Fußpflege bei den Mähdels

Dieses Jahr muss noch dringend einmal Pediküre bei den Damen gemacht werden. Also alles ins Auto gepackt: Klauenschere, Messer, Wollschere und dieses Mal ein Stuhl, für mich Oma mit „Rücken“.

Wir hatten vor, die kleinen Horden als Trichter vor das Weidezelt zu stellen und die Hundejungs die Mähdels so ins Zelt zu treiben, aber wofür braucht man Hütehunde, wenn ich Micha, den Mann mit der Leckerchentüte habe: die Mähdels folgten ihm einfach so ins Zelt.

Dann haben wir einer Dame nach der anderen die Füße gemacht…

Nur zusammen

Ein alter Mann und sein Hund sterben bei einem Unfall. Die beiden finden sich danach auf einem schmutzigen langen Weg wieder und laufen ihn entlang. Auf beiden Seiten des Weges sind Zäune. Hinter den Zäunen sieht man schöne Wiesen und Waldstücke, genau so wie es ein Mensch mit seinem Hund liebt.

Sie laufen weiter und kommen an ein schönes Tor, in welchem eine Person in weißer Robe steht. „Willkommen im Himmel“ sagt diese. Der alte Mann ist glücklich und will

geradewegs mit seinem Hund eintreten.Doch der Türwächter stoppt ihn.

„Hunde sind hier nicht erlaubt, es tut mir leid, aber er darf nicht mit hinein!“

„Was ist denn das für ein Himmel, wo Hunde nicht erlaubt sind? Sagt der alte Mann. „Wenn er nicht hinein darf, dann bleibe ich mit ihm draußen. Er war sein ganzes Leben lang mein treuer Begleiter, da werde ich ihn doch jetzt nicht einfach zurücklassen“.

„Sie müssen wissen, was sie tun – aber ich warne Sie, der Teufel ist auf diesem Weg und wird versuchen Sie zu überreden, bei ihm einzukehren. Er wird Ihnen alles Mögliche versprechen aber auch bei ihm sind keine Hunde willkommen. Wenn Sie Ihren Hund jetzt nicht hier zurücklassen, dann bleiben Sie bis in alle Ewigkeit auf diesem schmutzigen, steinigen Weg“.

Der alte Mann geht mit seinem Hund weiter. Sie kommen an einen herunter getrampelten Zaun ohne Tor, lediglich mit einem Loch. Ein alter Mann steht darinnen. „Entschuldigen Sie, mein Hund und ich sind sehr müde, dürfen wir einen Moment herein kommen und uns etwas in den Schatten setzen“?

„Aber natürlich, kommen Sie ruhig herein, dort unter dem Baum ist auch Wasser. Machen Sie es sich ruhig bequem!“ „Darf auch wirklich mein Hund mit hinein? Ein Mann dort unten an der Straße sagte mir, dass Hunde hier nirgends erlaubt sind.“

„Würden Sie denn hereinkommen, wenn Ihr Hund draußen bleiben müsste?“

„Nein, mein Herr, darum bin ich auch nicht in den Himmel gekommen. Wenn dort Hunde nicht willkommen sind, da bleiben wir lieber bis in alle Ewigkeit auf dem Weg. Mit etwas Wasser und Schatten wären wir schon zufrieden. Ich komme auf keinen Fall herein, falls mein Liebling draußen bleiben muss.“

Der Mann lächelt und sagt: „Willkommen im Himmel.“

„Das da unten war der Teufel, der alle Leute zu sich holt, die ein komfortables Leben haben möchten und dafür bereit sind, den treusten Begleiter ihres Lebens aufzugeben. Diese finden zwar bald heraus, dass es ein Fehler war, aber dann ist es zu spät. Die Hunde kommen hierher, die schlechten Menschen aber bleiben dort. Gott würde nie die Hunde aus dem Himmel verbannen!

Er schuf sie, um Menschen im Leben zu begleiten, warum sollte er daher beide im Tod trennen?“

(Verfasser leider unbekannt)

Und dann kam der Anruf…

„Schaf und Lama auf Straße“

Silke und Kai waren mit ihren Mädels unterwegs und spazierten in Windgassen durch die Kälte. Plötzlich standen sie von Schäfchen und einem Alpaka umringt in Windgassen. Vor lauter Verzweiflung riefen sie mich an: ich sagte meinen KollegInnen Bescheid, dass ich mal kurz weg muss. Währenddessen riefen sie wieder ganz stolz an: „Unsere Ridgebacks sind doch Hütehunde: Schafe und Alpaka wurden artig wieder auf die Weide eskortiert“

Ich bin dann mit meinen Jungs doch noch zum Zählen raufgefahren: 21 Schafe und 1 Alpaka wieder hinter Schloss und Riegel, hab nochmal alles kontrolliert.

Danke, Silke und Kai

Einmal Umstecken im Nebel mit „Nachbar-Schafen“

… und ich hab schon gedacht, es gibt jetzt hier Echo:

ich schickte Schmitti los und hörte aus dem Nebel ‚come bye‘…

Kein Echo: der Schäfer steht mit seiner Herde nebenan und meine Mähdels werden närrisch

Wir werden immer besser: ca. 2 Stunden für den Mähdels-Umzug gebraucht und zum Dank verzogen sich die Damen zum Schluss alle in ihr Haus

Los geht es…

Nachbar-Schafe

Fertig! Nun fehlen nur noch die Damen

Unsere Mähdels
Im neuen Zuhause
Alle Damen unter einem Dach
Zuhause für die nächsten 14 Tage

Ein voller Tag

Ab ins Bett… nach einem vollen Tag:

– Mein Auto vor den Reifenwechsler fahren, damit es nachher schneller geht

– Horden bei Futterkonzept in Bergisch-Gladbach abholen

– die kleinen Horden bei den Mähdels abladen

– mich zum Reifenwechseln bringen

– kurzen Kaffee einnehmen

– Hundejungs, einen Eimer Kraftfutter und Klauenschere einsacken und zu den Mähdels fahren

– Micha fährt mit dem Wombat direkt zum Mulchen rauf

– Mähdels hüten/Hundejungs trainieren

– Mähdels in die „Jugendherberge“ bringen

– Umstecken und Weidehütte und Heuraufe umsetzen

– Micha hat die abgefressenen Flächen gemulcht

– „Pediküre“ bei den Damen / Schmitti hat sie super festgesetzt, um sie aus der Gruppe rauszuangeln, Jack hat von außen unterstützt

– Mähdels umziehen lassen

– Wochenend-Einkauf

– Glühwein trinken bei Freunden

Und jetzt ab ins Bett und allen eine gute Nacht