Ein Ära geht zu Ende…

… ich habe mich von meinem Windows Phone getrennt

und habe mir – unglaublicherweise – ein iPhone 6 zugelegt: leider werden einige (wichtige) Apps nicht für Windows weiterentwickelt.

Dat Ding war kurz davor aus dem Fenster geschmissen zu werden; intuitiv – jaja…

Und die Tonnen an Werbung, die einem zugestellt werden, sind ein Unding.

Das hat es auf meinem kleinen Nokia 930 nicht gegeben: Windows halt

Schade, dass Microsoft den Mobilmarkt nicht mehr unterstützt; nun muss ich mich mit OBST beschäftigen – Prost Mahlzeit – mein Umfeld hat schon unter dem Gemecker und Geschimpfe bei der Einrichtung gelitten; gut, dass alle Fenster zu waren…

Nun läuft er… der Apfel!!!

Danke Andrea

Rupi war so schlecht zurecht: er entlastete sein doofes rechtes vorderes Arthrosebein so sehr, dass er einen Linksdrall bekam. Das was er machte, war kaum als ‚Laufen‘ zu bezeichnen.

Meine Freundin und Kollegin Andrea ist Tierheilpraktikerin und fragte mich gestern, ob sie einmal vorbei kommen solle, um ihm Traumeel zu spritzen, denn die Tabletten würden nicht so gut wirken. Ich sagte mit Freude zu, denn sie brachte auch ihre beiden Terroristen mit, so dass Schmitti jemanden zum Toben bekam. Wir ließen Rupi zu Hause und drehten erst einmal eine wunderschöne Wefelpütt-Runde, auf der Herb und Schmitti Vollgas gaben, der arme Spike daneben stand und es doof fand, dass Herb mit Schmitti Spaß hatte.

Als wir wieder zu Hause ankamen wurde es spannend. Andrea wollte Rupi auf dem Boden verarzten, aber ich mag Andrea und so packe ich erst den ‚Schnauzenschoner‘ auf den Hund und dann den Hund auf unseren Esstisch; da lag eine Decke drauf, keine Sorge… Andrea fing mit einer Laser-Akkupunktur an, die rupi verhältnismäßig ruhig über sich ergehen ließ. Zum guten Schluß bekam er noch 2 mal Traumeel gespritzt: einmal in seine Hinterhand und einmal an seine rechte Vorderpfote.

Und heute ging es ihm wirklich besser:

D A N K E, du hast lebenslang Hundetraining frei

 

 

Meine Tage werden dunkler…

… denn meinem Rupi-Bären geht es nicht gut. Gestern waren wir beim Tierarzt, der ihm Schmerzmittel gab und bei der Untersuchung feststellt, „dass da wohl was wächst, was da nicht hingehört: Leber oder Milz.“

Einige Menschen werden mich nicht verstehen und sagen „Der ist doch uralt“ aber das macht die Situation auch nicht besser.

Seit 14 – fast 15 – Jahren kenne ich den kleinen Rabauken. Ich war Gassigängerin im Tierheim Velbert und im November 2003 saß plötzlich ein schwarzes aufgeregtes lautes Hundetier namens Ruppert in einem der Zwinger. Große Schilder warnten die Besucher davor, die Finger durch das Gitter zu stecken: er beißt. Abgabegrund war, dass Ruppert seinem Frauchen, die mit ihm spielte und unter ihm lag, ins Gesicht gebissen hat. Genau an diesem Tage habe ich beschlossen: der kommt zu mir!!!!

Damals hat Oli noch gesagt „Können wir nicht was einfacheres nehmen?“ Standardantwort : NEIN, genau der! Was hat dieser Hund das Tierheim aufgemischt: der Wachdackel hat alles kommentiert, alles im Auge behalten. Wegen ihm, mussten die Hunde durch die Zwinger rausgebracht werden, denn sobald ein Hund durch den Mittelgang rausgeführt wurde, gab es bei Rupi kein Halten mehr; manchmal ist es gut, dass mensch kein hundisch versteht, denn das hört sich nicht nett an und Rupi konnte immer schon gut rumfletschen 😉 Nach Regenspaziergängen traute sich keiner, den Hund abzutrocknen: mir wurde das Handtuch übergeben „Machen sie das ruhig, wenn sie sich trauen“, Zecken wurden nicht gezogen „an den schwarzen Teufel geht hier keiner dran“. Die Schwing-Klappe, die vor dem Auslauf seines Zwingers hing, war feinsäuberlich abgeknabbert, nütze also gar nichts mehr gegen Wind und Wetter: hat der kleine Drecksack selber gemacht, der kleine Innenarchitekt. Das was sich schon auf den Spaziergängen zeigte, dass er der Buddelkönig ist: mit buddeln konnte man ihn von allem ablenken, sogar von doofen Artgenossen, die er eigentlich immer fressen wollte.

Als Oli dann gestorben ist, habe ich gekämpft, um diesen Hund, der schon MEIN Tierheimhund geworden war, zu mir zu holen. Das Tierheim wollte ihn nicht rausrücken: „Sie wissen doch, wie der ist. Kommen sie ruhig jeden Tag vorbei, aber wir vermitteln ihn nicht.“ Am 17.06.2004 habe ich ihn abgeholt. Das dumme Gesicht dieses Hundes werde ich NIR vergessen, nach dem Motto: „Was machst du denn schon hier? Wir haben Vormittag und du bist erst am Nachmittag dran.“ Köstlich!

Eigentlich sollte dieser Hund geimpft zu mir kommen, stand auch im Pass „Ähm, sie müssen dann aber nochmal kommen, denn er ist NICHT geimpft“ … Staun, stutz …. „die Tierärztin war da, hat sich aber nicht getraut. Wir geben ihnen Beruhigungsmittel mit und dann geben sie ihm  diese Dosis und dann kommen sie, wir packen ihn in den Zwinger, geben die Leine durch die Gitterstäbe raus und halten ihn dann an den Gitterstäben fest und die Ärztin kann ihn dann von aussen impfen“ Hä? Was geht denn hier ab? Das Tierheim hatte die Dosis so hoch angesetzt, das Rupi an diesem  Tag selig hinten im Polo auf der Rücksitzbank schlief. Als die Tierärztin an uns vorbei ins Tierheim wollte, sprach ich sie an und sie impfte ihn direkt im Auto: Drive-In-Impfung – von uns erfunden 🙂

Und dann begannen unsere vielen gemeinsamen Jahre: aber es war zu Anfang echt nicht leicht mit dem Kerl.

Wie oft, hat er versucht mich zu fressen und zum Schluß – als er noch konnte – hat er es geliebt, mit mir zusammen im Bett oder auf dem Sofa zu kuscheln, mein Körpernähe war ihm immer wichtig und sein mir auch. Einmal ging morgens im Dunklen der Wecker, er reckte und streckte sich auf dem Bett und hat sich wohl weh getan, was für ihn immer den Effekt hatte „der Mensch war’s“ Also stand Rupi Zähne fletschend über mir und wollte mich mal wieder fressen, aber im Laufe der Zeit habe ich mir einen „Backengriff“ angewöhnt, mit dem der Kopf des Hundes gesichert ist und man sich dann unter dem Hund rauswurschteln konnte (was war ich da noch gelenkig) Das tolle an Rupi ist, dass er auch in seinen Austickphasen IMMER ansprechbar war du so konnten wir beide uns immer runterholen, Luft holen und uns wieder vertragen.

Die ersten Spaziergänge in der Mählerbeck waren eine Katastrophe; ich glaube ich war die meistgehaßte Frau mit dem furchtbaren schwarzen Monster. Es war schon normal, Rupi immer auf 2 Pfoten stehend, laut rumgeifernd an anderen Hunden vorbeizuführen. Besonders Renate mit Rasmus und Toni und Moni mit Rakete und Raudi bekamen bestimmt eine Krise nach der anderen, wenn wir ihnen entgegen kamen… An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank Renate, die irgendwann die Faxen dicke hatte und bestimmt gesagt hat, dass wir ab jetzt zusammen Spazieren gehen. Wir sind dran geblieben und so wurden die Frauchen meine Freundinnen und die Hunde lagen alle zusammen unterm Tisch, wenn wir Kaffee getrunken haben. IM Laufe der Zeit bekam Rupi immer mehr Hundekumpels und ich immer mehr Freunde – DANKE, mein dicker Bär!

Über die Unarten meines Rupis wurde ich immer mehr sensibilisiert und wollte verstehen, warum mein Hund so ist, wie er ist und so begann ich einen Ausbildung zur Hundetrainerin: spannendes Thema. Während der Ausbildung wurden Rupi und ich (und Janina mit Sara) immer als Beispiel für alles Negative genommen, was mir irgendwann voll auf den Senkel ging und ich mich anfing zu wehren und VOR Rupi zu stellen du als der Ausbilder Ruppert provozieren wollte, Rupi sich umdrehte und zu mir kam und der Ausbilder dann noch dieses Verhalten als etwas blödes darstellen wollte, hatte er mich verbal am Hals du ich erzählte ihm mal, was ich von seinem blöden unqualifizierten Geschwätz hielt: NICHTS, denn der Hund hätte sich für mich entschieden und damit genau das gemacht, was wir in dieser Ausbildung als ziel beigebracht bekämen… Daraufhin bin ich bei der ersten Abschlussprüfung durchgefallen 😉 (hab’s trotzdem geschafft!!!!)

Ich könnte hier jetzt noch Seitenweise weiterschreiben, denn wir haben soviel zusammen erlebt und erleben immer noch, denn  wir haben alles zusammen gemacht/ wir machen alles zusammen: Urlaub, Partys, Wandern, auf der Balkonliege abhängen, Freunde besuchen gehen..

Wir haben uns versprochen, einer für den andern da zu sein und das haben wir bis jetzt auch so gelebt und das wir auch bis zur letzten Sekunde so sein, denn wir sind das DREAMTEAM

Und es wird jede Sekunde genossen, bis es soweit ist

 

Onkel Heinz ist gestorben

Onkel Heinz auf seinem 90. Geburtstag

11.10.1925 – 27.01.2018

92 Jahre alt, der Bruder meines Opas Glückman

Wir wollten eigentlich Ende letzten Jahres ein Familientreffen machen und wir hätten uns alle auf Onkel Heinz gefreut.

Nun machen wir das Treffen leider ohne ihn, werden uns aber alle mit Freude und Liebe an diesen „alten“ Herrn erinnern:

Der Tod kann uns liebe Menschen nehmen,
aber nicht die Liebe und Erinnerung an ihn

Der Winter ist zurück

Ok, schaut man auf den Kalender, ist diese Bemerkung sowas von überflüssig: es IST Winter…

Da am Sonntag aber der Frühling ein klein wenig die Muskeln spielen ließ, verdrängte man das weisse Etwas, namens Schnee, weit aus den Gedanken. Aber Petrus weiß schon, wie er uns daran erinnert, dass er die Finger am Wetterknopf hat:

gestern fiel schon leicht Schnee und es war recht windig, also fies. Selbst Schmitti genoss es drinnen im Warmen, sich das Kalte+Nasse  von seinem Aussichtsposten aus anzuschauen.

Abends wurde es recht glatt auf der Straße, so dass ich, als ich nach Herbringhausen zum Sport fuhr, recht vorsichtig um die Ecken eierte. Komischerweise empfand ich es nach dem Sport nicht mehr so kalt und glatt; aber mal abwarten, was da noch so kommt, dachte ich mir und lag gar nicht so falsch:

Heute morgen waren die Straßen nur leicht gezuckert und es schneite – zwar kleine Flocken – aber heftig. Mal schauen, was da heute noch so runter kommt. Und Sturm soll auch noch aufziehen.

Gott sei Dank kam der Räumwagen, als ich mit den Jungs draußen war, obwohl es nach dem Räumen auf der Fahrbahn rutschiger war, als vorher. Egal, ich bin dankbar, dass der WSW-Vorsitzende ein Nachbar ist 😉

 

Der Baum ist weg

Am Wochenende haben wir unseren Weihnachtsbaum wieder in die Wildnis entlassen: aller Weihnachtsklimbimsel wurde wieder ordentlich bis Ende des Jahres verpackt.

Alles? Nein, denn die gefilzten Kugeln werden nicht im Karton verschwinden. Ich denke, ich werde ein Hüte-Mobile basteln, an dem sich dann die Hunde und die Schafe das Jahr über vergnügen dürfen, bevor sie nächsten Dezember wieder an den Baum kommen 🙂 ., denn die Kugeln sind wirklich viiiiiel zu schön, um sie im Schrank verschwinden zu lassen.