem mit Hänger kommen könnten und den Stall-Pröddel transportieren könnten? Morgens hatte ich Micha noch gesagt, wir unflexibel wir beiden geworden wären… Ja, wir kommen.
Während Micha die Walze umparkte, um an den Hänger zu kommen, packte ich unser Picknick-Täschchen: Wasser für uns und die Hundejungs, Malzbier, Kekse für uns und die Hundejungs, Bütterchen mit Käse, Paprika,  Thermobecher mit Tee, Lutscher, fertig…

Was hatten wir heute alles vor: Garage vom Efeu befreien, olle Brombeeren rausziehen, Wiese fertig machen:

egal, das kann aber warten. Also fütterten wir unsere Tusnelda mit der Stalladresse und los ging es.

Am Stall angekommen haben wir erst einmal den Hänger bepackt, mit u.a. 3 Badewannen 🙂 hätte ich das vorher gewusst, bei uns liegt auch noch eine rum… Plane drauf, denn es soll ja noch regnen und dann wurden die 3 blonden Herren von der Weide geholt: sie spürten schon die Aufregung und so dauerte das ‚Beladen‘ etwas länger, aber letztendlich sind alle Herren in ihre Reisemobile eingestiegen und dann ging es endlich mit super Verspätung gen Eifel.

Dort kamen wir so gegen 18.30 Uhr an, wo Andrea von ihren Nachbarn mit den Wort: Wir dachten 15 Uhr? begrüßt wurde. Die Ponys, die sich auf der langen Reise vorbildlich verhalten hatten,  wurden aus den Hängern geholt und sie fühlten sich direkt wohl. Und als sie dann auf ihrer neuen – noch kleinen – Weide standen, gab es kein Halten mehr:

Es war so schön zu sehen, dass die Vierbeiner und ihre Besitzerin echt glücklich waren – und wir sind – zufrieden einer Freundin geholfen zu haben – wieder nach Hause gefahren 😉

 

 

Unsere „Nachbarn“ sind wieder da

Jetzt ist es soweit:

unsere tierischen Nachbarn – die Rinder von Carsten – sind wieder da und ich freue mich ganz doll, denn es ist sooo schön die verrückten Viecher vor der Haustür zu haben.

Ich frage mich bloß, wann Carsten die ‚Nachbarn‘ auf die Weide gebracht hat, denn gestern Nachmittag, als ich mit den Hundejungs eine Runde gedreht habe, waren sie noch nicht da…

Egal – ich freue mich 😉

Hüteseminar mit Alun Jones

Darauf habe ich mich sehr gefreut:

vom 03. – 05.05.2019 hat Alun Jones wieder einmal bei Kirstin und Thomas in der Eifel ein Hüteseminar gehalten. Und da ich einmal mit Alun NICHT im Schnee arbeiten wollte, hatte ich sofort gebucht – für Jack, Schmitti, Micha und mich 🙂

Der erste Tag fand auf einer schönen, großen, neuen Wiese statt, das Wetter hielt sich und so hatten wir viel Spaß: Schmitti und Jack waren – wie immer gut – Micha und ich müssen halt viel lernen.

Abends zog es sich zu und es wurde kälter, aber da saßen wir schon im Jägerhof beim Schnitzel. Dafür wurde der nächste Morgen spannend: es hatte geschneit und nicht zu knapp. Kurzerhand wurde umdisponiert und Micha und Thomas fuhren Schafe holen, so dass wir auf die Trainingswiese in Lommersdorf umzogen; ich glaube keiner – außer Micha mit dem Landi – wäre von der neuen Wiese weggekommen…

Aber dann wurde fleißig weitertrainiert und wir versuchten das, was wir am Vortag schon an Tipps und Tricks bekommen hatten, umzusetzen.

Ich bin sehr stolz auf meine Möppel, die fantastisch mitgemacht haben und mir wieder gezeigt haben, dass ich genauer werden muss, weniger sprechen muss und einfach mich auf meine Hunde verlassen muss. Besonders Schmitti wurde von Alun als ’natural dog‘ mit einem gesunden Instinkt für Schafe bezeichnet. Ich werde niemals einen Trail mit ihm laufen, aber als verlässlicher und netter Mitarbeiter an den Schafen ist er toll.

Jack hat ihm auch gefallen, vor allem weil der Kleene echt gezeigt hat, dass er trotz seiner doofen Erfahrungen, super mit dem Menschen zusammenarbeitet, aber ‚don’t give him the opportunity‘ – die nutzt er aus. Und so musste ich lernen, schnell zu sein und schon klappte es mit Jack auch.

Die Hundejungs und auch wir Menschen haben viel zum Nachdenken an die Pfote/Hand bekommen…

Lieber Alun, danke für deine Hilfe, bis zum nächsten mal

 

Vorbereitungskurs ‚Seepferdchen‘

Jack kann den ‚Igel‘ apportieren UND Jack kann schwimmen…
Die Kombination aus BEIDEM ist ihm noch nicht so ganz geheuer, dementsprechend ist immer der Rettungsschwimmer Schmitti mit von der Partie, um den armen ‚Igel‘, der NICHT von Jack aus dem Wasser gezogen wurde, zu retten.

2. Osterfeuer 2019

Und heute wurde dann unser „Scheiterhaufen“ entzündet:

Danke an Elke, Hans und die Wefelpütter 🙂

 

Vorgezogenes Osterfrühstück

Spontan haben wir ein Osterfrühstück organisiert:

der Tisch wurde immer voller – ich sollte ihn nächstes mal ausziehen: passt so wenig drauf 🙂

Aber 7 Menschen und 5 Hunde haben Platz gefunden, sind hoffentlich satt geworden und hatten hoffentlich eine schöne Zeit 🙂

Danke, liebe Kolleginnen

Und das sind die Kleinigkeiten, die es dann wieder erträglicher machen:

Danke liebe Chemnitzer 🙂

 

Grünzeug-Massaker (mal wieder…)

Und dann hat man endlich alle umgefallenen Bäume zersägt und weggeschafft, dass Holz-Kleinzeug eingesammelt und entweder zum Zaunbau verwendet oder fürs Osterfeuer weggefahren und schon sorgen neue Regenfälle und kräftige Böen für Nachschub.

Derweil Micha sich mit dem Holz vergnügt, führe ich lange „Diskussionen“ mit unserem Efeu – und als ihm keine Argumente mehr einfielen, ließ er sich – unter Gewalt – von der Garagenwand lösen: und tschüß, deine Verwandtschaft vom Stall folgt dir bald 🙂

Und dann sorgte der April dafür, dass es ein nettes Arbeiten wurde:
warm, Sonne und Schneefall – der April macht was er will 😉