Green Room

Da Zawie und Micha in unserem „Treppenhaus“ die Wände „gerade“ gezogen haben, der Zimmermann benachrichtigt wurde, dass er endlich mit der Treppe weiter machen kann (er hat wohl schon nicht mehr daran geglaubt) wurde es Zeit, mit dem Arbeitszimmer weiterzumachen.

Also hat sich mein Schatz alleine daran gegeben, hat die Möbel verrutscht und rausgeschafft, die Fußleisten abgeknibbelt, Fenster und Türen abgeklebt, fehlendes Malerutensil gekauft, die 3 Bahnen am Schornstein tapeziert und dann hat er in den Farbpott gegriffen:

Unser GREEN ROOM ist fertig!!!! W U N D E R S C H Ö N!!!!

Dann haben wir noch unser Regal aufgebaut. Was haben wir schiefe Böden: wir mussten bis zu 7 cm unterfüttern, damit das Regal gerade steht 😉

Papa wird entlassen

Das ist doch mal eine gute Nachricht:

Papa darf morgen das KKH und somit die Quarantäne verlassen und wieder nach Hause. Der blöde Virus wird zwar immer noch bekämpft (Mundschutz und Handschuhe und Antibiotika), die 2 Wirbel im Rücken sind angebrochen (solange es nicht weh tut, wird nix gemacht, ansonsten Beton gespritzt) und das EKG wird morgen ausgewertet…

Hauptsache es geht ihm wieder gut, er kann schon wieder Witzchen reißen.

Und NIE wieder auf Socken durch Zimmer rutschen, gell Papa!!!!

Kartoffelfest 2016

Und schon wieder steht der Herbst vor der Tür und das alljährliche Kartoffelfest auf dem Eulenhof:

Martina und Zawie haben wieder dafür gesorgt, dass alle Gäste leckere Reibekuchen in Hülle und Fülle zu sich nehmen konnten…

Danke euch beiden für eure Arbeit und nächstes Jahr lassen WIR uns  was einfallen, dass ihr auch mal was von eurem schönen Tag habt… Küchendienst nannte man sowas in meiner Jugend 😉

Mein letzter Urlaubstag

Ein Satz mit X, das war wohl nix…

Urlaub sollte einen runterkommen lassen,  man soll sich entspannen, schöne Dinge tun, zu denen man sonst keine Zeit hat und sollte viel Spaß haben. Sollte….

Heute – am 1. Todestag meiner Ma – lasse ich diesen Sommerurlaub einmal Revue passieren…

Dieses mal ist aber auch alle schief gegangen und ich überlege ernsthaft, ob ich in meinem letzten Leben so viel angestellt habe, dass ich nun die Quittung bekomme: das war kein Urlaub, das war **********

Zuerst Ruppert: verspringt sich, fällt die Treppe runter und zum guten Schluss fällt er vorm Tierarzt noch aus dem Auto. Zwischendurch hat er 2 Nächte durchgeweint in Tönen, die ich von diesem Hunde noch nie gehört habe. Zwischendurch habe ich wirklich geglaubt, dass die Wirbelsäule durch ist. Das wäre dann der schwärzeste Tag geworden….

Dann Papa: fällt auf Socken in seinem Zimmer und haut sich so richtig den Kopf an (mir hat er nix gesagt). Meinen Papa schmerzverzerrt auf dem Sessel kauern zu sehen, das Zittern und das immer verwirrter werden, war echt nicht lustig, denn er würde „normalerweise“ niemals zugeben, dass ihm was weh tut. Das Warten auf den Krankenwagen, die sich ziehenden Untersuchungen, ihn wieder im KKH lassen und nun – über Mamas Todestag – das Quarantänezimmer, in dem er rotz-unglücklich ist… sowas zerrt auch

Resümee des Sommerurlaubs 2016: einfach vergessen

Meine Kolleginnen werden weiterhin an einer völlig müden, schlecht gelaunten und kaputten Frau Glückmann „Spaß“ haben…
aber… der nächste Urlaub (mit noch mehr Katastrophen) kommt bestimmt

 

Papa liegt auf Quarantäne

Schon mal was von MRSA gehört?

Das ist der nette Krankenhauskeim, der in Deutschland weit verbreitet ist – Michas Mama hatte ihn auch im KKH bekommen – der komischerweise rigoros in den Niederlanden bekämpft wird, in dem KKH-Neuzugängen immer ein Abstrich genommen wird und der Patient – solange nicht feststeht, dass er den Virus NICHT hat – nicht auf die Station verlegt wird.

Lange Rede kurzer Sinn: bei irgendeinem der vielen KKH-Aufenthalte in 2016 wird mein Papa sich diesen Virus eingefangen haben… In Hilden haben sie gestern – nach einem Abstrich – den kleinen Halunken auf den Schleimhäuten gefunden. D.h. für Papa Quarantäne und für uns Total-Verhüllung, wenn wir ihn besuchen gehen.

Ansonsten geht es dem unverwüstlichen älteren Herrn erstaunlich gut: keine Schmerzen mehr. Er muss sich wohl sehr feste den Schädel angehauen haben, die Ergebnisse des CT wird Bine morgen erfragen.

Und nun muss mein Papa noch 5 weitere langweilige Tage auf einem langweiligen KKH-Zimmer verbringen. Hauptsache es geht ihm sonst gut!

Brombeer-Ernte

Brombeer-Ernte und Fallobst
Brombeer-Ernte und Fallobst

Es ist ja fast zu spät, aber trotzdem habe ich heute wenigstens ein paar unserer Brombeeren geerntet. Nachdem mich diese Pflanze gestern beim gärtnern eins ums andere mal angefallen hat, ist as nur gerecht…

 

Aus den Brombeeren habe ich dann einen Brombeer-Schnaps hergestellt, der z. Z. noch vor sich hinzieht. Aus den gekochten Früchten wird noch Marmelade gemacht. Der Schnaps riecht aber schon gut und ich denke, er wird am Samstag auf dem Reibekuchenfest gereicht werden. Freue mich schon darauf!!!

Blutegel tun ihre Arbeit

Heute um 11 Uhr war es soweit: die Blutegel durften ihre Arbeit machen.

Vorsichtshalber bekam Rupi den Schnauzenschoner an, er brummte ein paar  mal, aber dann ließ er sich brav die Blutegel in den Pelz setzen. Die 4 Egel mussten sich erst einmal durch Rupis dickes Unterfell durchbohren. 3 fingen direkt an und saugten kräftig los, einer schlief wohl noch. Die kleinen Würmchen entwickelten sich zu dicken Würmern und fielen einer nach dem anderen ab. Die Schlafmütze hat sich zum guten Schluss doch noch vom Hunger leiten lassen und hat sich doch noch einen dicken Schluck Rupi-Blut genehmigt:


Es hat noch ein wenig nachgeblutet, aber nun hat es aufgehört.
Montag werden wir sehen, wie es Rupi geht und ob er evtl. noch ein mal das Frühstückbuffet für die kleinen Tierchen spielen darf…

Beste Nervenberuhigung…

… ist Rasenmähen.

Also habe ich zuerst die Hunde gelüftet, dann Benzin gekauft, Handschuhe und jegliche Grünzeug-Scheren gepackt und mich dann um unseren erneut „verletzten“ Wombat gekümmert:

schon wieder humpelt der Kleine auf dem linken hinteren Rädchen. Da hilft nur „Luft marsch“. Und dann bin ich Runde um Runde um Runde gemütlich durch unseren Garten gefahren, habe Rhododendron gekürzt, Brombeerranken gekappt und Brennnesseln niedergemacht:

Was beruhigend…

Plötzlich stand Micha hinter mir – wie gut, dass ich nicht schreckhaft bin:  ich hatte die Baumschere in der Hand – und wollte den großen Garten mähen. Also packte ich mir alle Scheren und machte mich über unseren Dschungel her, schnitt da ein paar Äste ab, schnitt alten Holunder, kämpfte mich durch alte Brom- und Himbeeren und erfreute mich, dass wir heute doch etwas geschafft haben…UNn

Und morgen sammle ich Brombeeren