Pediküre- und Umstecken-Tag

Heute Teil 3: Norbert kam gegen 9.30 Uhr, um uns bei der Fußpflege der Mähdels und Herrn Gimli zu unterstützen, daMicha und ich immer sehr unsicher sind, wieviel weggeschnitten werden muss. Als „Cocktailkirsche “ nahmen wir uns Hörni als letzte Kundin dran, denn sie bekam Nichteinhaltung Sonderbehandlung: ihre Hörner wachsen in die Wangen rein und so haben Micha und Norbert die Hörner gekürzt: sägen und feilen war angesagt

Danke Norbert

Dann noch Teil 4: Umstecken – das Wetter hielt sich

und zum guten Schluss Teil 5: der Schafs-Reisebus brachte die Damen und Herrn Gimli zurück auf die Weide… und genau jetzt fing es an zu regnen, so dass die Passagiere nicht aussteigen wollten – nachvollziehbar – aber dann eroberten sie sich die neuen Weidegründe

Reisebus „Schafsträume“
Alles aussteigen
Jetzt aber raus…
… los jetzt …
Hahaha, alle wieder drin…
Endlich alle draußen…
… und auf der Weide
Mmmmhhhh
Ab nach Hause – Feierabend

Vorbereitung Pediküre

Morgen ist Pediküre bei den Mähdels und Herrn Gimli angesagt. Da das Wetter für dicke Matschfüsse sorgt, stallen wir die Truppe heute auf, stecken direkt um und morgen kommen dann alle – mit schicken Füßen – wieder zurück…

Also hier Tei 1: Umräumen, aufräumen, Stall (wieder) aufbauen – danke Stefan für den „Schnellaufbau“-Stall

Vorher…

Nachher…
Fertig – kann bezogen werden…

Teil 2 ist schnell erzählt …

„Eigentlich“ sollten die Hundejungs arbeiten und die Schafstruppe in den Hänger bugsieren – und so stürmten die voll motivierten Border aus dem Auto auf die Wiese…

Micha kam mit Trecker und Hänger dazu und parkte den Hänger gut an Weide und Zaun. Die Schafstruppe stand schon in Stellung hinterm Zaun, als wenn sie auf den Bus warten würden und Schmitti musste sie daran hindern, direkt in den Hänger zu stürmen. Als die doofen Menschen endlich Gimli in das Männerabteil gepackt und den Einstieg frei gemacht haben, saßen die Mähdels schwupps im Reisebus – max. 5 Sekunden.

Nun sind alle im Stall und entspannen sich bei einem Heubuffet…

Umstecken fällt aus wegen Schneefall, machen wir morgen…

Innerhalb von 5 Sekunden sind alle eingestiegen

Bitte aussteigen

Umstecken im Nebel

Jetzt wurde es wirklich Zeit:

die Damen und Herr Gimli benötigten dringend neues Grün unter den Klauen.

Da wir sie „nur“ Umsetzen, brauchten wir nicht viel mitzunehmen: Heu, ein wenig Kraftfutter, Wasser, Batterie.

Also los: Zaun umstecken, weiße Pinne in den Zaun stecken, Zelt ab- und wieder aufbauen, Heuraufe auf die neue Wiese schieben, Wasser auffüllen, „Leckerchen“ servieren, Strom anschließen…

Hab ich was vergessen? Nein. Fertig!!!

Und zum Schluss die Qualitätskontrolle 😉

Trennung der Mähdels

Irgendwann kommt der Tag, da sich die Lämmis von den Müttern trennen müssen, die Jungs haben das ja schon hinter sich gebracht, als 3 nach Niederkrüchten und 2 zu ihrem Papa in die Männer-WG gezogen sind.

Zuerst haben wir alles in Wefelpütt vorbereitet…

Dann haben wir die Mamas unter kläglichen Mähs der Kleenen in den Hänger getrieben…

… und haben sie nach Wefelpütt in die „Honeymoon“-Suite gebracht

Dann haben wir die Herren vom „Haushofmeister“ getrennt – er bekam sofort 2 neue Kumpels in seiner Größe gebracht – Gimli bei den Damen abgeliefert, wo er freudig begrüßt wurde und sofort seine Aufgabe in Angriff nahm

Zum guten Schluss lieferten wir Willi und Hans bei ihren Schwestern ab

Nun stehen die Kleenen „verlassen“ da und ihr „mäh“ klingelt in meinen Ohren…

Durchgeimpft

Heute werden – bis auf Eira, die eine Woche später dran ist – alle kleinen Mähs nochmal gegen Blauzunge geimpft.

Dafür habe ich heute morgen erst einmal Frühsport gemacht und habe Steckfix-Horden geschleppt

Dann durften die Border-Jungs arbeiten – wir müssen mehr Einpferchen üben und ich muss mehr „in die Tüte atmen“

Dann gab ich die Schafs-Buchhaltung gemacht und mit Rippchen auf den Doc gewartet

Eines von den kleinen Mädchen hat die Gunst der Sekunde beim Impfen genutzt und hat sich mit einem Geimpften rausgeschlöngelt, dank der Hundejungs und des beherzten Zupackens des Docs wurde auch das kleine Mädchen geimpft.

Eira ist erst nächste Woche dran, das mache ich selber…

Dann ging es nach Windgassen, wo wir gestern schon unsere Böcke im Hänger zurückgelassen haben und 2 kleine Ouessants auf den Pieks warteten.

Nun sind alle wieder da, wo sie hin gehören

Zu guten Schluss habe ich noch den Hänger ausgemistet, in die Garage bugsiert, den Mähs Abend-Heu serviert, die Hundejungs gelüftet und nun ist Feierabend 🙂

Wolle ab

Endlich geschafft: die Wolle der beiden Böcke ist ab, Micha hat die Maschine angesetzt.

Da die Jungs fürs Impfen schon im Hänger standen, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und direkt den Jungs die Sommerfrisur verpasst.

Noch mit Langhaar-Frisur
Gute Vorbereitung ist alles

Und dann fing „der Kampf“ draußen und im Hänger statt: zuerst kam Gimli dran, der das Scheren überhaupt nicht witzig fand – sein erstes mal – derweil sein kleiner Kumpel über die Absperrung im Hänger kletterte, um näher bei seinem – vermeintlich kurz vor der Schlachtung stehendem – Freund zu sein…

Geschafft – Sommerfrisur fertig

Gimli wurde in den Hänger gepackt und der kleine Lump kam dran. Leo hat super geholfen.

Gimli hat auch versucht über das Trenngitter zu kommen und ist mit einem Hinterlauf hängen geblieben, ich hoffe, dass er nur verstaucht und nicht gebrochen ist.

Gimli mit Sommerfrisur
… und der Kleene „nackig“

Das hat Micha richtig gut gemacht… noch weitere 1000 Schafe, dann „flutscht“ das …

1.Blauzungen-Impfung 2021

Gestern fingen die Vorbereitungen schon an: Gimli und sein kleiner Kumpel wurden eingesammelt und durften in „Einzelkabinen“ die Nacht im „Schafs-Camping-Mobil“ verbringen.

Dann haben wir noch die Horden rauf zu den Mädels und ihren Lämmis gebracht und aufgebaut.

Reingetrieben haben Schmitti und Jack die Mähs heute morgen.

Nach der Impfung hier bin ich mit dem Doc nach Windgassen gefahren, um auch dort alle Damen und vor allen anderen die Böcke zu impfen…

Fertig und am 16.7. gehts weiter…

Vorher werden noch die „kleinen“ Böckchen kastriert, damit Michel, Ian und Gernot schnell, wie möglich in ihr neues Zuhause ziehen können.