Super Schmitti – weiter so

Ich glaube heute hat Schmitti zum ersten mal in Deutschland gefühlt, wofür er geboren wurde: Schafe hüten…

Letztes mal war ja durch das Peitschen knallen ein anständiges Hüte-Training gar nicht möglich. Als wir heute zu Frank kamen, war die junge Dame auch wieder da und fuchtelte auch wieder mit der Peitsche rum; Schmitti hatten wir erst einmal im Auto gelassen. Als sie dann 2 x die Peitsche schnacken ließ, um ihre Hündin zurück zu rufen, habe ich sie dann doch aufgefordert, dieses sein zu lassen; sie hat dann auch aufgehört…

Claudia fing mit Tyco an: wie immer – erst mal in die Schafe reinknallen. Frank hat sich dann aber kräftig durchgesetzt und dann wurde es auch merklich besser…

Aber dann kam mein Schmitti; er durfte schon mal alleine losrennen, blieb aber mit viel Abstand vor den Schafen stehen. als Frank und ich nachkamen ist er auch näher an die Schafe gegangen und hat dann zwar von hinten die Schafe gedrückt, aber das war mehr so „ich weiß nicht so ganz genau, was ich tun soll“. Zuerst habe ich dann mit Schmitti zusammen gehütet, sprich ich bin mitt ihm mitgegangen; das hat er verstanden und hat vertrauensvoll „neben mir gehütet“. Dann sind Frank und ich dann mit den Schafen losgezogen und haben ihn machen lassen: Schmitti legte sich hin und blieb dort: jegliche Aufforderung, sich in Bewegung zu setzen, wurden von ihm ignoriert. Also haben wir gewartet…

Dann kam plötzlich Bewegung in den Kleenen. Wir versuchen immer vor den Schafen zu bleiben, aber als Schmitti endlich einmal anfing, wirklich um die Schafe herum zu laufen, liefen wir einfach mit „away“ und das immer wieder – die Schafe und ich bekamen einen Drehwurm. Irgendwann stoppen wir die Runden und lobten Schmitti in Grund und Boden. Was war das toll: er hatte es verstanden…

In der 2. Runde haben wir dann da weiter gemacht, wo wir vorher aufgehört haben: Runden drehen. Ein paar mal hat Schmitti sogar einen sagenhaften großen Outrun gemacht und Frank sagt, das es Schmitti sogar geschafft hat einmal auf „12 Uhr“ zu verweilen; hab ich nicht mitbekommen: ich musste ja Runden drehen 😉 …

Was bin ich stolz auf mein Schmittchen. Evtl. hat heue ja was Klick gemacht. Wir werden nächste Woche sehen

Alle Jahre wieder: Schrottwichteln

Es ist Usus bei uns Feuerwehr-Frauen kurz vor Weihnachten ein Schrott-Wichteln zu Veranstalten. Was das ist? Frau gehe durch die Wohnung und sehe sich nach Dingen um, die sie schon immer mal wegwerfen wollte. Diese Dinge werden herzallerliebst verpackt und mitgenommen. Dann werden diese wunderschön eingepackten Dinge auf einen Gabentisch gestellt.

Dann fängt die Frauentruppe an zu würfeln – immer schön eine Dame nach der anderen. Diejenige, welche eine 6 würfelt, darf sich ein schönes Geschenk aussuchen. Hat frau ein Geschenk, setzt sie erst einmal aus. Sind alle Geschenke an die frau gebracht worden, werden die Geschenke ausgepackt und die wahre Pracht kommt zum Vorschein (was haben wir gestern gelacht).

Aber frau hat dann noch Chancen, die wunderbaren Gaben zu tauschen, denn nun fängt das Würfeln wieder an: würfelt frau eine 6, darf sie ihr wundervolles Geschenk, gegen ein noch viiiiieeeellll schöneres einer anderen Dame tauschen. Und das geht Runde um Runde so weiter. Ist man sich zu sicher ein nicht ganz so furchtbares etwas in Händen zu halten, würfelt jemand wieder eine 6 und schon bekommt man das schrecklichste Ding auf dem Tisch wieder zugesteckt… Oder man würfelt keine 6 und keiner will mit einem tauschen; genauso furchtbar…
Irgendwann setzten wir ein Zeitlimit und der Wecker tickt: beim klingeln der Uhr ist dann Ende und jede muss den „Mist“, der vor ihr steht mit nach Hause nehmen.
Einige haben Glück und im Terminkalender steht noch ein Schrottwichteln an, andere müssen damit lernen zu leben…
Mein Schrott kommt auf die Toilette – Micha will das nicht 😉

Allen einen schönen 3.Advent!!!

Was für ein Himmel

Gestern Nachmittag sind wir mit Christiane und Naya spazieren gegangen: was haben die Kleenen getobt. Naya und Schmitti hatten viel Spaß und Rupi ist, dank der Leckerchen von Christiane, tapfer mit seinem Humpelbein den Berg hoch marschiert.

Auf dem Rückweg sind wir an unserer Spielwiese den Berg wieder runter und hatten eine Supersicht über das Tal. Der Himmel brannte und es war einfach nur traumhaft:

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Und heute morgen ging es weiter: Sicht aus dem Bürofenster:

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Im Volksmund spricht man bei so einem Himmel davon, dass „die Engelchen Plätzchen backen“

Ja dann werden wir uns dieses Weihnachten durch einen riesigen Plätzchenberg kämpfen müssen 😉

Papas „Adventskranz“

Damit es in Papas neuem Zuhause auch ein wenig nach Weihnachten aussieht, haben wir uns überlegt: ein Adventskranz muss her, ABER ohne Kerzen. Gut, dass sämtliche Warenhäuser in der Weihnachtszeit, herrlichen Glitzer-Blink-Weihanchts-Schnickschnack auf den Markt werfen, damit auch in der letzten dunklen Hütte ein kleines Licht erscheinen möge…

Ich bin bei Tschobi fundig geworden: was mich überzeugt hat, war:
6 Stunden leuchten, 18 Stunden aus und dann von alleine wieder an…

Her damit! was gar nicht so einfach war, denn viele Menschen sprangen wohl auf das „automatische“ an. Ich habe dann aber noch 4 Exemplare der kleinen Lichtkuppeln erwerben können. Dann noch kurz ins Nanu-Nana und das Drumherum kaufen und schwupps, haben wir einen schönen Adventsbalken für Papa gebastelt.

Nächsten Sonntag „zünden“ wir die 3.“Kerze“.

 

Weihnachtsfeier Feuerwehr

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind und der Nikolaus, sondern auch die Weihnachtsfeier bei der Feuerwehr.

Liebe Petra, fragt ihr euch nun, was hast DU mit der Feuerwehr zu tun? Gute Frage: ich habe einen Feuerwehrmann geheiratet und so heißt es „mitgegangen, mitgefangen“, was superlustig ist, denn da macht frau viele lustige Sachen mit den anderen Feuerwehrfrauen.

U.a. die Weihnachtsfeier vorbereiten: wir hatten uns schon vor ei paar Wochen zusammen gesetzt und haben das Essen ausgesucht, welches wir beim Partyservice Schröder bestellt haben (mmmmmhhhh lecker) Dann wurde die Einkaufliste gemacht und Denise du ich haben die Metro geplündert. Wisst ihr, dass man bei der Metro echt gut in Sachen Wein beraten wird? Und dann kam der Freitag VOR der Weihnachtsfeier, an dem wir Mädels (Günni hat auch geholfen) alles schön eingedeckt und vorbereitet haben. Sehet selbst, wie schön das geworden ist:

 

 

Die Weihnachtsfeier war dann gestern und es hat – hoffentlich – allen geschmeckt und hat allen viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr wieder, gell?

Schmitti und die Stöcke und Peitschen

Unser Schmitti kommt ja aus Irland und keiner weiß, warum er in die Abschiebehaft kam, denn er ist ein lustiger, schlauer und schöner Bursche.
Nimmt man in seiner Gegenwart irgendetwas langes, stock- oder peitschenartiges in die Hand, sieht man Schmitti immer kleiner werden, beschwichtigen und eigentlich nach einem Ausweg suchen. Selbst eine Bürste in der Hand, verstört den Kleinen (aber da muss er durch: der Biberpelz braucht Pflege)
Heute war wieder Hüten bei Frank. Da Claudia nicht konnte, fuhr Micha mit, denn ich wollte unbedingt auch mal eine Filmaufnahme unserer beiden Hütekünste haben, damit ich mal sehen kann, wie doof ich mich anstelle und was ich verbessern kann.
Leider was das Mädel, welches vor uns Training hat, noch da. Sie trainiert mit einer netten kleinen Hündin, die schon recht gut ist – man hört den Neid, oder? Diese kleinen Hündin findet aber kein Ende und ist so triebig, dass sie immer wieder zu den Schafen will. Frauchen redet in ganzen Sätzen mit ihr und droht dann immer : „Kommst du her? Das sind meine Schäfchen und nicht deine. Ich zähle bis drei…. Eins….. Zwei….“ Dabei wedelte sie ununterbrochen mit der Peitsche, so dass Schmittchen, der eine Minute vor der Peitschen-Wedelei noch enthusiastisch aus dem Landi wollte, keinen Bock mehr hatte und ich ihn vom Beufahrersitz – auf den er vollr Wonne schon geklettert war – raustragen musste. Dann sprach das Menschenkind als letzte Drohung „Drei!“ und schwang die Peitsche, dass sie knallte…..
Schmitti, der schon vorher zitternd auf der Weide stand, wollte daraufhin nur noch ins Auto. Das Geräusch hatte dazu geführt, dass Schmitti zu nichts mehr zu gebrauchen war. Er zuckelte sehr unlustig zu den Schafen, ein etwas lauter oder härter gesprochenes Kommando ließ ihn umdrehen und Richtung Auto laufen, wenn er mal lag, wollte er nicht mehr aufstehen… Wir haben 3 Durchgänge – inklusivem kräftigen Toben in der Nähe der Schafe – gebraucht, um die Schafe wieder vom Makel „seines früheren Lebens“ zu befreien. Das tat schon weh den kleinen Mann so verzweifelt zu sehen.
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Unser Herzensbrecher Schmitti
Das war mir eine große Lehre….
Nächsten Samstag versuchen wir es wieder und fangen wieder ganz langsam an…
Und wenn er kein Hütebub ist, dann ist es eben so, denn er ist Michas und mein kleiner Herzensbrecher

Mit Papa auf afrikanisches (Weihnachts-)Konzert

Heute hat der Chor Makwaya in Wuppertal ein (Weihnachts-)Konzert mit afrikanischen Liedern gegeben. Meine Schwester leitet den Chor, mein Schwager singt mit und Papa mag die Konzerte. Also haben wir Papa abgeholt und sind mit ihm auf dem 1.Advent dahin gefahren…

Moment, abgeholt? Wir mussten ihn erst suchen. Das Zimmer war dunkel, der Rollator war weg, Bad war leer…. Wo ist er hin? Wir haben ein paar Schwestern gefragt, die nur antworteten: „Gerade war Singen, da war er noch dabei. Er ist abr ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen und mischt hier alle auf.“ (in sehr positiven Sinn) 🙂 Mann, was machten mich diese Worte glücklich 🙂 Wir suchten weiter und fanden ihn gaaaaanz hinten an der Küche gemütlich mit 2 weitern Bewohnern Mühle spielen. Er freute sich uns zu sehen und wir mussten ihm erst einmal seinen Terminkalender nahe bringen: Konzert, jetzt!

Höflich entschuldigte er sich bei seinen Mitspielern, eilte auf sein Zimmer, wo wir ihn winterfest machten und schon waren wir unterwegs nach Wuppertal.

Das Konzert war – wie immer – sehr schön. Afrikanische Lieder haben (für mich) was sehr emotionales und magisches an sich und als sie zum Schluß die südafrikanische Hymne Nkosi sikele li’Africa sangen, hatte ich schon wieder Pippi in den Augen stehen: w u n d e r s c h ö n…

Unsere Treppe ist FERTIG

Unser Zimmermann hat gestern und heute – mit Hilfe von Micha – unsere Treppe fertig gemacht:

  • das Geländer von Walter hat Micha angeschleift und eingeölt
  • der Zimmermann hat es „aufgebockt“ und festgemacht
  • der Handlauf ist angebracht worden
  • der Kasten über unserem Arbeitszimmer-Loch ist aufgestellt: wir werden ihn noch mit Kofferschellen „abnehmbar“ machen, falls mal große Dinge nach oben müssen. Wie wir ihn verkleiden, müssen wir uns noch ausdenken…
  • die Seitenabdeckungen der Treppe wurden angebracht. Wir werden sie noch weiß lackieren

Wieder einen dicken Punkt von unserer lebenslangen ToDo-Liste abgehakt.