Hecke stutzen und mulchen

Wir wollen demnächst an unserer Schafswiese einen festen Zaun setzen. Dementsprechend haben wir schon mal vorgearbeitet:

  • um den „Garten“ gemäht
  • Im „Garten“ gemulcht
  • Hecke von außen und oben gestützt

Und weil ich gerade so schön auf dem Womat saß, habe ich auch noch das Brunnengrundstück schön gemacht

Jetzt sind wir platt und freuen uns über das, was wir heute alles geschafft haben.

Ein Schafshaus

Mir taten die Mähdels sooo leid:

nur Regen und gestern auch noch Sturm. Vor meinem geistigen Auge sah ich nur noch nasse frierende Schafe.

Damit mein Seelenheil wieder in Balance kommt, haben wir uns entschieden, eine Weidehütte zu kaufen und schnellstmöglich aufzubauen… Vorher müssen wir noch die englische Futterraufe von der Spedition abholen… viel zu tun, also los…

Ich komme immer mehr zu der Einsicht, dass ich viiiiel zu schnell arbeite: bei der Spedition sahen wir unsere Raufe auf der Rampe stehen, der Facharbeiter auf dem Gabelstapler, der unsere Ware holen sollte, töterte im Schritttempo mit einen Kollegen, fuhr an der Raufe vorbei in die Halle und fing an zu suchen………. Oh, Geduld! Endlich kam er wieder rausgefahren und wir konnten ihm die Raufe zeigen, die er dann in unseren Hänger hob. Micha fixierte die Raufe…

… und dann ging die Reise nach Herdecke, das Schafhaus abholen. Alles war da und so packten wir die Sachen ein…

… und ab ging es nach Hause, denn die Mähdels sollen heute Nacht im Trockenen stehen. Und siehe da: nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte, kam pünktlich zum Hausaufbau die Sonne raus.

Grundgerüst
Das Dach und die Wände
Hhmmm, irgendwas fehlt noch
Die Jungs mussten aufpassen, dass die Mähdels nicht die Gunst der Stromlosigkeit nutzen konnten
Das kennen die Mähdels
Fertig
Ich glaube, die Mähdels mögen das Schafshaus

So, Raufe platziert, Haus steht, Schafe glücklich, wir sind platt und freuen uns, das alles heute geschafft zu haben.

Offizielles Willkommen

Und dann haben wir den ‚Penderyn‘ und 2 Gläser eingepackt, sind zu den Schafen gegangen. Dort haben wir die Gläser gefüllt und haben sie mit ‚Slainte‘ und ‚iechyd da‘ bei uns offiziell willkommen geheißen.

Jetzt wissen die Schafe, dass ihre neuen Besitzer seltsam sind 🙂

Die Mähdels sind eingezogen

Wir haben 7 Damen bei uns angesiedelt:

Micha und ich sind heute mit dem Hänger, der ’schafsgerecht‘ gepimpt wurde, in die Eifel gefahren, um unsere neuen Mitbewohnerinnen abzuholen:

die Skudden haben die Reise aus der Eifel gut überstanden und sind im strömenden bergischen Regen in ihr neues Domizil eingezogen.

 

Grünzeug-Massaker (mal wieder…)

Und dann hat man endlich alle umgefallenen Bäume zersägt und weggeschafft, dass Holz-Kleinzeug eingesammelt und entweder zum Zaunbau verwendet oder fürs Osterfeuer weggefahren und schon sorgen neue Regenfälle und kräftige Böen für Nachschub.

Derweil Micha sich mit dem Holz vergnügt, führe ich lange „Diskussionen“ mit unserem Efeu – und als ihm keine Argumente mehr einfielen, ließ er sich – unter Gewalt – von der Garagenwand lösen: und tschüß, deine Verwandtschaft vom Stall folgt dir bald 🙂

Und dann sorgte der April dafür, dass es ein nettes Arbeiten wurde:
warm, Sonne und Schneefall – der April macht was er will 😉

Grünzeug-Massaker Teil 3 und 4

Die letzten 2 Abende wurde der Trecker angeschmissen, der Hänger angehängt und ab ging es zum Holz einsammeln, denn eigentlich hatten die Wetterfrösche nasses Wetter angesagt…

Aber es ist GsD trocken geblieben und so haben wir die zu verarbeitenden Stämme auf unseren Holzsammelplatz gestapelt – ein paar blaue Finger inkl. – und den Rest habe ich erst einmal auf einen Haufen fürs Osterfeuer – muss noch raufgefahren werden – geworfen und als Naturzaun drapiert.

Die Hundejungs haben kräftig mitgeholfen, besonders Jack, der immer versuchte die zuletzt auf den Haufen geworfenen Äste wieder runter zu ziehen 🙂 der kleine Hund hat eine gute Nase entwickelt.

Jetzt muss noch der Wombat ran, alles mulchen und dann haben wir wieder eine Stück Wiese mehr und jede Menge Holz, was noch gespaltet werden muss; sollte mir bei meiner momentanen Laune NICHT schwerfallen…

Grünzeug-Massaker Teil 2

Als wir heute morgen wach geworden sind, war die erste Frage „Wie geht’s dir?“ und unserer beiden Antworten ähnelten sich sehr:
„Mir tut alles weh!“

Aber was man abschnibbelt, muss ja auch irgendwo entsorgt werden…
Unser normales Grünzeug nimmt teil am diesjährigen Osterfeuer und so hieß es: „Aufladen!“, erst Rolfs Schnitt und dann unserer.
Die Brombeeren sammele ich erst ein, wenn ich Handschuhe besitze, durch die die fiesen Stachel nicht durchgehen

Kurzes Intemezzo:
Es gibt 99,9% nette Fahrradfahrer, die es lieben bei uns im Grünen entspannt die Natur zu geniessen und es gibt dieses 0,1% Idioten, die denken, dass ihnen die Strasse gehört und alle zur Seite springen müssen; einer dieser Spacken hat mich heute fast über den Haufen gefahren, „leider“ hat Micha sich eingemischt und hat mich gewarnt: ich hätte es darauf ankommen lassen und wünsche dem Herrn, dass er dann eine gute Rechtsschutzversicherung hat…

Zurück zum schönen Tag 🙂

Wir sind 2 mal gefahren und hätten auch noch ein drittes und viertes mal den Hänger voll gekriegt, aber irgendwann reicht es wirklich. Beim Aufladen der zweiten Fuhre kamen Henni und Jörg vorbeigeschlendert und so hielten wir noch ein kleines Pläuschken mit den „Landflüchtlingen“.  Als sie weitergingen, kam ein ältere Herr, der totalen Spaß an unseren beiden Bordern hatte und so plauschten wir weiter 🙂 Eigentlich wollten wir auf der zweiten Rückfahrt bei den auch im Garten werkelnden Kaysers Kaffee trinken, aber wir wollten/mussten mit dem dicken Holz anfangen, den ab Dienstag soll es wieder regnen. Also machte Micha noch einen Hänger voll und transportierte die Brocken auf unseren Lagerplatz.

So und nun ist wirklich Ende im Gelände

Trotz der Maloche war das ein tolles, erfolgreiches Wochenende und wir sind sehr auf den morgigen Muskelkater gespannt, vor allem weil Micha morgen von der Feuerwehr einen Fitness-Test hat 😉

 

Grünzeug-Massaker Teil 1

Und immer wenn das Wetter schön ist, andere Menschen schöne, lustige Dinge im Freien machen, starten wir den Wombat, packen unsere Freischneider, Kettensägen, etc. und gehen auch ins Grüne… aber mit dem Hintergedanken, es in den Griff zu kriegen.

Mein Begehr heute ist, den Brombeeren, die eher Bäume als Sträucher sind, den Garaus zu machen.

Micha darf sich als Holzmich(a)el betätigen: es sind jede Menge Bäume unmgekippt und es müssen viele Bäume und Sträucher beschnitten werden.

Also…. los geht’s:

Und da wir ansteckend sind, ist unser Nachbar Rolf auch seinen Sträuchern auf den Leib gerückt; den Haufen entsorgen wir morgen mit unserem Schnitt.

Und da ich ja noch nicht fertig genug war, habe ich die Hundejungs um 16 Uhr eingepackt und bin zu Frank nach Herdecke hüten gefahren: die Jungs waren großartig. Dieses mal habe ich es mit Jack geschafft, ohne Leine auf die Wiese zu den Schafen zu gehen, in von den Schafen abzurufen und auch wieder ohne Leine von der Weise zu gehen und er hat sich in Sachen Geschwindigkeit sehr zurückgenommen; ich bin echt stolz auf Jack – und auf mich. Schmitti hat super weggetrieben und hat sich  mutig „den Köpfen“ gestellt.

Zum krönenden Abschluss kam Sabine mit Veltins in Dosen und wir haben auf der Bank auf der Schafwiese gesessen und haben den kitschigen Sonnenuntergang überm Ruhrgebiet genossen. Fantastisch schön!

Dann hieß es nach Hause hetzten, Micha einsacken und einkaufen fahren. Wir haben uns was leckeres, schnelles gekocht und dann aufs Sofa, auf dem ich auch superschnell eingeschlafen bin….