Die Flurdecke ist verputzt

Stefan hat uns ein tolles Weihnachtsgeschenk gemacht:
die Flurdecke ist zu 🙂

Und mein Schatz hat sich daran begeben, sie zu verspachteln.
Nach der ersten Verzweiflung habe ich Zawie gebeten, uns unter die Arme zu greifen und einmal zu zeigen, wie das richtig geht. Micha macht das zum ersten mal und ich finde, dass er das gut macht.

Danke mein Schatz, dass du am Silvesterabend (fluchend) im Flur stehst und mit der Decke kämpfst: ich liebe dich

Ein Thron für unsere Madame

Dieses Thema wabberte schon lange hier herum, weil ihre Hoheit unsere arme Esszimmerbank bisher zum Krallenschärfen missbrauchte.

Und als wir heute durch den Raiffeisenmarkt schlenderten, fanden wir die Schnäppchenecke, u.a. standen dort Kratzbäume. Und dann fanden wir unseren bezahlbaren Favoriten und packten ihn kurzerhand ein:

Ihre Hochwohlgeborene findet den Thron gut – Glück gehabt 🙂

Unser britisches Herz und der Magen freuen sich

Zuerst „mussten“ unsere Hundejungs arbeiten, dann wurde britisch Kaffee getrunken und dann gab es Wildburger (Wildschein / Hirsch) mit Süßkartoffel-Pommes und als Nachtisch Apple-Crumble mit Weihnachtseis

(JAAAAAA – NICHT WW gemäß, aber das ist mir sowas von egal:))

Und dann gab es auch noch tolle Weihnachtsgeschenke von Kirstin und Thomas:

Danke für den tollen Tag 🙂

Licht bei der Nacht

Nun ist es soweit:

ein Stück meiner Familiengeschichte ist zu Ende: der Bergbau ist abgeschafft worden, da Kohle aus Asien viel billiger ist und ausserdem ja die Umwelt geschädigt wurde.

Ja, gesund war es bei Leibe nicht: mein Opa hatte Staublunge und den Geruch der Kokerei Hansa in Huckarde habe ich heute noch in der Nase. Als kleine Kinder wurden wir immer schick gemacht, wenn es zu Oma und Opa ging: Röckchen und vor allem weiße Kniestrümpfe: die blieben nicht lange weiß, wenn wir draußen gespielt haben…

Und was haben wir im Wohnzimmer meiner Großeltern Bergmannslieder gesungen: rauf und runter, klar war auch ‚Glück auf‘ auch immer dabei und ich habe meinen unter Tage arbeitenden Verwandten jedes gesungene Wort geglaubt.

Die Mentalität der Kumpel war schon was Besonderes, das haben wir als Kinder mitbekommen: diesen Zusammenhalt wird es wohl nirgendwo mehr geben.  

Ich hoffe, dass das Ruhrgebiet nicht als Verlierer – im Sinne der Zwischenmenschlichkeit- aus diesem Strukturwandel hervorgehen wird; ich drücke alle Daumen.