Trainingstage in Herdecke

Und so trafen wir uns in Herdecke, um mal wieder unter dem strengen Blick von Frank zu trainieren, dieses mal mit vielen Hunden:

Wir kamen mit 2,5 Hunden – Bran zählt noch nicht voll, Lavens kamen mit 2 und Löbbers sogar mit 4 Hunden. GsD trainierte Frank nur mit einem Hund…

Und so flog die Zeit – immer mit Pausen für die geduldigen Schafe:

Zur Mittagspause hat Sabine ein wunderbares kulinarisches Mittags-Fest für uns bereitet, so dass wir uns danach fast gar nicht mehr bewegen konnten,

die Hunde uns aber keine Zeit für ein Nickerchen gaben, sondern sofort wieder loslegen wollten…

Zwischendrin bemerken wir, dass einer unserer Vierbeinigen Freunde das Frühstück wohl nicht vertragen und das ganze Auto vollgekotzt hat; machen wir nachher weg…

Das war ein wunderschöner lehrreicher Tag und ich bin sehr stolz auf alle Drei: das haben sie – jeder nach seiner Fasson – richtig gut gemacht.

Das wiederholen wir.

Abends fiel uns auf, dass Bran wohl derjenige war, dem nicht so gut gewesen ist: er wollte nichts mehr zu fressen haben und hat sich angeekelt weggedreht. Hoffentlich ist es ihm morgen früh besser.

Dann fangen wir mal mit dem Training an

Die Bubis und die Hundejungs sind etwas unausgelastet und so haben wir heute begonnen, auf der „schönen Wiese“ das Hüte-Training wieder konsequent anzufangen.

Dazu haben wir die Bubis aus ihrem Nachtpferch heraus gelassen: sie standen auf der großen Wiese und konnten ihr Glück gar nicht fassen.

Unsere Hundejungs konnten so richtig mal zeigen, was in ihnen steckt, die Böcke auch 😉

Das machen wir morgen wieder

Hilfe beim Schafe treiben

Heute haben wir Melanie geholfen, die Schafe wieder nach Hause zu holen.

Melanie ging mit Mafe vor den Schafen, Schmitti Jake und ich hinter den Schafen. Im Bagage Wagen, der von Andreas auf Quad gezogen wurde, saßen die Jungs und passten auf renitente Schafsmütter und ihre kleinen Lämmer auf.

So passierten wir Wiesen, Stoppelfelder, Straßen und gelangten, dank der tollen Hilfe der Hundekindern, einigermaßen schnell ans Ziel, wo die Hunde erst einmal im Wassertrog der Schafe verschwanden; es war heute aber auch unangenehm heiß.

Meine Jungs liegen nun fix und fertig in ihren Körbchen und werden wahrscheinlich heute von Schafen träumen.

Damen-Ausflug nach Wefelpütt

Ich habe Urlaub und hänge nur rum, wie ein nasser Sack Kartoffeln: ich bin so fertig, dass ich mit meiner Freizeit/Freiheit nix anfangen kann…

Also habe ich heute beschlossen, spazieren zugehen, mit den Damen und den Bordern.

Vorher wurde Bran „kaputt“ gespielt

Die Bestechung „du bekommst ein Schweinohr“ klappte auch und so machten wir 3 und die 20 Damen uns auf den Weg

Vorm Abendbrot noch mal raus

Also haben Schmitti …

…. und Jack …

… den Geleitschutz auf der freien Wiese für die Mähs gemacht…

… damit die Appetitgräser ohne Störung eingenommen werden konnten.

Danach konnten die Damen und Herren gemütlich ihr Abendbrot an der Heuraufe einnehmen

Guten Appetit

Nun sind sie wieder da…

… in Kleinbeek.

Noch 1 Monat, dann beginnt bei uns die Lammzeit. Grund genug die 19 Mähs aus Wefelpütt – danke Frank, dass wir wieder bei euch überwintern durften – nach Kleinbeek zurück zu holen.

Stefan hat uns geholfen und so haben wir gegen 10 Uhr zuerst die Zäune auf der neuen Weide aufgestellt

Dann sind Stefan und ich mit dem Schafstaxi im Schlepp und Micha mit Trecker und großem Hänger gen Wefelpütt gefahren. Die Schafe waren schon sehr neugierig, was wir denn da so auf ihrer abgefressenen Weide alles anstellten

Irgendwann wurde es ihnen zu blöd und sie widmeten sich den letzten grünen Grashalmen bei den Bienenstöcken

Dann hatten wir bis auf die kleine Heuraufe alles auf den großen Hänger geladen. Plan war es, einen Teil der Schafe in den Hänger zu packen – der Rest sollte unter Aufsicht da bleiben, nach Kleinbeek zu fahren, die Mannschaft auszuladen, wieder hochzufahren, den Rest einzupacken und dann mit allem endgültig „runter“ zu fahren.

Da hab ich dann mein Veto eingelegt: die Heuraufe wurde ins Schaftaxi verfrachtet und die 19 Mähs sind mit Schmitti, Jack und mir runtergelaufen. Zuerst haben Stefan und Micha uns noch ein Stück durch Wefelpütt begleitet,

den Rest sind wir dann alleine marschiert: Jack als Bremsklotz vorweg, dann kam ich, die Mähs hinter mir und Schmitti schob von hinten

Die beiden sind ein tolles Team und so haben wir die Mähs sicher über umgestürzte Bäume und durch Bäche geführt und kamen nach einen wunderschönen Marsch vor den Jungs in Kleinbeek an

Und dann zog es sich: Zelte aufbauen, Heuraufen, ab- und beladen, Wasserpott auffüllen – wandern macht Durst – Strom legen. Die Schafe haben sich echt gefreut wieder hier zu sein.

Fertig – vorerst… In 2 oder 3 Wochen gehts ab in den „Kreissaal“ oder besser gesagt in unseren gut gesicherten „Garten“, denn dann freuen wir uns auf den Nachwuchs.

Hüte-Wochenende in Lennep

Als ich die Bergschafe sah, dachte ich:

Schmitti stirbt gleich, das Richtige für Jack…

Besonders die Dame im Vordergrund war renitent – an beiden Tagen.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

Jack war dieses Wochenende sehr unkonzentriert, Ohren auf Durchzug und nicht durchsetzungsfähig, irgendwas hat der Kleene…

Dafür trumpfte mein Schmitti richtig auf und gab ALLES für mich, holte und bewegte die großen Tiere, hörte zu und wenn Milka, die schwarz-weisse Dame, zickte, ließ er sie stehen und holte die anderen Mähdels, woraufhin Milka dem Gruppenzwang nachgab und mitkam.

Nun liegen alle verdient in den „Körbchen“

müder Schmitti

Schafis

Nachdem der furchtbare Arbeitstag endlich zu Ende war, bin ich mit Bran zum Tierarzt gefahren, wo er ein neues Medikament gegen seinen Juckreiz bekommen hat… Daumen drücken, dass es wirkt

Dann waren die Mähs dran

zuerst die Buben. Wasser, Leckerchen und Heu eingepackt, die Borders ins Auto und dann ein wenig Bewegung und Gruppenzusammenhalt-Übungen – also Hüten

Nachdem die Buben keinen Bock – welch nettes Wortspiel – hatten, haben wir uns um die Mähdels gekümmert.

Da unsere grüne Hölle immer noch sprießt, mussten die Damen „leider“ ins hohe Gras

Zum guten Schluss gab es noch die Nachtration Heu, die von den Nachbarinnen neidisch betrachtet wurde

Und nun gibt es für uns Abendessen

Ein langer lustiger Umstecktag

Ein lustiger, langer Umstecktag ist zu Ende:

Während Micha die geschrubbte Heuraufe ins neue Domizil gekarrt hat,

habe ich – unter professioneller Beobachtung der Rinder und Schafe

3 der 6 Zäune abgebaut, denn die brauchen wir für die Umzäunung unseres Gartens.

Zuerst haben wir alles in den Garten gefahren, dann haben sich die Schafe von den Rindern verabschiedet

und dann haben wir und die Hundejungs alle Mähs in ihr Paradies geleitet

Während die Jungs auf die Mähs aufgepasst haben, haben wir die Zäune gesetzt, die Hütte aufgebaut, den Strom etabliert und wir hatten noch Zeit, „Kirmes“ für unsere Nachbars-Lümmel zu spielen:

Zum Schluss wurde die Heuraufe gefüllt und alle Mähs konnten es nicht glauben, dass alle gleichzeitig fressen konnten.