Brauni hat es nicht geschafft

Unsere Brauni, Mitglied unserer Stammdamen, immer etwas zurückhaltend, dabei sehr lieb und nett, mussten wir Freitag gehen lassen.

Dieses Jahr hat sie ein nettes Aulamm „Veronika“ bekommen, auf die sie wie auf ihren Aufapfel aufpasste.

Die Schur war fertig, da fing sie an zu strampeln und die Schermaschine schnitt sie in eine ihrer Zitzen. Trotz Schmerzmittel, Antibiotika und einen Mittel, welches direkt durch den Milchkanal in den Euter gespritzt wurde, bekam sie eine heftige Euterentzündung, die wir nicht in den Griff bekommen haben.

Am Freitag kam die Tierärztin nochmal und wir haben gemeinsam beschlossen die tapfere und so vertrauensvolle Brauni gehen zu lassen. Gott sei Dank ist Veronika schon soweit, dass sie nicht mehr auf Muttermilch angewiesen ist.

Brauni wir vermissen dich jetzt schon und wie passen ganz dolle auf Veronika auf.

Umzug in den Kreißsaal

150 Tage sind um und nun könnten die Lämmis kommen: Gimli durfte noch einmal unsere „Stammcrew“ decken und so hoffen wir nun auf viele kleine Lämmer.

Gimli

Die Mähs haben in den letzten Wochen gut die Wiesen abgefressen und nun lassen wir sie zum Ablammen in unser Fort Knox umziehen: Weißdorn und Stromzaun passen nun gut auf unsere werdenden Mütter und ihre schon großen Jährlingen auf und natürlich auch auf den kommenden Nachwuchs.

Also hieß es heute: Abbau, Umzug, Aufbau

Noch einmal alles prüfen und dann durften die Mähs in ihren „Kreißsaal“ umziehen

Und jetzt fangen wir an, zu warten…

Sturm-Entscheidung

„Holen wir die Mähs runter in den Stall? Wie schlimm wird es werden?“

Heu-Tüten waren schon gepackt, der Leckerchen-Eimer war gefüllt…

Also was tun? Hin, her, hin, her…:

Wir holen sie!

Also kurz den Ruck-Zuck-Stall wieder aufgebaut, den Hänger ans Auto und los

Wir mussten „stückeln“, denn es passen 10 (große bepelzte) Schafe in den Hänger, der Rest der Mähs musste unter lautem, flehentlichem Gemecker zurück auf die Weide. So schnell es ging es runter und die 1.Fuhre Schafe eroberten den Stall

Und los, die Verzweifelten abholen und den letzten Blick auf das auf der Weide verbleibenden Equipment: hoffentlich überleben Zelte, Heuraufen und die Netze…

Nun sind alle Mähs vereint im Stall, die Kleenen erkunden die neue Umgebung, die Alten genießen es, sich an den Paletten den Hintern zu scheuern und im Trockenen Heu zu fressen

Warten wir ab, was der Sturm anstellt

Pediküre- und Umstecken-Tag

Heute Teil 3: Norbert kam gegen 9.30 Uhr, um uns bei der Fußpflege der Mähdels und Herrn Gimli zu unterstützen, daMicha und ich immer sehr unsicher sind, wieviel weggeschnitten werden muss. Als „Cocktailkirsche “ nahmen wir uns Hörni als letzte Kundin dran, denn sie bekam Nichteinhaltung Sonderbehandlung: ihre Hörner wachsen in die Wangen rein und so haben Micha und Norbert die Hörner gekürzt: sägen und feilen war angesagt

Danke Norbert

Dann noch Teil 4: Umstecken – das Wetter hielt sich

und zum guten Schluss Teil 5: der Schafs-Reisebus brachte die Damen und Herrn Gimli zurück auf die Weide… und genau jetzt fing es an zu regnen, so dass die Passagiere nicht aussteigen wollten – nachvollziehbar – aber dann eroberten sie sich die neuen Weidegründe

Reisebus „Schafsträume“
Alles aussteigen
Jetzt aber raus…
… los jetzt …
Hahaha, alle wieder drin…
Endlich alle draußen…
… und auf der Weide
Mmmmhhhh
Ab nach Hause – Feierabend

Vorbereitung Pediküre

Morgen ist Pediküre bei den Mähdels und Herrn Gimli angesagt. Da das Wetter für dicke Matschfüsse sorgt, stallen wir die Truppe heute auf, stecken direkt um und morgen kommen dann alle – mit schicken Füßen – wieder zurück…

Also hier Tei 1: Umräumen, aufräumen, Stall (wieder) aufbauen – danke Stefan für den „Schnellaufbau“-Stall

Vorher…

Nachher…
Fertig – kann bezogen werden…

Teil 2 ist schnell erzählt …

„Eigentlich“ sollten die Hundejungs arbeiten und die Schafstruppe in den Hänger bugsieren – und so stürmten die voll motivierten Border aus dem Auto auf die Wiese…

Micha kam mit Trecker und Hänger dazu und parkte den Hänger gut an Weide und Zaun. Die Schafstruppe stand schon in Stellung hinterm Zaun, als wenn sie auf den Bus warten würden und Schmitti musste sie daran hindern, direkt in den Hänger zu stürmen. Als die doofen Menschen endlich Gimli in das Männerabteil gepackt und den Einstieg frei gemacht haben, saßen die Mähdels schwupps im Reisebus – max. 5 Sekunden.

Nun sind alle im Stall und entspannen sich bei einem Heubuffet…

Umstecken fällt aus wegen Schneefall, machen wir morgen…

Innerhalb von 5 Sekunden sind alle eingestiegen

Bitte aussteigen

Umstecken im Nebel

Jetzt wurde es wirklich Zeit:

die Damen und Herr Gimli benötigten dringend neues Grün unter den Klauen.

Da wir sie „nur“ Umsetzen, brauchten wir nicht viel mitzunehmen: Heu, ein wenig Kraftfutter, Wasser, Batterie.

Also los: Zaun umstecken, weiße Pinne in den Zaun stecken, Zelt ab- und wieder aufbauen, Heuraufe auf die neue Wiese schieben, Wasser auffüllen, „Leckerchen“ servieren, Strom anschließen…

Hab ich was vergessen? Nein. Fertig!!!

Und zum Schluss die Qualitätskontrolle 😉

Trennung der Mähdels

Irgendwann kommt der Tag, da sich die Lämmis von den Müttern trennen müssen, die Jungs haben das ja schon hinter sich gebracht, als 3 nach Niederkrüchten und 2 zu ihrem Papa in die Männer-WG gezogen sind.

Zuerst haben wir alles in Wefelpütt vorbereitet…

Dann haben wir die Mamas unter kläglichen Mähs der Kleenen in den Hänger getrieben…

… und haben sie nach Wefelpütt in die „Honeymoon“-Suite gebracht

Dann haben wir die Herren vom „Haushofmeister“ getrennt – er bekam sofort 2 neue Kumpels in seiner Größe gebracht – Gimli bei den Damen abgeliefert, wo er freudig begrüßt wurde und sofort seine Aufgabe in Angriff nahm

Zum guten Schluss lieferten wir Willi und Hans bei ihren Schwestern ab

Nun stehen die Kleenen „verlassen“ da und ihr „mäh“ klingelt in meinen Ohren…

Umzug der Mähdels

Eigentlich ist noch genug Gras auf der Weide, aber die Damen stehen nun schon lange darauf und die Köttel werden mehr. Damit die Wiese sich erholen kann und die Damen frisches Grün unter die frisch geschnittenen Klauen bekommen, haben wir uns heute an den Umzug gemacht:

Zuerst mussten wir im neuen Zuhause den Dschungel bekämpfen: Weißdorn, Brombeeren und Brennnesseln haben sich exponentiell vermehrt.

Also Werkzeug eingepackt…

… und los …

Dann ging es weiter mit dem Abbau des alten Zuhauses

Und jetzt „nur noch“ aufbauen 🙂

Dann hat Micha noch neues Wasser und Futter im Bollerwagen rauf gebracht

Die Damen standen – eigentlich seit heute morgen – bereit und warteten auf den Geleitschutz …

… der dann in Form von uns und Schmitti antrat

Und dann: willkommen im Paradies

… und für uns: willkommen im Feierabend

Pediküre bei den Mähdels

Bevor die Damen morgen umziehen. Wird erst einmal Körperpflege betrieben:

Klauenpflege – und die ist hier im Bergischen echt nötig – und

„Hintern“-Beschauung: Durchfall, Verfilzung, Gestrüpp? Einmal frisieren, bitte…

Den „Salon“ aufbauen
Den „Salon“ einrichten

Die Damen in den „Salon“ geleiten –
Danke Schmitti und Jack
Einmal Fußpflege, bitte

Auch mal Knuddeln mit Eira
Endlich fertig – und jetzt SOFORT Leckerchen

Und morgen wird umgezogen…