Nach langer Zeit endlich wieder Hüten

Erst hatte Frank 2 x keine Zeit, dann war ich außer Gefecht gesetzt:
Schmitti zeigt schon Entzugserscheinungen – gut, dass wir zwischendurch 1 x in der Eifel bei Kirstin und Thomas waren, die uns Hausaufgaben mitgegeben haben…
Und die haben wir heute artig gemacht:

Schnee-Toberunde mit Olga, Herb und Spike (ohne Rupi)

Und dann kamen Andrea mit Herb und Spike und Doro mit Olga zum Spielen vorbei. Was haben die Hundis Gas gegeben – bis auf Spike, dem das alles VIEL zu schnell war.

Wenn es jetzt warm gewesen wäre, hätte ich mir einen Klappstuhl mitgenommen und hätte mich mit einer Tasse Kaffee hingesetzt und hätte den Möppeln noch stundenlang beim Toben zugeschaut: was entspannend 🙂

 

Danke Andrea

Rupi war so schlecht zurecht: er entlastete sein doofes rechtes vorderes Arthrosebein so sehr, dass er einen Linksdrall bekam. Das was er machte, war kaum als ‚Laufen‘ zu bezeichnen.

Meine Freundin und Kollegin Andrea ist Tierheilpraktikerin und fragte mich gestern, ob sie einmal vorbei kommen solle, um ihm Traumeel zu spritzen, denn die Tabletten würden nicht so gut wirken. Ich sagte mit Freude zu, denn sie brachte auch ihre beiden Terroristen mit, so dass Schmitti jemanden zum Toben bekam. Wir ließen Rupi zu Hause und drehten erst einmal eine wunderschöne Wefelpütt-Runde, auf der Herb und Schmitti Vollgas gaben, der arme Spike daneben stand und es doof fand, dass Herb mit Schmitti Spaß hatte.

Als wir wieder zu Hause ankamen wurde es spannend. Andrea wollte Rupi auf dem Boden verarzten, aber ich mag Andrea und so packe ich erst den ‚Schnauzenschoner‘ auf den Hund und dann den Hund auf unseren Esstisch; da lag eine Decke drauf, keine Sorge… Andrea fing mit einer Laser-Akkupunktur an, die rupi verhältnismäßig ruhig über sich ergehen ließ. Zum guten Schluß bekam er noch 2 mal Traumeel gespritzt: einmal in seine Hinterhand und einmal an seine rechte Vorderpfote.

Und heute ging es ihm wirklich besser:

D A N K E, du hast lebenslang Hundetraining frei

 

 

Meine Tage werden dunkler…

… denn meinem Rupi-Bären geht es nicht gut. Gestern waren wir beim Tierarzt, der ihm Schmerzmittel gab und bei der Untersuchung feststellt, „dass da wohl was wächst, was da nicht hingehört: Leber oder Milz.“

Einige Menschen werden mich nicht verstehen und sagen „Der ist doch uralt“ aber das macht die Situation auch nicht besser.

Seit 14 – fast 15 – Jahren kenne ich den kleinen Rabauken. Ich war Gassigängerin im Tierheim Velbert und im November 2003 saß plötzlich ein schwarzes aufgeregtes lautes Hundetier namens Ruppert in einem der Zwinger. Große Schilder warnten die Besucher davor, die Finger durch das Gitter zu stecken: er beißt. Abgabegrund war, dass Ruppert seinem Frauchen, die mit ihm spielte und unter ihm lag, ins Gesicht gebissen hat. Genau an diesem Tage habe ich beschlossen: der kommt zu mir!!!!

Damals hat Oli noch gesagt „Können wir nicht was einfacheres nehmen?“ Standardantwort : NEIN, genau der! Was hat dieser Hund das Tierheim aufgemischt: der Wachdackel hat alles kommentiert, alles im Auge behalten. Wegen ihm, mussten die Hunde durch die Zwinger rausgebracht werden, denn sobald ein Hund durch den Mittelgang rausgeführt wurde, gab es bei Rupi kein Halten mehr; manchmal ist es gut, dass mensch kein hundisch versteht, denn das hört sich nicht nett an und Rupi konnte immer schon gut rumfletschen 😉 Nach Regenspaziergängen traute sich keiner, den Hund abzutrocknen: mir wurde das Handtuch übergeben „Machen sie das ruhig, wenn sie sich trauen“, Zecken wurden nicht gezogen „an den schwarzen Teufel geht hier keiner dran“. Die Schwing-Klappe, die vor dem Auslauf seines Zwingers hing, war feinsäuberlich abgeknabbert, nütze also gar nichts mehr gegen Wind und Wetter: hat der kleine Drecksack selber gemacht, der kleine Innenarchitekt. Das was sich schon auf den Spaziergängen zeigte, dass er der Buddelkönig ist: mit buddeln konnte man ihn von allem ablenken, sogar von doofen Artgenossen, die er eigentlich immer fressen wollte.

Als Oli dann gestorben ist, habe ich gekämpft, um diesen Hund, der schon MEIN Tierheimhund geworden war, zu mir zu holen. Das Tierheim wollte ihn nicht rausrücken: „Sie wissen doch, wie der ist. Kommen sie ruhig jeden Tag vorbei, aber wir vermitteln ihn nicht.“ Am 17.06.2004 habe ich ihn abgeholt. Das dumme Gesicht dieses Hundes werde ich NIR vergessen, nach dem Motto: „Was machst du denn schon hier? Wir haben Vormittag und du bist erst am Nachmittag dran.“ Köstlich!

Eigentlich sollte dieser Hund geimpft zu mir kommen, stand auch im Pass „Ähm, sie müssen dann aber nochmal kommen, denn er ist NICHT geimpft“ … Staun, stutz …. „die Tierärztin war da, hat sich aber nicht getraut. Wir geben ihnen Beruhigungsmittel mit und dann geben sie ihm  diese Dosis und dann kommen sie, wir packen ihn in den Zwinger, geben die Leine durch die Gitterstäbe raus und halten ihn dann an den Gitterstäben fest und die Ärztin kann ihn dann von aussen impfen“ Hä? Was geht denn hier ab? Das Tierheim hatte die Dosis so hoch angesetzt, das Rupi an diesem  Tag selig hinten im Polo auf der Rücksitzbank schlief. Als die Tierärztin an uns vorbei ins Tierheim wollte, sprach ich sie an und sie impfte ihn direkt im Auto: Drive-In-Impfung – von uns erfunden 🙂

Und dann begannen unsere vielen gemeinsamen Jahre: aber es war zu Anfang echt nicht leicht mit dem Kerl.

Wie oft, hat er versucht mich zu fressen und zum Schluß – als er noch konnte – hat er es geliebt, mit mir zusammen im Bett oder auf dem Sofa zu kuscheln, mein Körpernähe war ihm immer wichtig und sein mir auch. Einmal ging morgens im Dunklen der Wecker, er reckte und streckte sich auf dem Bett und hat sich wohl weh getan, was für ihn immer den Effekt hatte „der Mensch war’s“ Also stand Rupi Zähne fletschend über mir und wollte mich mal wieder fressen, aber im Laufe der Zeit habe ich mir einen „Backengriff“ angewöhnt, mit dem der Kopf des Hundes gesichert ist und man sich dann unter dem Hund rauswurschteln konnte (was war ich da noch gelenkig) Das tolle an Rupi ist, dass er auch in seinen Austickphasen IMMER ansprechbar war du so konnten wir beide uns immer runterholen, Luft holen und uns wieder vertragen.

Die ersten Spaziergänge in der Mählerbeck waren eine Katastrophe; ich glaube ich war die meistgehaßte Frau mit dem furchtbaren schwarzen Monster. Es war schon normal, Rupi immer auf 2 Pfoten stehend, laut rumgeifernd an anderen Hunden vorbeizuführen. Besonders Renate mit Rasmus und Toni und Moni mit Rakete und Raudi bekamen bestimmt eine Krise nach der anderen, wenn wir ihnen entgegen kamen… An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank Renate, die irgendwann die Faxen dicke hatte und bestimmt gesagt hat, dass wir ab jetzt zusammen Spazieren gehen. Wir sind dran geblieben und so wurden die Frauchen meine Freundinnen und die Hunde lagen alle zusammen unterm Tisch, wenn wir Kaffee getrunken haben. IM Laufe der Zeit bekam Rupi immer mehr Hundekumpels und ich immer mehr Freunde – DANKE, mein dicker Bär!

Über die Unarten meines Rupis wurde ich immer mehr sensibilisiert und wollte verstehen, warum mein Hund so ist, wie er ist und so begann ich einen Ausbildung zur Hundetrainerin: spannendes Thema. Während der Ausbildung wurden Rupi und ich (und Janina mit Sara) immer als Beispiel für alles Negative genommen, was mir irgendwann voll auf den Senkel ging und ich mich anfing zu wehren und VOR Rupi zu stellen du als der Ausbilder Ruppert provozieren wollte, Rupi sich umdrehte und zu mir kam und der Ausbilder dann noch dieses Verhalten als etwas blödes darstellen wollte, hatte er mich verbal am Hals du ich erzählte ihm mal, was ich von seinem blöden unqualifizierten Geschwätz hielt: NICHTS, denn der Hund hätte sich für mich entschieden und damit genau das gemacht, was wir in dieser Ausbildung als ziel beigebracht bekämen… Daraufhin bin ich bei der ersten Abschlussprüfung durchgefallen 😉 (hab’s trotzdem geschafft!!!!)

Ich könnte hier jetzt noch Seitenweise weiterschreiben, denn wir haben soviel zusammen erlebt und erleben immer noch, denn  wir haben alles zusammen gemacht/ wir machen alles zusammen: Urlaub, Partys, Wandern, auf der Balkonliege abhängen, Freunde besuchen gehen..

Wir haben uns versprochen, einer für den andern da zu sein und das haben wir bis jetzt auch so gelebt und das wir auch bis zur letzten Sekunde so sein, denn wir sind das DREAMTEAM

Und es wird jede Sekunde genossen, bis es soweit ist

 

Unser „Jagdgeschwader“

Seit Tagen bemerkten wir mal wieder Mauseköttel in unserem Kruschelzimmer. Also bestückten wir unsere Lebendfalle mit dem unwiderstehlichsten Lockmittel für Mäuse: Nutella. Ihr lacht, aber versucht es aus: keine Maus kann der braunen süßen Masse widerstehen.

Die Falle wurde geschickt unter dem kritischen Blick von Rippchen positioniert und wir waren uns sicher: morgen sitzt das Mäuschen in der Falle….. Pustekuchen: Nutella weg, Falle leer… Hä? Was haben wir falsch gemacht? Neuer Versuch: Nutella rein und hinstellen…. Wieder leer und Nutella weg.

Ganz ehrlich? Ich hatte Rippchen im Verdacht… Hatte sich unsere Katze zu einer Süßkram-Katze entwickelt? Ich glaube, sie spürte, dass ich sie im Auge behielt, denn heute morgen kam das kleinen Luder mit stolzgeschwellter Brust mit der Maus im Maul in die Küche gelaufen und hielt uns quasi den „Übeltäter“ vor die Nase: „Seht her, hier ist sie, die Maus, die das Nutella geklaut hat.“ Immer wieder rannte sie – mit der Maus im Maul – rein und raus. Das brachte dann Schmitti auf den Plan: „Was macht die da und was trägt sie mit sich rum? Ich will das…“

Und dann ließ Rippchen die Maus fallen und spielte mit ihr. Schmitti war komplett fasziniert und als die Maus abhauen wollte, waren 2 Jäger hinter ihr her: Rippchen UND Schmitti. Schmitti bekam sie und fing auch „katzenartig“ mit ihr an zu spielen, ließ sie fallen, damit Rippchen sie sich wiederholen konnte; es erinnerte mich stark an ‚2 Orcas spielen Ping Pong mit einer Robbe‘.

Irgendwann, als Rippchen die arme Maus unter den Teppich manövriert hatte und mit der kleinen Pratze von oben drauf drückte, habe ich die arme Maus eingesackt und habe sie mit den Worten „Mach was draus“ draußen in die Wiese gesetzt.

Rippchen und Schmitti waren pampig und suchten noch einige Zeit nach dem „Spielzeug“.  Seltsamerweise hat dieses „Teilen“ die beiden Jäger näher zusammengebracht: halt ein eingespieltes Jagdgeschwader, die beiden.

Hundejungs-Weihnachtsspaziergang 2017

Was war das für eine Freude: wir gehen heute mit Claudia, Linus und Felix in Herzkamp spazieren. Also packte ich alles zusammen und startete mein Auto: in display erschien „Motor bitte überprüfen lassen“ Welch Freude zu Weihnachten; die schönsten Geschenke macht frau sich selber…

Also startete Micha den Landi und brachte uns nach Herzkamp, wo Claudia mit den kleinen Jungs schon wartete. Was war das schön!!! Die Jungs und Mädchen bekamen sich ja gar nicht mehr ein nach soooo langer Zei mal wieder etwas zusammen zu machen und so marschierten wir los… Micha blieb im warmen Auto (er hat doch ein Hinkefuss)

Rupi verlangsamte alles ein wenig, hielt aber tapfer durch und schnuffelte sich durch den Wald, während die Kleinen – Linus und Felix sind auch schon 12, Schmitti knapp 4 – so viel Spaß hatten und wild kläffend endlich mal wieder alle Rehlein zum Ohrenarzt schickten 😉

Die Runde hätte normalerweise knapp 1 Stunde gedauert, durch Rupi sind wir 2, 5 Stunden unterwegs gewesen. Claudia ha die Jugend bespaßt, derweil Rupi und ich langsam hinterher schlichen und nette Bilder der Bande machten.

Solange die Jungs noch können, müssen wir das noch viel öfter machen…

 

 

Toben – Toben – Toben im Schnee

Und es fing an zu schneien und hörte gar nicht mehr auf. Also beschlossen wir, ganz gemütlich ein tolles Frühstück mit Lachs und Rührei zu zubereiten. Gerade als das Rührei fast fertig war, stand Schmitti aufgeregt wedelnd vor der Haustür und wollte raus: die Ridgeback-Mädels standen draußen und wollten ihn zum Spielen abholen.

Schwere Entscheidung: glücklicher Hund versus frisches Rührei…

Kurzerhand baten wir Silke und Kay samt Hundemädels zum Frühstück rein, Rippchen haben wir vorsichtshalber im Stall untergebracht. War das ein Tohuwabohu: Rupi meckerte, Schmitt wollte jetzt schon spielen, Enie versuchte auf den Tisch und die Anrichte zu schauen… Lustig!

Nach dem Frühstück ging es dann endlich raus – sind ein paar mehr Bilder geworden:

Das wiederholen wir!!!

Schnee in Massen sorgen für tollen Tag

Und es fing an zu schneien und es sah aus, als ob es nicht mehr aufhören würde…

Morgens mussten wir mit Rupi zum Doc, Tollwut-Impfung für England abholen. also sind wir recht früh aufgestanden und da standen wir schon in der vollen weißen Pracht – direkt vor der Haustür – wunderschön (Michas Geschimpfe wiederhole ich jetzt nicht :-))

Und dann haben wir uns überlegt, direkt nach Herdecke zu gurken, denn man weiß ja nie – trotz Land Rovers – ob man durchkommt…

War das nett im dicken Schnee zu hüten; man musste nur erst einmal auf die Wiese kommen 😉 Frank mit James und Lucy hat vorgelegt, Schmitti und ich zogen nach:

Danach gab es noch einen Kaffee und dann haben wir uns wieder ins Schneegetümmel gestürzt und sind Heim gefahren, wo der Schnee auch immer mehr wurde – toll 🙂

Abend sind wir dann nochmal mit den Jungs rausgegangen….

um letztendlich noch auf einen Weihnachtsmarkt fahren zu können; es sollte Schloß Grünewald werden, aber frau sollte sich mal vorher die Termine anschauen: erst nächste Woche, also wurde es Schloß Lüntenbeck

Und da habe ich mir ein vorträgliches Weihnachtsgeschenk gekauft:
einen Hut zum Hüten

Was für ein schöner Tag 🙂

 

 

 

 

Doch noch ein weißer 1.Advent?

Heute morgen hat es leise gefieselt und die Schneeflöckchen fielen leise zu Boden, bedeckten alles mit der weißen Reinheit und sorgten für eine angenehme Stille. Die Hundejungs sprangen gut gelaunt im zarten Weiß umher und Frauchen hatte ein glückliches Lächeln im Gesicht; Herrchen nicht, denn er haßt Schnee 😉