Ein normaler Pfingstmontag

Kai und Silke wollten heute zum Frühstück kommen, wann genau? Ach, ist ja noch Zeit mit den Jägern durch Carstens Wiesen zu gehen, um evtl. angelegte Kitze zu finden. Just in diesem Augenblick kamen auch unsere Frühstücksgäste an, sommerlich in T-Shirt und kurzer Hose. Aber sie unterstützen uns tapfer mit Siena und Enie – 2 Ridgeback-Damen – und so durchsuchten 7 Menschen und 4 Hunde die Wiesen. Wir haben nichts gefunden, die Jäger etablierten noch knisternde, wehende Tüten an einigen Stellen und ab da half nur noch Daumen drücken.

Danke an Andreas, der uns für das Absuchen, Wild-Würstchen übergab, die kommen morgen auf den Grill.

Silke und Kai kamen erstmal in die „Ent-Zeckungskammer“, das Badezimmer. Derweil wuselten die 4 Hundekinder zwischen unseren Beinen rum, während wir das von Silke und Kai mitgebrachte Frühstück – jaaa, wir kamen nicht zum Einkaufen – auf dem Tisch drapierten. Und dann hatte wir mit unseren Freunden einen wunderschönen Vormittag.

Als die 4 sich verabschiedeten, beschlossen wir endlich das Scherchaos nebenan zu beseitigen. Micha schmiss den Trecker an, hing den Hänger dran, auf den wir den Schafsmist warfen – Pferdeboxen entmistet und ausgefegt – um ihn dann auf dem Misthaufen zu entsorgen. Dann luden wir die Horden auf und transportierten sie zurück in unsere Schafsgarage. Fertig mit der Schur!

Nun waren die Damen dran: Wasser ins Auto, Hunde ins Auto, wir ins Auto und ab über den „Hubbelweg“ zur Weide (alleine dafür hat sich die Andchaffung meines kleinen ‚Limoncellos‘ gelohnt) Einige Damen lagen außerhalb des Zeltes im Schatten, der Rest hatte sich immer noch im Zelt verkrümelt. Schmitti holte die Mähdels raus auf die große Wiese, wo wir ein wenig Training gemacht haben und dann ließen wir die Mähdels in Ruhe grasen

Sie lassen sich jetzt sogar Puscheln

„nur“ aufpassen ist auch sehr schön

Dann haben wir die Damen wieder „reingebracht“, denn es war wirklich zu warm.

Micha und ich haben uns dann aufs Bänkchen gesetzt und einfach „nur genossen“ : was wohnen wir schön!

Da die Damen nicht alleine auf die Idee kamen, einmal ihr neues Zuhause abzugehen – wir haben extra eine schattige Ecke unter Bäumen mit eingezäunt – habe ich sie per Schmitti in die Ecke gebracht, wo sie dann auch fressend stehen geblieben sind.

Schaut mal: ein Schattenplätzchen

Daraufhin haben wir uns stickum vom Acker gemacht.

Auf dem Rückweg, Micha ist gefahren, die Jungs und ich sind gelaufen, sind die Jungs sich erst mal abkühlen gegangen

Ab ins Wasser, abkühlen

und da wir noch Urlaub haben, haben wir uns Essen bestellt und auf unserem Bänkchen auf den Lieferservice gewartet

Und nun ist Feierabend

Der Tag danach…

… aber fangen wir noch gestern an …

Wir gaben uns total platt Pizza und Salat besorgt. Während wir auf die Fertigstellung der Speisen warteten, rief ein befreundeter Jäger an und fragte, ob wir nochmal mit unseren Hunden durch ein abzumähendes Feld laufen wollen, um evtl. angelegte Kitze zu finden: Klaro, morgen 9 Uhr sind wir da. Dann fielen wir aufs Sofa und wollten eigentlich nach dem Essen nur noch Duschen und dann ab ins Bett: ich habe es geschafft, nachdem Micha gerade auf dem Weg zur Dusche war, ging der Pieper: Brand, und das auch noch bei Freunden von uns … Wir sind ja ein eingespieltes Team: während Micha in die Feuerwehrsachen „schlüpft“, mache ich den Weg zum Auto frei. Und weg war er…

Leider kamen bei dem Brand ein Hund (‚mein Kamel‘ Bayanga) und eine Katze durch Rauchvergiftung ums Leben, den Menschen geht es soweit gut.

Irgendwann kam Micha ins Bett gekrochen. Ich hab ihn bis halb 9 schlafen lassen und dann entschieden, alleine mit den Hundejungs loszufahren, da ging der Pieper: es qualmte wieder. Und tschüss, mein Schatz, pass auf dich auf.

Wir sind dann nach Großsporkert zur Wiese gefahren, wo schon fleißig gemäht wurde…??? Die Jäger waren etwas sauer, da es anders abgesprochen war. So suchten wir in der noch stehenden Wiese zusammen mit den Jägern und fanden GsD nichts. Auf dem nach Hauseweg holte ich noch Brötchen: Micha hat bestimmt Hunger, aber es gibt tolle Feuerwehrfrauen, die schon den Jungs Frühstück gemacht haben – Danke Anja

So fing ich schonmal an das Scherchaos zu beseitigen, gab aber beim misten auf, da ich nicht wusste, wie ich meinen Mist

auf den großen Misthaufen bringen sollte – mache ich gleich mit Wiebke zusammen…

Dafür habe ich die Horden rausgeräumt und die Wolle rübergeholt

Dann kam Micha zum Duschen und zum 2. Frühstück. Hät ich doch nichts gesagt:

„Nach dem Gesetz der Serie müssen es 3 sein…“ piep, piep, piep

Und weg war er wieder… ohne Handy. Also packte ich Wasser, Kraftfutter, Hundejungs und Handy ein und fuhr nach Windgassen. Ich hatte gedacht, dass alles abgesperrt wäre, kam aber bis fast ans Haus, parkte und suchte Micha: schwierig, wenn jede Menge Feuerwehrmänner mit Atemmasken unterwegs sind. Dafür traf ich alle vom Brand Betroffenen und – Scheiss auf Viren – musste sie erst einmal drücken.

Dann fand ich auch meinen Mann, der in Vollmontur aus dem Brandhaus kam, und übergab ihm das Handy.

Und endlich fand ich Zeit zu den Mähdels zu fahren, um zu schauen, wie sie ihre erste Nacht „nackend“ im neuen Zuhause verbracht haben: ich glaube, sie schämen sich ein wenig, denn sie standen alle im Häuschen und kamen vorsichtig raus, als sie mich erkannten

Und dann haben wir auf der wunderschönen Wiese trainiert: fabelhaft!

Morgen gibt es Bilder von Jack, der heute auch sehr gut gearbeitet hat.

Dann haben wir die Mähdels wieder „rein“ gebracht, sie haben ihr Kraftfutter gekriegt und während sie gemampft haben,

habe ich auf dem Bänkchen die Sonne genossen.

Kurz nachdem ich zu Hause war, kam auch Micha. Um 19 Uhr wollte die FFW sich noch einmal das Haus anschauen, ob es noch irgendwo qualmt, aber bis dahin hatte Micha nun „frei“.

Dann kam Sabine und schaute sich die Fließe an: sie nahm 6 mit. Bin gespannt, was sie Tolles aus der Wolle meiner Mähdels macht und ich bekomme beigebracht, wie man spinnt – ok, eigentlich bin ich Profi im spinnen … ohne Geräte

Nun ist wirklich Feierabend und ich hoffe, dass unsere Nacht heute zusammenhängend ist.

Stroh einbringen

Eigentlich wollten wir unseren Stall weiter bearbeiten, aber dann klingelte das Telefon: „Ihr hattet doch mal angeboten zu helfen…“ Unser Freund Carsten hatte 2 Wagen der Strohernte reinzubringen. „Klaro kommen wir“ Und so fuhren wir standesgemäß mit dem gestern zurückgekehrten Trecker gen Marscheid. Micha durfte den Wagen voll Stroh in die Scheune einparken und dann ging der Sport los: Carsten auf dem Wagen schmiss die Ballen hoch, Micha „leitete weiter“ und ich stapelte – stundenlang – und es hat super Spaß gemacht und am Ende waren 3 Wagen leer… Ich habe die Ballen nicht gezählt.

Als Danke schön gab es abends ein leckeres Bierchen und Schnittchen – danke Heike.

 

 

Hundewettrennen des SV OG Linde

Na dann nehmen wir halt mal teil…
Also Jungs an die Leine und einen schönen Spaziergang zum Hundeplatz Linde gemacht. Am Eingang die Startnummern für unsere Jungs abgeholt: 144 und 145. Sinn und Zweck ist es, so schnell wie möglich die 50 m zu überbrücken. Schmitti wird laufen, Jack auch? Schaun wir mal.

Schon alleine das Warten auf den Start war hartes Training für unsere beiden Rüpel: Schmitti wollte alles regeln und furzte jeden bellenden Hund an; Jack wußte zwar nicht , worum es ging, machte aber aus Sympathie mit – ich hätte sie umbringen können.

Dann kam der erste Lauf: Schmitti übergab ich an eine nette junge Frau und dann lief ich vor, sagte brav meine Nummer und fing dann an für Schmittchen Party zu machen: er lief toll und schnell und direkt zu mir: Was für ein toller Bub.

Danach kam Jack: Micha übergab Jack, lief dann zu mir. Und dann riefen wir und ich pfiff los und der Kleene gab Gas – und rannte gut und auf direktem Wege zu uns: noch ein toller Bubi.

Der 2. Lauf dauerte und so vertrödelten wir die Zeit mit „Kotbeutel Ziel werfen“ – ich habe 50 Punkte erreicht – Kaffee und Kuchen und Beruhigungsversuchen unserer Wölfe. Mit der Zeit wurde es echt besser – die Jungs müssen mehr ins tägliche Getümmel. Wir haben noch Regine mit Rosa und Luise, eine Nachbarin mit ihren beiden Hündinnen getroffen. Außerdem waren ja noch Silke und Kai vor Ort, die mit dem Hundeverein diesen schönen Tag ausgerichtet haben.

Nach dem 2.Lauf wurden Zeiten addiert und die Gewinner ermittelt; das dauerte und so bekam ich erst einmal eine Preis für den 2. Platz im Kotbeutel werfen. Dann konnte man noch mit 3 Frisbee Zielwerfen machen: ich habe alle 3 im Ziel versenkt: gab jede Menge Hundekuchen.

Und dann kam die Stunde der Wahrheit:
Schmitti hat 5,45 Sekunden gebraucht und Jack belegte auf Anhieb – und er ist echt mit angezogener Handbremse gelaufen – den3.Platz belegt: 5,20 Sekunden.

Beladen mit den Preisen ging es heimwärts. auf dem Rückweg konnten die Jungs nochmals mit den Hundemädchen Gas geben. Danach fielen alle – wir auch – tot aufs Sofa.

Runa zu Besuch

Da Frauchen und Herrchen mit den beiden jungen Ridgeback-Damen übers Wochenende auf ein Tunier nach Holland gefahren sind, ist Runa zu uns in Ferien gekommen.
Die alte Dame hat sich direkt bei uns wohl gefühlt und hat echt als Ruhepol gewirkt: evtl. sollten wir uns doch noch ein älteres Semester zu unseren Jungspunden holen… oder Runa kommt öfters zu uns 🙂

 

Schwimmflügel für Paulchen

Da Jack nun seine Frei-/Fahrten-/Jugendschwimmerabzeichen an der „Badehose“ trägt, können sich nun meine BEIDEN „Baywatch-Buben“ um den Schwimmlehrling Paulchen kümmern.

Paulchen findet Wasser zwar gut, aber nur bis zur Brust… das reicht. So sind wohl schon einige „Igel“ in den wilden Fluten des Felderbachs umgekommen. Das wird geändert und heute fangen wir bzw. die Baywatch-Crew damit an.

Eigentlich wollten Micha und ich nur an unseren Teich mit den Jungs schwimmen gehen, aber ich wollte mal einen langersehnten Tapetenwechsel: „Lass uns auf die Hundeinsel nach Hattingen fahren“  Also drehten wir um – die Gesichter der Hundejungs wurden sehr lang: „Soooo kurz nur?“ – packten Handtücher ein und bestiegen das Auto. Vorher hatte ich Claudia angeschrieben, ob sie „etwas kurzfristig“ Lust hätte, mit ihren Hundejungs mitzukommen: „Wann fahrt ihr los?“ „JETZT!“ Und sie hatten Lust…

Also tuckerten wir schön langsam, uns an die Verkehrsregeln haltend, gen Hattingen. Wie lange waren wir schon nicht mehr dort gewesen? Früher jede Woche mindestens einmal. Was hatte Ruppert Kilometer in der Ruhr zurückgelegt – bei Wind, Wellengang und Wetter – und was hatten die drei Hundejungs Felix, Linus und Ruppert mit uns Weibern Spaß gehabt – wir natürlich auch.

Wir waren als erste da und machten uns schon einmal auf zur Hundewiese. Die Hundejungs – besonders Schmitti, der wohl wusste, wo es hinging – wurden etwas aufgeregt: sooo viele Gerüche. Auf der Wiese angekommen, wurde die beiden Rüpel abgeleint und schon ging es los, die Welt zu erkunden: Hunde, Paddelboote inkl. besoffener „Väter“, Gerüche, Gebell, fliegende Spielzeuge… oh, welch Hundeparadies.

Schmitti und Jack sind direkt schwimmen gegangen und haben gelernt, dass sie IHR Spielzeug mitbringen und anderes Spielzeug bitte den anderen Hunden überlassen sollen – es fiel sehr schwer. Jack lernte große Hormongesteuerte 19 Monate alte Ridgebackrüden zu ignorieren, Schmitti sich nicht überall einzumischen – oller Wachdackel. Gut riechende Mädels duften angemacht, aber nicht bestiegen werden und wenn das Rudel in eine andere Richtung als  die Angebetete ging, musste man halt mit dem Rudel mit. Hach, war das toll. Selbst der alte Felix hatte Spaß bis hinter die Puschelohren und er bekam das Lachen nicht mehr aus dem Gesicht. Das aus der Ruhr den Damm hochzukommen fiel zwar sehr schwer mit den alten Beinen, aber mit Hilfe von Frauchen holte der alte Mann seine Bällchen alleine aus dem Wasser.

Paulchen machte das, was alle unsere Schwimmanfänger zu Anfang taten: er ließ arbeiten – vor allen dingen Felix: Felix holte den Igel aus dem Wasser, Paulchen blieb schön am Ufer stehen und dann „übernahm“ er den Igel trockenen Fußes von Felix. Zwischendurch bekamen alle Schwimmer die Order an Land zu bleiben und so musste der Kleenste ins Wasser und musste seinen Igel selber retten; funktionierte das nicht musste Schmitti los.

Das wird… in ein paar Wochen schwimmt der Azubi allen davon und die drei Abzeichen werden auch an seinem Schwimmhöschen prangen.

Am Ende liefen sich die 4 Musketiere noch trocken und warm und dann zockelten 4 glückliche Plüschpopos vor uns her, so dass wir uns vorgenommen haben: DAS machen wir nun wieder regelmäßig!!!

Und nun: ACTION!!!