Stroh einbringen

Eigentlich wollten wir unseren Stall weiter bearbeiten, aber dann klingelte das Telefon: „Ihr hattet doch mal angeboten zu helfen…“ Unser Freund Carsten hatte 2 Wagen der Strohernte reinzubringen. „Klaro kommen wir“ Und so fuhren wir standesgemäß mit dem gestern zurückgekehrten Trecker gen Marscheid. Micha durfte den Wagen voll Stroh in die Scheune einparken und dann ging der Sport los: Carsten auf dem Wagen schmiss die Ballen hoch, Micha „leitete weiter“ und ich stapelte – stundenlang – und es hat super Spaß gemacht und am Ende waren 3 Wagen leer… Ich habe die Ballen nicht gezählt.

Als Danke schön gab es abends ein leckeres Bierchen und Schnittchen – danke Heike.

 

 

Hundewettrennen des SV OG Linde

Na dann nehmen wir halt mal teil…
Also Jungs an die Leine und einen schönen Spaziergang zum Hundeplatz Linde gemacht. Am Eingang die Startnummern für unsere Jungs abgeholt: 144 und 145. Sinn und Zweck ist es, so schnell wie möglich die 50 m zu überbrücken. Schmitti wird laufen, Jack auch? Schaun wir mal.

Schon alleine das Warten auf den Start war hartes Training für unsere beiden Rüpel: Schmitti wollte alles regeln und furzte jeden bellenden Hund an; Jack wußte zwar nicht , worum es ging, machte aber aus Sympathie mit – ich hätte sie umbringen können.

Dann kam der erste Lauf: Schmitti übergab ich an eine nette junge Frau und dann lief ich vor, sagte brav meine Nummer und fing dann an für Schmittchen Party zu machen: er lief toll und schnell und direkt zu mir: Was für ein toller Bub.

Danach kam Jack: Micha übergab Jack, lief dann zu mir. Und dann riefen wir und ich pfiff los und der Kleene gab Gas – und rannte gut und auf direktem Wege zu uns: noch ein toller Bubi.

Der 2. Lauf dauerte und so vertrödelten wir die Zeit mit „Kotbeutel Ziel werfen“ – ich habe 50 Punkte erreicht – Kaffee und Kuchen und Beruhigungsversuchen unserer Wölfe. Mit der Zeit wurde es echt besser – die Jungs müssen mehr ins tägliche Getümmel. Wir haben noch Regine mit Rosa und Luise, eine Nachbarin mit ihren beiden Hündinnen getroffen. Außerdem waren ja noch Silke und Kai vor Ort, die mit dem Hundeverein diesen schönen Tag ausgerichtet haben.

Nach dem 2.Lauf wurden Zeiten addiert und die Gewinner ermittelt; das dauerte und so bekam ich erst einmal eine Preis für den 2. Platz im Kotbeutel werfen. Dann konnte man noch mit 3 Frisbee Zielwerfen machen: ich habe alle 3 im Ziel versenkt: gab jede Menge Hundekuchen.

Und dann kam die Stunde der Wahrheit:
Schmitti hat 5,45 Sekunden gebraucht und Jack belegte auf Anhieb – und er ist echt mit angezogener Handbremse gelaufen – den3.Platz belegt: 5,20 Sekunden.

Beladen mit den Preisen ging es heimwärts. auf dem Rückweg konnten die Jungs nochmals mit den Hundemädchen Gas geben. Danach fielen alle – wir auch – tot aufs Sofa.

Runa zu Besuch

Da Frauchen und Herrchen mit den beiden jungen Ridgeback-Damen übers Wochenende auf ein Tunier nach Holland gefahren sind, ist Runa zu uns in Ferien gekommen.
Die alte Dame hat sich direkt bei uns wohl gefühlt und hat echt als Ruhepol gewirkt: evtl. sollten wir uns doch noch ein älteres Semester zu unseren Jungspunden holen… oder Runa kommt öfters zu uns 🙂

 

Schwimmflügel für Paulchen

Da Jack nun seine Frei-/Fahrten-/Jugendschwimmerabzeichen an der „Badehose“ trägt, können sich nun meine BEIDEN „Baywatch-Buben“ um den Schwimmlehrling Paulchen kümmern.

Paulchen findet Wasser zwar gut, aber nur bis zur Brust… das reicht. So sind wohl schon einige „Igel“ in den wilden Fluten des Felderbachs umgekommen. Das wird geändert und heute fangen wir bzw. die Baywatch-Crew damit an.

Eigentlich wollten Micha und ich nur an unseren Teich mit den Jungs schwimmen gehen, aber ich wollte mal einen langersehnten Tapetenwechsel: „Lass uns auf die Hundeinsel nach Hattingen fahren“  Also drehten wir um – die Gesichter der Hundejungs wurden sehr lang: „Soooo kurz nur?“ – packten Handtücher ein und bestiegen das Auto. Vorher hatte ich Claudia angeschrieben, ob sie „etwas kurzfristig“ Lust hätte, mit ihren Hundejungs mitzukommen: „Wann fahrt ihr los?“ „JETZT!“ Und sie hatten Lust…

Also tuckerten wir schön langsam, uns an die Verkehrsregeln haltend, gen Hattingen. Wie lange waren wir schon nicht mehr dort gewesen? Früher jede Woche mindestens einmal. Was hatte Ruppert Kilometer in der Ruhr zurückgelegt – bei Wind, Wellengang und Wetter – und was hatten die drei Hundejungs Felix, Linus und Ruppert mit uns Weibern Spaß gehabt – wir natürlich auch.

Wir waren als erste da und machten uns schon einmal auf zur Hundewiese. Die Hundejungs – besonders Schmitti, der wohl wusste, wo es hinging – wurden etwas aufgeregt: sooo viele Gerüche. Auf der Wiese angekommen, wurde die beiden Rüpel abgeleint und schon ging es los, die Welt zu erkunden: Hunde, Paddelboote inkl. besoffener „Väter“, Gerüche, Gebell, fliegende Spielzeuge… oh, welch Hundeparadies.

Schmitti und Jack sind direkt schwimmen gegangen und haben gelernt, dass sie IHR Spielzeug mitbringen und anderes Spielzeug bitte den anderen Hunden überlassen sollen – es fiel sehr schwer. Jack lernte große Hormongesteuerte 19 Monate alte Ridgebackrüden zu ignorieren, Schmitti sich nicht überall einzumischen – oller Wachdackel. Gut riechende Mädels duften angemacht, aber nicht bestiegen werden und wenn das Rudel in eine andere Richtung als  die Angebetete ging, musste man halt mit dem Rudel mit. Hach, war das toll. Selbst der alte Felix hatte Spaß bis hinter die Puschelohren und er bekam das Lachen nicht mehr aus dem Gesicht. Das aus der Ruhr den Damm hochzukommen fiel zwar sehr schwer mit den alten Beinen, aber mit Hilfe von Frauchen holte der alte Mann seine Bällchen alleine aus dem Wasser.

Paulchen machte das, was alle unsere Schwimmanfänger zu Anfang taten: er ließ arbeiten – vor allen dingen Felix: Felix holte den Igel aus dem Wasser, Paulchen blieb schön am Ufer stehen und dann „übernahm“ er den Igel trockenen Fußes von Felix. Zwischendurch bekamen alle Schwimmer die Order an Land zu bleiben und so musste der Kleenste ins Wasser und musste seinen Igel selber retten; funktionierte das nicht musste Schmitti los.

Das wird… in ein paar Wochen schwimmt der Azubi allen davon und die drei Abzeichen werden auch an seinem Schwimmhöschen prangen.

Am Ende liefen sich die 4 Musketiere noch trocken und warm und dann zockelten 4 glückliche Plüschpopos vor uns her, so dass wir uns vorgenommen haben: DAS machen wir nun wieder regelmäßig!!!

Und nun: ACTION!!!

 

 

Erstens kommt es anders,…

… und zweitens als man denkt 🙂

Das Wetter hielt sich und so entschieden wir, zum Raiffeisenmarkt zu fahren:

  • (billige) Gummistiefel für Micha für das Klauenschneide-Seminar nächsten Samstag, die man dann zur not entsorgen kann
  • Übersaat für unsere neu „erstellte“ Wiese, damit wir direkt mit abziehen, einsäen und walzen loslegen können

Wir haben alles bekommen, sogar eine Autowäsche für meinen Frosch sprang noch raus. Also wieder ab nach Hause – kurzen Stopp bei Ute und Peter, Blümchen kaufen – Hunde lüften, loslegen, denn eswar ja schon Mittag …

Das Handy klingelte, eine verzweifelte Andrea, die heute morgen ihre Haflinger in die Eifel umziehen lassen wollte, am Apparat: der Hänger hat einen Platten und das Reserverad einen Riss… Kennst du jemanden, der eine Hänger hat?

Bei unseren Nachbarn angerufen: beide Hänger ohne TÜV, bei unserem Trecker-Doktor Hermann angerufen, ob er evtl. einen Reifen in der Größe 175×30 auf Lager oder aber einen Pferdehänger: nur einen Viehhänger und keinen Reifen…

Aber es gibt echt tolle Menschen auf dieser Welt, einer ist unser Tierarzt aus Hückeswagen, den echt alle kennen und den Alenka einfach mal anrief: Hast du und verleihst du? Beides mal Ja! – Andrea war gerettet.

Ob wir denn trotzdem mit Hänger kommen könnten und den Stall-Pröddel transportieren könnten? Morgens hatte ich Micha noch gesagt, wir unflexibel wir beiden geworden wären… Ja, wir kommen.
Während Micha die Walze umparkte, um an den Hänger zu kommen, packte ich unser Picknick-Täschchen: Wasser für uns und die Hundejungs, Malzbier, Kekse für uns und die Hundejungs, Bütterchen mit Käse, Paprika,  Thermobecher mit Tee, Lutscher, fertig…

Was hatten wir heute alles vor: Garage vom Efeu befreien, olle Brombeeren rausziehen, Wiese fertig machen:

egal, das kann aber warten. Also fütterten wir unsere Tusnelda mit der Stalladresse und los ging es.

Am Stall angekommen haben wir erst einmal den Hänger bepackt, mit u.a. 3 Badewannen 🙂 hätte ich das vorher gewusst, bei uns liegt auch noch eine rum… Plane drauf, denn es soll ja noch regnen und dann wurden die 3 blonden Herren von der Weide geholt: sie spürten schon die Aufregung und so dauerte das ‚Beladen‘ etwas länger, aber letztendlich sind alle Herren in ihre Reisemobile eingestiegen und dann ging es endlich mit super Verspätung gen Eifel.

Dort kamen wir so gegen 18.30 Uhr an, wo Andrea von ihren Nachbarn mit den Wort: Wir dachten 15 Uhr? begrüßt wurde. Die Ponys, die sich auf der langen Reise vorbildlich verhalten hatten,  wurden aus den Hängern geholt und sie fühlten sich direkt wohl. Und als sie dann auf ihrer neuen – noch kleinen – Weide standen, gab es kein Halten mehr:

Es war so schön zu sehen, dass die Vierbeiner und ihre Besitzerin echt glücklich waren – und wir sind – zufrieden einer Freundin geholfen zu haben – wieder nach Hause gefahren 😉

 

 

Hüteseminar mit Alun Jones

Darauf habe ich mich sehr gefreut:

vom 03. – 05.05.2019 hat Alun Jones wieder einmal bei Kirstin und Thomas in der Eifel ein Hüteseminar gehalten. Und da ich einmal mit Alun NICHT im Schnee arbeiten wollte, hatte ich sofort gebucht – für Jack, Schmitti, Micha und mich 🙂

Der erste Tag fand auf einer schönen, großen, neuen Wiese statt, das Wetter hielt sich und so hatten wir viel Spaß: Schmitti und Jack waren – wie immer gut – Micha und ich müssen halt viel lernen.

Abends zog es sich zu und es wurde kälter, aber da saßen wir schon im Jägerhof beim Schnitzel. Dafür wurde der nächste Morgen spannend: es hatte geschneit und nicht zu knapp. Kurzerhand wurde umdisponiert und Micha und Thomas fuhren Schafe holen, so dass wir auf die Trainingswiese in Lommersdorf umzogen; ich glaube keiner – außer Micha mit dem Landi – wäre von der neuen Wiese weggekommen…

Aber dann wurde fleißig weitertrainiert und wir versuchten das, was wir am Vortag schon an Tipps und Tricks bekommen hatten, umzusetzen.

Ich bin sehr stolz auf meine Möppel, die fantastisch mitgemacht haben und mir wieder gezeigt haben, dass ich genauer werden muss, weniger sprechen muss und einfach mich auf meine Hunde verlassen muss. Besonders Schmitti wurde von Alun als ’natural dog‘ mit einem gesunden Instinkt für Schafe bezeichnet. Ich werde niemals einen Trail mit ihm laufen, aber als verlässlicher und netter Mitarbeiter an den Schafen ist er toll.

Jack hat ihm auch gefallen, vor allem weil der Kleene echt gezeigt hat, dass er trotz seiner doofen Erfahrungen, super mit dem Menschen zusammenarbeitet, aber ‚don’t give him the opportunity‘ – die nutzt er aus. Und so musste ich lernen, schnell zu sein und schon klappte es mit Jack auch.

Die Hundejungs und auch wir Menschen haben viel zum Nachdenken an die Pfote/Hand bekommen…

Lieber Alun, danke für deine Hilfe, bis zum nächsten mal

 

2. Osterfeuer 2019

Und heute wurde dann unser „Scheiterhaufen“ entzündet:

Danke an Elke, Hans und die Wefelpütter 🙂