… und meine Borders:
Heute schubsen wir mal Schafe

Alltagsplaudereien aus dem Bergischen
… und meine Borders:
Heute schubsen wir mal Schafe

Eigentlich ist noch genug Gras auf der Weide, aber die Damen stehen nun schon lange darauf und die Köttel werden mehr. Damit die Wiese sich erholen kann und die Damen frisches Grün unter die frisch geschnittenen Klauen bekommen, haben wir uns heute an den Umzug gemacht:
Zuerst mussten wir im neuen Zuhause den Dschungel bekämpfen: Weißdorn, Brombeeren und Brennnesseln haben sich exponentiell vermehrt.




Also Werkzeug eingepackt…


… und los …
Dann ging es weiter mit dem Abbau des alten Zuhauses




Und jetzt „nur noch“ aufbauen 🙂





Dann hat Micha noch neues Wasser und Futter im Bollerwagen rauf gebracht

Die Damen standen – eigentlich seit heute morgen – bereit und warteten auf den Geleitschutz …

… der dann in Form von uns und Schmitti antrat

Und dann: willkommen im Paradies


… und für uns: willkommen im Feierabend
Bevor die Damen morgen umziehen. Wird erst einmal Körperpflege betrieben:
Klauenpflege – und die ist hier im Bergischen echt nötig – und
„Hintern“-Beschauung: Durchfall, Verfilzung, Gestrüpp? Einmal frisieren, bitte…






Und morgen wird umgezogen…
Noch eine schöne Runde mit den Hundejungs und den Mähdels über saftige grüne Wiesen gedreht
Da dieses Jahr soviel Wachstum herrscht, haben die Mähdels viel zu tun.
So gehen wir jeden Abend mit ihnen spazieren





Und so haben wir abends glückliche Schafe und Hunde
… ist noch Toben, Spielen, Gassi UND Arbeit für die Borders angesagt


Nachdem der furchtbare Arbeitstag endlich zu Ende war, bin ich mit Bran zum Tierarzt gefahren, wo er ein neues Medikament gegen seinen Juckreiz bekommen hat… Daumen drücken, dass es wirkt
Dann waren die Mähs dran
zuerst die Buben. Wasser, Leckerchen und Heu eingepackt, die Borders ins Auto und dann ein wenig Bewegung und Gruppenzusammenhalt-Übungen – also Hüten






Nachdem die Buben keinen Bock – welch nettes Wortspiel – hatten, haben wir uns um die Mähdels gekümmert.
Da unsere grüne Hölle immer noch sprießt, mussten die Damen „leider“ ins hohe Gras



Zum guten Schluss gab es noch die Nachtration Heu, die von den Nachbarinnen neidisch betrachtet wurde


Und nun gibt es für uns Abendessen
… denn heute sind die Böckchen ausgezogen:
Heute morgen haben Schmitti und Jack ruckezucke die „noch vollständige“ Herde in den Pen getrieben, während Micha den Hänger vorbereitet hat: Stroh, Heuballen und Wasser


Dann haben wir die 5 Jungs in den Hänger bugsiert und die völlig verdutzten Damen und Schwestern wieder auf die Weide getrieben.


Erster Halt Wefelpütt, Bock-WG:
die großen Jungs waren zuerst überhaupt nicht zu sehen, aber nachdem wir Willi und Hans auf die Weide gelassen hatten, tauchten die beiden Machos zusammen auf



Die armen kleinen Jungs wurden gescheucht, gerammt und bestiegen…
Wir schauen nachher nochmal nach der WG…
Und jetzt auf nach Niederkrüchten…
Gegen 12.30 Uhr kamen wir an, wo wir schon ungeduldig von Ingrid und Hans erwartet wurden




Einige Nachbarn kamen vorbei, um die Neulinge zu begrüßen.
Wir haben noch länger mit den beiden begeisterten Bock-Neubesitzern zusammen gesessen und so konnte ich dann mit einem lachenden – wirklich 5 Sterne Luxus Zuhause – und einem weinenden Auge – meine Babys – wieder nach Hause fahren, um zu schauen, was den die WG und die „Bocklosen“ Mütter machen
Die Böcke hatten sich unter die kühlen Tannen verzogen, der kleine Haushofmeister nahm uns in Empfang



Ich denke, hier wird noch ein wenig „unterdrückt“ und gerangelt, wir werden das im Auge behalten..,
Und dann zu den Auen:
Wir wurden mit Fragen und vorwurfsvollen Blicken überhäuft, besonders von den Damen, die ab jetzt kinderlos sind…


Und so blökten alle auf uns ein.
Wir müssen nun auf die Euter dieser beiden Damen aufpassen, da die nun nicht mehr geleert werden

Wir haben beim Umstecken den vorderen Teil der Wiese ausgelassen, da sich unser Bach einen kleinen Abzweig auf die Wiese „erflossen“ hat. Letztes Jahr hat Carsten schon gemeckert, dass seine Rinder matschige Füße bekommen haben 😉
Genau da wächst aber zur Zeit das Gras richtig kräftig.
Daher habe ich heute 5 Fliegen mit 7 Klappen erschlagen:
Hundejungs können endlich wieder was tun und die Mähdels und ihre Lämmis kommen mal raus ins „Gras-Restaurant“


Und der letzte erschlagene Brummer ist, dass nach einem blöden, Kopfschmerzen bereitenden und ermüdenden Arbeitstag mein Kopf endlich positiv durchgepustet wurde
Danke an meine tolle Familie Sabine, Andi und Stefan:
das Umtreiben, der Ab- und Aufbau war – Corona-konform – rucke-zucke vollbracht
Schmitti war soooo voller Tatendrang, dass die Ohren einfach mal ausgeschaltet wurden…






