Vor 14 Jahren…

… habe ich meinen Ruppert aus dem Tierheim geholt.

Damals war er zarte 3 Jahre und voller Tatendrang – ok, ist er heute auch noch. Das Tierheim wollte ihn mir nicht geben, aber da gab es für mich keine Diskussionen und so willigten sie ein.

Seitdem haben Rupi und ich viel zusammen erlebt, manches Doofe, aber sehr viel Schönes und wir haben uns schließlich in Hand und Pfote versprochen aufeinander aufzupassen und das tun wir, bis zur letzten Sekunde.

Mein alter Rupi trägt Windel

Mein Opi ist mit seinen 17 Jahren immer noch recht gut drauf: er meldet sich, wenn er raus muss und bisher hat das super geklappt.

Leider läuft er seit letzter Woche etwas aus: er „tröpfelt“, aber das nehmen wir gerne in Kauf – ok, wir bekommen selten Besuch, da das Hasuaroma doch stark an Altenheim erinnert.

Also habe ich dem Oldie eine Rüdenwindel organisiert:

Bisher akzeptiert er die schicke Bauchbinde und hat noch nicht versucht, sie los zu werden – aber warten wir es ab und Wetten werden noch angenommen 🙂

 

 

Die Blutegel haben keinen so rechten Hunger

… aber das könnte daran liegen, dass Rupi in der letzten Zeit wieder einmal eine Antibiotika-Kur gegen seine Anaplasmose erhalten hat und das mögen die „kleinen braunen Schlangen“ nicht.

2 haben sich an Rupis Athrosebein zu schaffen gemacht, 1 saugte sich an der Schuler fest und 2 oder 3 kuschelten sich im Lendenwirbelbereich in Rupis Fell. Da wo sie gebissen haben, tropfte es kräftig Blut.

Apropos Fell: einigen haben diese weichen Haare fast das Leben gekostet, denn sie wickelten sich richtig fest in diesem Fell ein und schnürten sich echt alles ab. Danke Andreas beherztem Eingreifen (und glatt massieren) konnte sie ein paar der Egel das Leben retten.

Irgendwie war Rupi dieses mal sehr unentspannt: normalerweise legt es sich hin und schlägt, derweil die Egel ihre Arbeit tun; dieses mal fauchte er nur rum, fing zwischendurch echt an zu wimmern, das machte mir dann schon Sorgen. Als wir nach „getaner Arbeit“ noch einmal Gassi gingen, fiel er auf dem Rasen um, bleibe liegen und sah sehr fertig aus: wir dachten wirklich das war es…
Die arme Andrea wurde echt blass, aber ganz ehrlich: Rupi ist stolze 17 Jahre alt. Wenn es passiert, passiert es…
Micha packte den kleinen Kerl in eine Decke und brachte in rein und legte ihn ins Wohnzimmer.

Ich träufelte ihm immer wieder Wasser auf die Nase und in die Lefzen und streichelte ihn, war bei ihm. Und ja: ich hatte Angst – trotz aller Absprachen und dem Wissen, dass er alt ist. Aber mein kleiner Kerl ist ein Kämpfer:
nach 2 Stunden ruhen, stand er wieder auf wackeligen Pfoten und humpelte an den Saufnapf.

Rupi – du bist der BESTE!!!!

Wuppertaler „Kuhhunde“

Carsten hat seine Rinder wieder auf der Weide und es ist so nett, die Rinder über die Weise „toben“ zu sehen; ja, die toben manchmal wirklich 🙂

Wenn wir, die Hundejungs und ich, morgens Gassi gehen, ist es immer wieder spannend, denn wir wissen nie genau, wo die Rinder denn nun stehen/liegen.

Heute morgen sind meine Kuhhunde zum „Willkommen auf der Weide“ mal auf (kontollierte) Tuchfühlung gegangen:

(Sehr großer) Schreck am Abend

Nachdem der Tag zwar sehr müde – Rupi hatte uns in der Nacht um 1.30 Uhr aus dem Bett geholt, um Gassi zu gehen – aber doch einigermaßen erfolgreich sich dem Ende zu neigt und wir noch etwas zum Essen einkaufen wollten, passierte ein Unglück, welches mir echt Übelkeit verursachte:

Schmitti hatte gerade die Augentropfen bekommen und erhielt zur Belohnung ein Leckerchen, Rupi natürlich auch – bei uns bekommen alle anderen auch eine Belohnung, jaja.. Mama Weichherz…

Plötzlich fing Rupi an zu schnaufen und zu röcheln, fiel um und krampfte und kämpfte nach Luft. Ich habe ihn mir geschnappt, aufgestellt und da ich dachte, dass er sich am Leckerchen verschluckt hatte, habe ich ihm auf den Rücken geklopft. Er schnaufte, röchelte und zitterte immer noch, versuchte dabei zu niesen.  Endlich schaffte er es einen fetten Nieser loszulassen und es schoss etwas auf der dicken Nase raus. Micha hob es auf und vermutete zuerst ein Stück vom Zahn; im Endeffekt stellte sich das kleine Stück als Katzenstreu raus – Rupi neigt im Alter dazu sich über das Katzenklo herzumachen. Es folgten noch einige dicke Nieser, wobei ich den alten Herrn stützte, denn er zitterte immer noch am ganzen Körper.

Lange Rede, kurzer Sinn: beim Tierarzt angerufen: „Wir kommen“ Egal, ob Notsprechstunde und teuer, Hauptsache meinem Müppelchen wird geholfen. Schmitti fand es sehr doof, nicht mitgenommen zu werden, aber ich denke wir hatten schon Aufregung genug. Im Auto lag Rupi sehr platt auf der Rücksitzbank und ich heizte gen Gevelsberg.

Vor der Praxis traf ich noch Ela, eine Freundin aus Hundeschultagen, die sich auch um Rupi Sorgen machte und uns die Daumen drückte (DANKE!)  Gott sei Dank, fand die Ärztin nichts mehr in der Nase und klärte uns auf, dass diese „nach Luft schnappen“-Aktion für so einen alten Herren sehr anstrengend sei und er deswegen umgekippt ist. Da wir schon mal da waren, haben wir noch Schmerzmittel und Antibiotika gegen die Anaplasmose-Schübe für Rupi mitgenommen.

Ich habe ihm vor dem schlafen gehen seine Schmerzmittel und die erste Dosis Anitbiotika geben und hoffe, dass mein kleiner Schatz heute nach der ganzen Aufregung gut schläft.

Ich werde wahrscheinlich nicht gut schlafen, denn der heutige Tag hat mir mal wieder gezeigt, wie schnell alles vorbei sein kann. Nicht falsch verstehen: ich weiß, dass Ruppert du ich ein verdammt langes tolles gemeinsames Leben haben und dass viele Hundekumpels nicht dieses Glück hatten, so alt zu werden. Aber das macht es auch nicht besser: Verlust bleibt Verlust und Ruppert war die letzten 14 Jahre meine einzige Konstante (mit allen Höhen und Tiefen) und das ist einfach schwer, loszulassen.

Ich habe ihm damals versprochen, auf ihn aufzupassen und ich habe das Gefühl, dass auch er mir dieses Versprechen gegeben hat und das auch sehr ernst nimmt. Deswegen haben wir einen Deal gemacht:

Wenn mein herzallerliebster alter Ruppert nicht mehr kann, darf er gehen du ich werde tapfer sein!!!

PS: Mir ist immer noch schlecht, aber ich geniesse jeden Tag, der uns noch bleibt, mit dem Muppel

Chillen im Garten

Da ich schon etwas verbrannt aus Dortmund wiedergekommen bin und die Haut vom gestrigen Mähen auch schon genervt war, haben wir alle gemütlich auf unserem Bänkchen gesessen und bei einem selbstgemachten Himbeer-Eis den Nachmittag genossen: Katze auf dem Tisch, Hundejungs drunter 😉

Hauptsache im Mittelpunkt
Chillen unterm Tisch

 

 

 

Nach langer Zeit endlich wieder Hüten

Erst hatte Frank 2 x keine Zeit, dann war ich außer Gefecht gesetzt:
Schmitti zeigt schon Entzugserscheinungen – gut, dass wir zwischendurch 1 x in der Eifel bei Kirstin und Thomas waren, die uns Hausaufgaben mitgegeben haben…
Und die haben wir heute artig gemacht: