Bayanga testet Hotel Glückmann

Da Bayanga demnächst 3 Wochen bei uns verbringen soll, haben wir heute Nachmittag mal angetestet, wie sie es bei uns ohne Frauchen findet.

Zuerst stand sie fassungslos vor der Haustür, durch die ihr Frauchen gerade verschwunden ist. Dann habe ich die Bestechungsdose geholt und bin rauf gegangen. Und siehe da, die Dame kam nach: sehr vorsichtig, denn der alte Schwarze ist ja auch oben, aber sie kam.

Sie ist sehr zurückhaltend bei den Jungs, liegt aber nun auf einem Deckchen neben dem Schreibtisch und schläft tief und fest, wird aber gerade von den hungrigen und quengelnden Jungs gestört: sie schaut, gähnt und schläft weiter…

Das wird klappen

Es schießt…

… das Grün. Letzte Woche Dienstag haben wir hier schon einmal ein Grünzeug-Massaker veranstaltet, heute habe ich mich erneut auf den Wombat geschwungen. Vorrang hatte heute der große Garten; den haben wir letztes mal ausgelassen, weil wir gedacht haben, dass unser Haus-Reh wieder ein Kitz in den Garten legt. Bin sehr vorsichtig durch den Garten gemäht, aber leider keine kleinen rote Ohren entdeckt. Es war sehr entspannend mit ‚Herr der Ringe‘ auf den Ohren, Runde um Runde zu drehen. Zwischendurch mussten wir noch Sprit kaufen, denn der Wombat hatte heute echt Durst; bei dem hohen Gras kein Wunder…

Dann bin ich nochmal durch den kleinen Garten. Was ein wenig Regen doch das Grün wachsen lässt, unglaublich. Mich hat dann zum ersten mal das Grün in unserem ‚Urwald‘ gemäht, da er dort in den nächsten Tagen einen umgefallenen Baum rausholen will.

Micha musste dann unbedingt noch die Rasenränder am Brunnen mähen. Das habe ich extra sein lassen, denn da ist es sehr nass… Irgendwann kam Micha an, holte den Trecker und bat mich zu helfen: er hat sich im Matsch festgefahren…

YES: es steht 2:2 im Festfahren

Dann musste ich leider einmal durchs hohe Gras mähen, damit der Wombat wieder sauber wurde. Dabei habe ich mich dann ein wenig zu weit aus dem Fenster gelehnt und Schwupps… 3:2 für mich – ich hatte mich festgefahren und Micha musste mich mit dem Treckerchen wieder rausziehen.

So gegen 19.30 Uhr hatten wir beide die Nase vom Grün wirklich voll, haben die Reste von gestern auf den Tisch im Garten gepackt und erst einmal Abendbrot gegessen.

Da Micha zwischendurch angeheizt hatte, konnten wir kurz warm duschen – was für ein Luxus…

Wunderschöner (Chaos) Geburtstag

Mein Schatz hat mich um 0 Uhr mit Ständchen und Kerze geweckt, damit er auch ja der ERSTE ist, der mir gratuliert: ich liebe dich, mein Herz!

Seit Samstag nachmittag hatten wir ja kein warmes Waser mehr: unser kleiner Warmwasserbereiter – kurz R2D2 – spuckte Wasser und das heftig. So lernt man wieder einen Wasserkocher, Seife und Waschlappen zu schätzen…

Eigentlich wollten wir um halb 10 Papa aus dem Heim abholen, einen schönen Spaziergang durch den Wald machen und dann ein gemeinsames Geburtstagsfrühstück bei Bine einnehmen. Um 7.30 Uhr schrieb unser Gas-Wasser-Installateur: „Ich bin gegen 8.30 Uhr da!“ So packte ich die Jungs ein und fuhr schon mal vor. Micha hatte noch vor nachzukommen; das zerschlug sich dann aber leider…
Also haben wir Papa abgeholt, der schon auf uns gewartet hat. Die Hundejungs liefen brav am Rollstuhl mit und so wanderten wir gemütlich durch den schönen Wald und kamen auch pünktlich bei Bine an. Ich hab sogar einen kleinen Geburtstagskuchen und Sekt bekommen 🙂

Papa hat kräftig reingehauen, ich auch . Nach 2 Stunden waren alle satt, Papa müde und so haben Bine, die Hundejungs und ich Papa wieder nach Hause gebracht.

Ich habe mich dann wieder auf den Heimweg gemacht, denn ich musste ja noch etwas fürs Grillen vorbereiten. Da wir auch noch einkaufen mussten, habe ich meine Autochen direkt fahrbereit – Schnauze voran – auf unserem Hof geparkt. Die Hundejungs rannten direkt zum Bach, denn es war schon sehr warm. Rupi ging direkt zur tiefsten Stelle, um seine wehen Beine zu kühlen. Da es dem alten Herrn nicht tief genug war, ist er mit seinen ollen Arthrose-Beinchen über die Bachabsperrung in den Schlamm-Bach geklettert und stand dann freudestrahlend in seiner Fangopackung. Was für’n Ferkel! Ich hab ihn dann da rausgeholt, hab ihn in den sauberen Bach gepackt, beugt mich über ihn, um ihn abzuwaschen: da rutschte etwas aus meiner Brusttasche und machte „Blub blub, weg bin ich“ und versoff im Bach: mein Handy…

Das erste Geschrei des Tages meinerseits ging los und schon flogen Schuhe und Socken, aber Micha war schneller: er fischte eine Weile im Trüben und zog das Handy wieder ans Land. Hab ich dir gesagt, dass ich dich liebe?

In der Zwischenzeit kam Rolf, unser Nachbar, mit seinem grünen Trecker vorbei und fragte, ob er seinen Grünschnitt bei uns entsorgen dürfe? Klaro… Ich ging mit den Jungs rein, um Rupi trocken zu rubbeln. Als ich das Hundehandtuch aufhängen wollte, sah ich aus den Augenwinkeln etwas grünes gen Bach rollen… Das war dann der 2. Ausraster, denn ich glaubte, die Handbremse meines Autos häte sich gelöst und meine ‚Frosch‘ wäre Richtung Bach unterwegs… Micha rannte los, ich suchte völlig aufgelöst vergeblich meinen Wagenschlüssel…

Eigentlich wollte ich jetzt nur noch ins Bett: Geburtstag hin oder her, was für’n Chaostag. Da kam Micha rein und teilte mir mit, dass mein Auto immer noch da steht, wo ich in abgestellt hatte: das war der grüne Trecker von Rolf gewesen… Und den Autoschlüssel hat er für mich draußen auf der Bank gefunden. Micha, ich liebe dich!

Wir sind dann endlich zum einkaufen gekommen. Wieder zu Hause hat sich Micha die Hundejungs geschnappt und ich habe in aller Ruhe – ging jetzt wieder – angefangen, Vorbereitungen für’s Grillen zu machen.

So gegen 16 Uhr kam Hanne mit einem Geburtstagkuchen vorbei, gegen  17 / 18 Uhr trudelten Claudia, Jürgen und im gelben TukTuk Edelgard ein. Nöpfels kamen mit ihren Hundejungs, Claudia und Jörg mit Felix und Linus. Dementsprechend war ‚High-Live-Konfetti‘ im Hof los. Die Zawies kamen mit einer großen Kiste voller Kräuter, Rolf und Kim wurden direkt von der Straße weg eingeladen.
Der Streß war weg und ich freute mich über meine Freunde und genoss den Abend.

Micha und ich haben später noch ein wenig aufgeräumt und haben fast bis 12 auf der Bank im warmen Dunkel gesessen: das war ein sehr schöner Geburtstag und so etwas, wie Urlaubsfeeling kam auf.

Danke an alle, die an mich gedacht haben

 

 

Besuch aus Dortmund

Mein Neffe Erik quengelte schon länger rum, dass er uns besuchen wolle. Klar, mit Bagger, Trecker und Hunden bietet man seinem Neffen einen „Urlaubstag“. Und so sind Simone, Dirk (obwohl Fußball war) und Erik nachmittags bei uns aufgeschlagen.
Aus dem Toben mit Schmitti wurde nicht viel, denn Schmittchen war echt noch fertig vom Hüte-Training.

Dafür hat Micha den Joker gezogen: Trecker fahren. Alle Jungs auf das Treckerchen und ab dafür…

Und als Micha Erik auch dann noch dann noch eine private Fahrstunde gab, war – glaube ich – der Tag vollends super.

By the way: ich hab auch eine Trecker-Fahrstunde erhalten. Das muss aber noch vertieft werden, damit das so richtig klappt…

Trecker fahren macht hungrig und so haben dann noch Würstchen auf den Grill geworfen. Wir haben danach Kröten gesucht, sind am Bach spazieren gewesen – Schmitti durfte seine „Baum-Spiele“ vorführen und haben einfach den schönen Tag genossen.
Demnächst bitte wieder 🙂

Schmitti bekommt den Dreh raus

Heute waren wir wieder bei Frank unser Hüte-Training absolvieren. Schmitti wird immer besser und wir sind echt stolz auf ihn. Ich bin aber auch stolz auf mich, denn ich glaube, dass ich auch so langsam begreife, was ich da mache.
Micha hat heute gefilmt und so sind die folgenden Beiträge entstanden:

Hütetraining 1.Runde

Hütetraining 2.Runde

Bayanga macht demnächst bei uns Urlaub

Wer ist Bayanga? Bayanga ist eine 10 jährige Briard-Hündin von Kira. Kiras Familie möchte 3 Wochen Urlaub in Griechenland machen, was für Bayanga viiiiel zu anstrengend wäre. Und so kam Kira auf die Idee, dass, wo 2 Hunde Platz haben, doch bestimmt noch ein Plätzchen für einen „kleinen“ 3. Hund wäre…
Ok, aber unsere Jungs – einschließlich des 2-beinigen – müssen einverstanden sein!
Und so sind Bayanga und Kira heute vorbei gekommen, um zu schauen, ob meine Jungs mit dem Mädel einverstanden sind. Zuerst haben sich Schmitti und Bayanga bekannt gemacht: die Arme wurde von Schmittchen angeblöckt, aber das ist bei dem Gepunkteten ja normal. Rupi ging die Sache auf die Alt-Herren-Art an, was der Dame viel angenehmer war. Dann sind wir zusammen an unserem Bach spazieren gegangen: alles wunderbar, selbst Igel werfen für Schmitti und Stöckchen zergeln mit Bayanga war kein Problem.
Dann durfte Bayanga ihr Urlaubsdomizil erkunden: mit der dicken Nase wurde alles unter die Lupe genommen und … für gut befunden. Nachher haben wir Menschen noch in der guten Stube gesessen und bei Getränken getratscht. Da haben sich die Hundekinder ihre Plätze neben und unterm Tisch gesucht und es herrschte einvernehmliche Ruhe.
Und dann war es (auch schon vorher) entschieden:
Bayanga macht bei uns 3 Wochen Urlaub – wir freuen uns schon

Bayanga

Das erste Eis für die Hundejungs

Rupi ist das ja schon gewohnt: immer wenn Claudia und ich mit unseren Hundejungs an unserem kleinen Italiener am Wichlinghauser Markt vorbeigekommen sind, gab es:
2 x Spaghetti-Eis für Claudia und mich
1 x 3 Zitronenbällchen mit Sahne für Jörg und
3 x 1 Kugel Vanille-Eis MIT Waffel für Rupi, Felix und Linus
Als Connor mit von der Partie war 1 x Vanilleeis mehr.
Wir machten einen Wettbewerb daraus, wer als erste im Jahr ein Spaghetti-Eis und ein Vanille-Eis vorweisen konnte 🙂
Unser kleiner Ire hat das ja noch nie mitgemacht: also ist Micha losgefahren und hat an diesem warmen – Entschuldigung – heißen Tag für uns alle Eis geholt:
Rupi wusste sofort, wie Hund das Eis anständig ißt, Schmitti musste ein wenig angeleitet werden: jetzt hat er es raus 😉