Grünzeug

Mein wilder schöner Vorgarten

Ein fleißiger Tag…

… nicht nur „arbeitsmäßig“ – aber auch da.

Und dann kam der Feierabend: Jungs lüften, Mähdels hüten und wieder ins „Schlafzimmer“ bringen. Dabei festgestellt, dass Micha zwar die schlaffe Batterie abgeklemmt, die aufgeladene Batterie aber in der Werkstatt stehen gelassen hat.

Beim Suchen nach der richtigen Batterie, fiel mir der platte Wombat-Reifen auf, der nach Reparatur schrie: also zuerst Reifen auseinandernehmen, Flickzeug und Wasserschüssel suchen und dann ran den Reifen

Fertig und morgen wird alles wieder zusammengebaut, denn der Garten muss dringend gemulcht werden.

Dann wurde es Zeit, den „Schafsknast“ zu sichern, also schleppte ich die Batterie hoch. Die Damen schauten nicht schlecht, dass ich schon wieder vorm Zaun stand, knabberten aber ruhig weiter am Gras rum.

Der Strom ist wieder angeschlossen, die Damen sind sicher.

Zum krönenden Abschluss musste ich noch alle Blümchen – und das im April – Gießen und die Cocktailkirsche war mein Gewächshaus, was entweder durch den Wind „verrutscht“ war oder jmd. ist garstig …

Nun sitze ich auf dem Sofa und bin zufrieden mit mir

Der Wunsch-Hänger

Immer, wenn wir an einem Ifor-Hänger vorbei gefahren sind – egal ob in D oder GB – haben wir uns vorgenommen: …. irgendwann mal bekommen wir auch einen… “ Immer wieder haben wir das Netz durchsucht. Große Ifor-Hänger (> 1,4t) gibt es jede Menge, aber die „Kleinen“ in gebraucht sind wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen…

Anfang der Woche fand ich doch tatsächlich einen „Kleinen“, leider weit weg bei Tauche in Brandenburg. Nachdem Micha mir bestätigt hat, dass ich den an mein „Zitronenschnittchen“ hängen kann, unterbreitete ich ein Angebot und nach einigem Hin- und Her, würde es angenommen: der Hänger wurde abgemeldet und Micha organisierte einen großen Hänger, um den Kleinen Huckepack zu nehmen…

Da ich am Freitag total verpeilt war und vergessen habe, die Koteletts – wie damals bei Mama: kalte Koteletts und Kartoffelsalat – anzubraten, ging mein Wecker um 4:45 Uhr los, ich sprang aus dem Bett und begab mich an die Pfanne

Ich habe es überlebt…

Hunde und Katze füttern, Bütterchen schmieren, Tee machen, Kiste packen, Geld mitnehmen, TomTom programmieren, Hunde lüften, einsteigen, los… die Uhr zeigte 6:00 Uhr

Das Wetter war toll und so zuckelten wir über ziemlich leere Autobahnen gen Osten.

Die Jungs genossen die Fahrt und schliefen tief und fest

Wir haben auf der Tour einige zukünftige Urlaubsplanungen gemacht, wie z.B. der alte Grenzübergang Marienborn/Helmstedt: wie oft bin ich da kontrolliert worden

Wir fuhren durch wunderschöne Gegenden

Das Navi führte uns zum guten Schluss über einen holprige Wirtschaftsstrasse…

so gegen 13 Uhr nach Tauche

Der Verkäufer, seine Frau und der Hänger erwarteten uns schon. Micha schaute sich den Hänger an und wir schlossen den Handel ab: nun besitzen wir einen Ifor-Hänger.

Während Micha die Ladung festzurrte, ging ich nochmal mit den Jungs, die nun einen neuen weiblichen Fan in Tauche haben, Gassi.

Und dann war der Kurzurlaub auch schon wieder vorbei und wir machten uns auf den (langen) Rückweg.

Zwischendurch machten wir endlich unser „Kotelett“-Picknick: mmmmhhhh, lecker

So gegen 21 Uhr waren wir – endlich – zu Hause. Kurz auspacken, der Hänger wird morgen abgeladen, und dann ab ins Bett.

Juhu – wir besitzen einen Ifor Williams- Hänger

Abschied und Vorfreude

Heute war es dann soweit:

Ich habe meinen „Frosch“ weggegeben…

10 Jahre lang hat er mich artig von A nach B gefahren, egal auf welchen Wegen und Straßen, egal wieviele Hunde im „grünen Spielmobil“ gesessen haben. Ein tolles Autochen war eine lange Wegstrecke ein toller und treuer Begleiter, nun trennen sich unsere Wege

Tschüss Frosch

Und nun beginnt die Vorfreude auf mein „Zitronenschnittchen“, das ich hoffentlich SPÄTESTENS nächsten Montag angemeldet und mit rotem Drachen versehen ENDLICH nach über einem Jahr des Wartens mein eigen nennen kann

Hallo Zitronenschnitte

Viel zu viel gewollt

Manchmal zeigt einem das Leben kurz und knapp, dass frau zu viel auf einmal will/möchte: heute z.B….

Da ich gestern ohne Michas Hilfe die Mähdels in ihre ‚Nachmittagsfrische‘ zu uns runter an den Bach gebracht hatte und alles gut gelaufen ist – danke Schmitti! – dacht ich heute, Jack könnte ja auch mal die Damen runter bringen. Schmitti könnte ich ja oben an der Zuhause-Wiese als Blocker ablegen und Jack könnte dann mal zeigen was er kann…

Wer Schmitti kennt, weiß, dass er ein kleiner Schlauberger ist – muss er von Ruppert haben: von wegen ‚liegen bleiben‘, aber der Reihe nach:

als ich den Zaun stromlos machte und den Zugang öffnete, dachte ich noch positiv: Schmitti hingelegt – der Blick sagte „Echt jetzt? Liegen? Und der kleine Doof hat den Spaß?“… ich hätte reagieren MÜSSEN, tat es aber nicht … Jack schickte ich zu den Schafen, Schmitti bekam den Anranz „Leg dich hin!!!!“ Jack wurde unsicher: „ich soll mich hinlegen?“ Schmitti sprang auf „Der schafft es nicht!“ Jack gab Gas „Klar schaff ich das“ und die Schafe entdeckten die Lücke…

Schwupps ging es im Schafgalopp gen Kleinsporkert…

Ich schickte Schmitti hinterher – was sich im Nachhinein als blöd rausstellte, denn die Straße ist wie ein Hohlweg: die Schafe gaben noch mehr Gas und Schmitti kam mit Fragezeichen wieder zurück…

Ich kochte: was für’n blöder Hund, aber eigentlich war ich total sauer auf mich, ob meines Größenwahnsinns. Also nahm ich Jack an die Leine und folgte Schmitti bergauf. In meiner Fantasie standen die Schafe schon auf der Linde und hielten den Feierabendverkehr auf. Gott, wie  borniert kann ich sein, mir einzubilden, mit beiden noch nicht so richtig ausgebildeten Hunden  gleichzeitig arbeiten zu können…

Meine Damen fand ich in Kleinsporkert auf dem Parkplatz unseres Nachbarn Hans. Ich bugsierte Schmitt gekonnt um die Schafe herum, um sie wieder nach unten zu treiben, aber meine Damen hatten die Schafe unserer Nachbarin Annette gesehen und wollten am liebsten zu ihnen klettern: ab durchs Gebüsch vor die Weidetür und da knubbelten sie sich. Jack wollte helfen und kläffte rum; da hab ich ihn erst einmal strategisch günstig an einem Busch festgemacht. Mit Schmitti zusammen haben ich die Damen aus der Ecke geholt und dann sind sie losgehüpft, wieder Richtung ‚Heimat‘.

Ich habe mir dann gemütlich Schmitti ran gerufen, Jack vom Busch gepflückt und bin dann gemütlich – nass geschwitzt – hinter den Flüchtlingen hergegangen.

An der Heimatweide angekommen standen 2 Schafe innerhalb des Zaunes, 3 draußen. Zuerst machte ich Jack an der Heuraufe fest, was er ziemlich beleidigend fand. Dann wollte ich Schmitti die beiden innerhalb des Zaunes stehenden Damen einsammeln lassen, aber die äußeren Damen rannten immer am Zaun mit, wollten sich aber nicht Richtung Ausgang bewegen lassen. Dann habe ich die Taktik umgedreht: Schmitti sammelte die äußeren Damen ein und die innere Abteilung schloss sich glücklich den 3 anderen Damen an. So, wer rechnen kann, kommt wie ich auf 5 Schafe. Vermaledeit, wo waren die beiden anderen? Erst einmal egal, Schmitti trieb gekonnt die Damen in die ‚Feierabendfrische‘ und ich schloss den Zaun… leider zu früh, den plötzlich schossen die letzten beiden Ausbrecherinnen – ist das eigentlich die richtige Bezeichnung, da sie ja innerhalb des Zauns waren? – aus dem sonst nicht so gern benutzen Weidezelt, ließen Schmitti keine Zeit sie lieb abzuholen, stürzten durch den Zaun, auf dem Gott sei Dank kein Strom war und ließen mir bei ihrem Tempo nicht den Hauch der Chance, den unteren Zaun zu öffnen, bratzten einfach in den Zaun, aus dem ich dann die Damen laut fluchend befreite.

Ein Bekannter stand mit seiner Hündin da und schaute sich unseren Spaß an. einziger Kommentar: „Sah doch gar nicht so schlecht aus, was Schmitti da gemacht hat“ und ja, er hatte recht: Schmitti war echt gut und mich gerettet. Jack plärrte die ganze Zeit tödlich beleidigt vor sich hin und so erlöste ich den armen Kerl von der Heuraufe.

Ich bin dann erst einmal ganz in Ruhe um den Zaun gelaufen, habe ihn wieder stramm gesteckt. Dann bin ich mit den jungs spazieren gegangen und  mein Puls hat sich wieder auf Normalniveau eingependelt.

Später, als ich meine Tasse Kaffee bei den Schafen zu mir nahm, kam Hans mir seiner alten Border Collie-Hündin runter: „Habt ihr gerade geübt? Ihr ward doch bei uns oben.“ Ich musste so lachen und erzählte ihm die Geschichte. Er hat mir versprochen überall zu erzählen, wir hätten ’spazieren gehen‘ geübt.

Abends hat Jack die Schafe – mit ein paar gewollten Schleifen auf der großen Wiese – ganz gesittet wieder ins ‚Hei Bettchen‘ gebracht.

Mit Demut und dem Wissen, dass ich viiiiieeeelll zu viiiieeeeelll wollte, werde ich mich nun  zur ruhe begeben. Was für ein Tag!

Sommerende in den Blumenkästen

Blumenkästen „entsommert“ und die Überlebenden des Sommers zusammengepackt, damit noch etwas Buntes da ist.

Danke Ute und Peter für die schönen Plimchen

Schafhaltersachkunde

Wir haben es geschafft:
Micha und ich haben die Schafhaltersachkundeprüfung bestanden.

An mehreren Abenden haben wir viel über Schafe und ihre Haltung gelernt. Dann folgte die Prüfung und heute haben wir die letzte praktische Prüfung ‚Klauen schneiden‘ unter dem wachsamen Auge einer Mitarbeiterin des Mettmanner Veterinäramts auch noch bestanden.

Ich bin echt stolz auf uns beide 🙂

Mein Geburtstagsgeschenk an MICH

Dieses Jahr habe ich mir etwas besonderes geschenkt:
Zeit für mich!!!

Ich habe mir kurzfristig einen Urlaubstag genommen, habe morgens Wasser in meinen Rucksack gepackt, die Hundejungs angeleint, Runtastic gestartet und bin losgezogen: einfach mal „der Nase nach“ ins Grüne.

Eigentlich hatte ich schon nach 10 min. das Bedürfnis, aufs Sofa zu kommen, aber wenn ich unterwegs bin, gibt es kein Umkehren mehr: es gibt immer irgendwo einen Abzweig der irgendwie wieder nach Hause führt.

Also sind wir 3 an den Fischtischen vorbei gen Windgassen, über die Staumauer, durchs Dickicht über Schlöngelspfade zum Hof Sondern, von dort nach Niedersondern, auf den zugekackten Weg nach Beyenburg, die Jungs wählten einen Feld weg nach rechts, der wieder in einen Schlöngelspfad endetet, der an einem Bach und einem Stacheldrahtzaun sein Ende fand und Schmitti immer weiter wollte, ich ihn überzeugen musste wieder zurück zukommen und mit Jack und mir über Stock, Wiese, Dickicht und Wasser uns wieder bergauf zu kämpfen – ich dachte, jeden Moment trete ich auf dein Wildschwein – um 25 m neben dem Einstieg in den Schlöngelspfad wieder aus dem Gebüsch herauszukommen – in meinen Schuhen hätte ich zu diesem Zeitpunkt Frösche züchten können, so hoch stand das Wasser – um am Feldrand entlang wieder auf dem Kackweg zu landen, vorbei an keifenden Hunden zur Steinhauser Str., hoch zur Schwelmer Str., die wir überquerten, um nach Sondern zulaufen und dort hinter der Schützenhalle wieder im Wald zu verschwinden, um direkt in den nächsten Schlöngelsweg bergab abzubiegen, der uns über mehrere zu überwindende Waldwege zu unserem Badeteich im Herbringhauser Bachtal führte, in den sich die Hundejungs mit Wonne stürzten, um dann mit mir wieder auf der anderen Seite des Sees querfeldein wieder aufwärts zu krackseln, um auf den Wanderweg zu gelangen, der uns leise ansteigend zur Schutzhütte, vorbei an der GsD schon abgemähten Spielewiese nach Wefelpütt brachte, wo die Jungs auf der Osterfeuerwiese noch ein letztes mal Vollgas gaben – war schon langsam 🙂

Und so beendeten wir nach ca 4 Stunden unsere Wanderung und kamen alle kaputt, aber total entspannt zu Hause an, wo als allererstes die Froschzuchtschuhe und -Socken von den Füssen und die superdreckigen Klamotten in die Waschmaschine flogen  🙂

Das war toll und wir machen das nun öfters

PS: der gerade Strich auf dem Bildchen kommt daher, dass das Handy irgendwann bei Sondern sagt: Batterie alle… und als ich das Handy zu Hause wieder ans den Strom packte und das nette Programm Runtastic eben dann den ‚direkten Weg‘ nahm 😉