HWT – was ist das?

Wie bekloppt muss man sein, nach einer anstrengenden Arbeitswoche am heiligen Wochenende um 6 Uhr – Aufstehen  gegen 4.30 Uhr – auf dem Weg in die Eifel zu sein, um Freunden bei  einem HWT (?) zu helfen.

Trotz kleiner Augen lief der Aufbau wie am Schnürchen und so war pünktlich nicht nur der Zeltaufbau fertig…

… auch die ersten Schäfchengruppen – jeweils 10 Damen –  standen in den Startlöchern

Während Teilnehmer und Zuschauer fleissig den Hunden und den Handlern beim HWT (Herding Working Test)  zu sahen und die Daumen drückten

.. wurden Ausbrecher-Schafe direkt in die Ruhezone verbracht 🙂

Zum guten Schluß waren alle Schafe einmal durch und hatten somit Feierabend

Die meisten Teams haben bestanden, bei einigen Hunden und Handler haben die Nerven geflattert und so versuchen sie es nächstes mal erneut.

Die Eifel verabschiedete sich vorbildlich mit Sonnenschein

Mal schauen, vielleicht versuchen wir es ja auch mal…

Das etwas andere „Hüte-Seminar“

War das ein schönes Seminar:

„Hut Filzen“ bei Sabine und ich bin von meinem „Australier“ sehr begeistert und ich bin echt stolz auf mich und auf die Geduld von Sabine 🙂

Unsere „Dozentin“ SabineVorher-Nachher (beides sollen Australier werden)

Training bei uns…

Da Anne und Markus heute den Spalter abholen wollten, haben wir kurzerhand auch die Herdecker und die Lenneper zum Training eingeladen:

Frank kam alleine, Melanie und Andreas gaben noch Gerti mitgebracht und so kam es zur Familienzusammenführung denn Gertis Sky und Annes Swoosh sind Schwestern.

Schwestern

Während Micha und Markus den Spalter wiederbelebten,

haben Schmitti und Jack das „Backoffice“ für die anderen Hunde gegeben

Meine Bubis haben alle Facetten des – im wahrsten Sinne des Wortes – „bockig seins“ ausgespielt und so haben die jungen Hunde gezeigt, was sie können und alle waren toll… auch ihre Menschen 🙂

Meine Bubiles
Anne und Swoosh
Frank und Bajou
Andi und Kat
Melanie und Mave
Gerti und Sky

Das war bestimmt nicht das letzte mal…

Was für ein Flohzirkzs: beim nächsten mal sind ALLE Trainees auf dem Gruppenbild

Trainingstage in Herdecke

Und so trafen wir uns in Herdecke, um mal wieder unter dem strengen Blick von Frank zu trainieren, dieses mal mit vielen Hunden:

Wir kamen mit 2,5 Hunden – Bran zählt noch nicht voll, Lavens kamen mit 2 und Löbbers sogar mit 4 Hunden. GsD trainierte Frank nur mit einem Hund…

Und so flog die Zeit – immer mit Pausen für die geduldigen Schafe:

Zur Mittagspause hat Sabine ein wunderbares kulinarisches Mittags-Fest für uns bereitet, so dass wir uns danach fast gar nicht mehr bewegen konnten,

die Hunde uns aber keine Zeit für ein Nickerchen gaben, sondern sofort wieder loslegen wollten…

Zwischendrin bemerken wir, dass einer unserer Vierbeinigen Freunde das Frühstück wohl nicht vertragen und das ganze Auto vollgekotzt hat; machen wir nachher weg…

Das war ein wunderschöner lehrreicher Tag und ich bin sehr stolz auf alle Drei: das haben sie – jeder nach seiner Fasson – richtig gut gemacht.

Das wiederholen wir.

Abends fiel uns auf, dass Bran wohl derjenige war, dem nicht so gut gewesen ist: er wollte nichts mehr zu fressen haben und hat sich angeekelt weggedreht. Hoffentlich ist es ihm morgen früh besser.

Hilfe beim Schafe treiben

Heute haben wir Melanie geholfen, die Schafe wieder nach Hause zu holen.

Melanie ging mit Mafe vor den Schafen, Schmitti Jake und ich hinter den Schafen. Im Bagage Wagen, der von Andreas auf Quad gezogen wurde, saßen die Jungs und passten auf renitente Schafsmütter und ihre kleinen Lämmer auf.

So passierten wir Wiesen, Stoppelfelder, Straßen und gelangten, dank der tollen Hilfe der Hundekindern, einigermaßen schnell ans Ziel, wo die Hunde erst einmal im Wassertrog der Schafe verschwanden; es war heute aber auch unangenehm heiß.

Meine Jungs liegen nun fix und fertig in ihren Körbchen und werden wahrscheinlich heute von Schafen träumen.

Mein erstes Filzen

Schon lange habe ich damit geliebäugelt, unsere Vliese einmal zu filzen. Ich wollte immer einmal im Winter auf „allen meinen Schafen“ sitzen.

Also habe ich Sabine gefragt, ob sie denn irgendwann Zeit für mich hat und so haben wir den Termin festgelegt, Carola, Anne und Tanja waren mit von der Partie, was die Sache noch viiiieeel lustiger gemacht hat.

Was haben wir heute viel gelernt und das habe ich mir auch aufgeschrieben, damit ich es zu Hause noch nachvollziehen kann.

Unsere fertigen Vliese – wunderschön sind sie geworden

Das ist das Ergebnis eines „arbeitsreichen“ Tages und wir sind alle stolz auf unsere Vliese.

Danke Sabine für den tollen Tag und die hilfreiche Anleitung – das machen wir bestimmt noch einmal

Scheren Teil 1

Da heute trockenes Wetter angesagt war, haben wir früh erst einmal die Mähs auf die Tagwiese gebracht

Somit konnten wir, während die Mähs speisten, alles vorbereiten:

„Lämmerschlupf“-Horden zusammenbauen, engster Durchschlupf

andere Horden holen und die „Stallungen“ installieren

Schafe holen und ins linke Abteil treiben

Ruckezucke hatten die Kleenen raus, wozu der Lämmerschlupf da ist

… aber auch die Großen hatten das raus UND sie passten auch mit ihrem dicken Pelz durch die Schlupfe…

Micha fing an zu scheren: Erste war unsere Hörni

Dann kam Familie Ruda und half mit:

Claudio und Aurora packten die Wolle ein und beschrifteten die Säcke mit den Schafsnamen, Maricella half Micha mit den Friseurmodellen…

Während einige schufteten…

… ließen es sich andere gut gehen

Danke für die Hilfe, 8 Schafe haben wir geschafft:

  • Scheren
  • Klauen
  • Butox

Und Micha hat das, dafür dass er sehr wenig in letzter Zeit geschoren hat, richtig gut gemacht

Und jetzt dürfen Kurzhaar- und Langhaarschafe noch zur Entspannung auf die Weide und nachher geht es ab ins „Bett“…

Das versprochene Abendmahl

Wie oft habe ich Edelgard, wenn sie uns besuchen kommt, gefragt, ob und was sie essen möchte…:

Kartoffelsalat und Frikadellen

Heute habe ich es endlich geschafft und habe beides pünktlich auf den Tisch gestellt:

Frikadellen ala Oma
Westfälischer Kartoffelsalat

Töttern und lecker essen – was für ein schöner (langer) Abend.

Zum guten Schluss haben wir Edelgard noch ein „Doggiebag“ gepackt, damit sie morgen im Laden etwas „anständiges“ zum Essen hat

2. Heuernte

Vorab schon einmal DANKE an alle, die heute geholfen haben unsere Heuernte unter Dach und Fach zu bekommen …

Aber fangen wir vorne an:

Micha hat die letzten Tage – nach seiner Arbeit – fleißig in Windgassen und auf Wefelpütt Heu gewendet: es ist alles trocken geworden und wir sind gespannt, wie viele Ballen heute gepresst werden.

Unser Heu kommt – da unsere Scheune immer noch nicht leer ist – in den Schafsstall zum 1.Schnitt. Damit wir Platz haben, werden die 3 Rundballen in die Scheune gekarrt und dann werden Europaletten ausgelegt

Micha ist dann mit der Presse schon mal nach Windgassen los, derweil ich auf unsere Helfer gewartet habe

In Windgassen hat Micha „nur“ gepresst und „raste“ dann nach Wefelpütt, wo wir ihn schon erwartet haben. Er legte sofort mit der Ballen-Herstellung los und wir packten an:

Und dann zog das Sprichwort „Viele Hände, schnelles Ende“ und so wurde ruckezucke der letzte Ballen von Tordis auf den Hänger gepackt

Resümee des heutigen Tages:

Windgassen: 90 Ballen

Wefelpütt: 174 Ballen

Ein normaler Pfingstmontag

Kai und Silke wollten heute zum Frühstück kommen, wann genau? Ach, ist ja noch Zeit mit den Jägern durch Carstens Wiesen zu gehen, um evtl. angelegte Kitze zu finden. Just in diesem Augenblick kamen auch unsere Frühstücksgäste an, sommerlich in T-Shirt und kurzer Hose. Aber sie unterstützen uns tapfer mit Siena und Enie – 2 Ridgeback-Damen – und so durchsuchten 7 Menschen und 4 Hunde die Wiesen. Wir haben nichts gefunden, die Jäger etablierten noch knisternde, wehende Tüten an einigen Stellen und ab da half nur noch Daumen drücken.

Danke an Andreas, der uns für das Absuchen, Wild-Würstchen übergab, die kommen morgen auf den Grill.

Silke und Kai kamen erstmal in die „Ent-Zeckungskammer“, das Badezimmer. Derweil wuselten die 4 Hundekinder zwischen unseren Beinen rum, während wir das von Silke und Kai mitgebrachte Frühstück – jaaa, wir kamen nicht zum Einkaufen – auf dem Tisch drapierten. Und dann hatte wir mit unseren Freunden einen wunderschönen Vormittag.

Als die 4 sich verabschiedeten, beschlossen wir endlich das Scherchaos nebenan zu beseitigen. Micha schmiss den Trecker an, hing den Hänger dran, auf den wir den Schafsmist warfen – Pferdeboxen entmistet und ausgefegt – um ihn dann auf dem Misthaufen zu entsorgen. Dann luden wir die Horden auf und transportierten sie zurück in unsere Schafsgarage. Fertig mit der Schur!

Nun waren die Damen dran: Wasser ins Auto, Hunde ins Auto, wir ins Auto und ab über den „Hubbelweg“ zur Weide (alleine dafür hat sich die Andchaffung meines kleinen ‚Limoncellos‘ gelohnt) Einige Damen lagen außerhalb des Zeltes im Schatten, der Rest hatte sich immer noch im Zelt verkrümelt. Schmitti holte die Mähdels raus auf die große Wiese, wo wir ein wenig Training gemacht haben und dann ließen wir die Mähdels in Ruhe grasen

Sie lassen sich jetzt sogar Puscheln

„nur“ aufpassen ist auch sehr schön

Dann haben wir die Damen wieder „reingebracht“, denn es war wirklich zu warm.

Micha und ich haben uns dann aufs Bänkchen gesetzt und einfach „nur genossen“ : was wohnen wir schön!

Da die Damen nicht alleine auf die Idee kamen, einmal ihr neues Zuhause abzugehen – wir haben extra eine schattige Ecke unter Bäumen mit eingezäunt – habe ich sie per Schmitti in die Ecke gebracht, wo sie dann auch fressend stehen geblieben sind.

Schaut mal: ein Schattenplätzchen

Daraufhin haben wir uns stickum vom Acker gemacht.

Auf dem Rückweg, Micha ist gefahren, die Jungs und ich sind gelaufen, sind die Jungs sich erst mal abkühlen gegangen

Ab ins Wasser, abkühlen

und da wir noch Urlaub haben, haben wir uns Essen bestellt und auf unserem Bänkchen auf den Lieferservice gewartet

Und nun ist Feierabend