Bran geht es etwas besser

… er wird schon wieder aufmüpfig und wachdackelig.

Heute Morgen um 8:00 Uhr ging es weiter:

Bran wurde erst einmal untersucht, es gab wieder Blut abnehmen und Spritzen – Juhuu – und dann ging es wieder an den Tropf.

Er war viel besser drauf als gestern, das merkt man daran, dass alle Tiere die ins Wartezimmer kamen, SEHR aufmerksam begutachtet wurden.

Er darf ab heute Mittag löffelweise, wieder Schonkost zu sich nehmen, die ich auf dem nach Hauseweg einkaufte:

Der 1.Löffel ist bisher drin geblieben…

Bran gehts schlecht

Nachdem Bredtmann gestern bei den Trainingstagen in Herdecke das Auto total zu gekotzt hat, geht es heute weiter:

Er hat weiter gekotzt und heute Morgen, beim Gassi mit Micha, hat er eine Wasserfontäne gekotet.

Während des Vormittags habe ich nichts weiter von ihm vernommen, er war für seine Verhältnisse sehr ruhig. Wir sind dann auch ganz normal zu viert auf unserem Mittags Spaziergang gegangen, wobei es unten im Haus schon ziemlich streng roch. Ich habe mir erst aber nichts gedacht, da ich davon ausging, dass es die gewaschene Hundedecke wäre, die da noch Ausdünstungen von sich gab, aber als ich ins alte Bad schaute, war ich sehr schockiert: mehrere Blutlachen waren auf dem Boden zu sehen und es stank richtig widerlich.

Also ab zum Tierarzt. Der ging direkt von einer Vergiftung aus, wobei das Wortvergiftung auch heißen könnte. Er hat was Falsches von der Wiese aufgenommen. der arme Kerl bekam jede Menge Spritzen, gegen Übelkeit, gegen Durchfall, Antibiotika und zum guten Schluss wurde er noch an den Tropf gehängt

Morgen früh müssen wir wiederkommen.

Als wir auf dem Heimweg waren, hat der Doc schon Micha angerufen: irgendein Enzym der Bauchspeicheldrüse war wohl nicht in der Norm. Bauchspeicheldrüse löst bei uns eine böse Erinnerung aus, denn wir mussten Connor mit Bauchspeicheldrüsenkrebs gehen lassen.

 Warten wir morgen ab.

Trainingstage in Herdecke

Und so trafen wir uns in Herdecke, um mal wieder unter dem strengen Blick von Frank zu trainieren, dieses mal mit vielen Hunden:

Wir kamen mit 2,5 Hunden – Bran zählt noch nicht voll, Lavens kamen mit 2 und Löbbers sogar mit 4 Hunden. GsD trainierte Frank nur mit einem Hund…

Und so flog die Zeit – immer mit Pausen für die geduldigen Schafe:

Zur Mittagspause hat Sabine ein wunderbares kulinarisches Mittags-Fest für uns bereitet, so dass wir uns danach fast gar nicht mehr bewegen konnten,

die Hunde uns aber keine Zeit für ein Nickerchen gaben, sondern sofort wieder loslegen wollten…

Zwischendrin bemerken wir, dass einer unserer Vierbeinigen Freunde das Frühstück wohl nicht vertragen und das ganze Auto vollgekotzt hat; machen wir nachher weg…

Das war ein wunderschöner lehrreicher Tag und ich bin sehr stolz auf alle Drei: das haben sie – jeder nach seiner Fasson – richtig gut gemacht.

Das wiederholen wir.

Abends fiel uns auf, dass Bran wohl derjenige war, dem nicht so gut gewesen ist: er wollte nichts mehr zu fressen haben und hat sich angeekelt weggedreht. Hoffentlich ist es ihm morgen früh besser.

Verwertung…

… das ist echt ein schlimmes Wort für eine gute Tätigkeit:

wir haben Petra schon am Freitag aus dem Pelz geschlagen und ein guter Freund und Jäger hat den Schlachtkörper mitgenommen und in seinen Wild- Kühlschrank gehängt: der Schlachtkörper muss ungefähr vier Tage abhängen, damit man ihn weiter verarbeiten kann.

Blättermagen und sonstiges, was Hundejungs mögen, landete als „was ganz besonderes“ in ihren Näpfen

Ich habe am Sonntag angefangen, das Fell vorzubereiten, denn ich möchte es selber gerben.

Dafür befreit man das Fell von großen Fleischresten und Verunreinigungen und kratzt diese ab.

Danach salzt man das Fell, das hilft beim Trocknungsprozess: es zieht die Feuchtigkeit raus. Wir haben dick eingesalzen,

das gesalzene Fell in einen Beutel gelegt und diesen haben wir in einen Baum gehängt, damit keine wilden Tiere daran gehen.

Dort wird der Beutel jetzt erst einmal vier Wochen lang hängen, bevor es dann an die Weiterverarbeitung geht.

Gestern habe ich dann den Schlachtkörper zerlegt: 2 Keulen, 2 Schulter, 2 Stück Rücken, Rippchen, 2 Minifilets und viel Suppenknochen liegen nun vakuumverpackt im Eisfach.

Liebe kleine Petra, ich hätte dir ein gaaaanz langes Leben und viele hübsche Lämmer gewünscht. Nun danke ich dir für dein wärmendes Fell und dein gutes Fleisch.

Aufräumen…

Unsere Bubis durften mehrere Wochen lang bei unseren Nachbarn die alte Ponywiese bearbeiten. Unter lauschigen Apfelbäumen, die dieses Jahr vollhängen, haben sich die Jungs echt schön gemütlich gemacht

Die Jungs haben gute Arbeit geleistet, aber es geht ja immer „schöner“, also hat Micha nochmal nachgemulcht

Dann, liebes Gras, wachse mal wieder schön, dann kommen die Bubis wieder vorbei

Die kleine Petra hat sich stranguliert

Das Leben ist kein Ponyhof…

Leider hat sich dieser Spruch gestern bei uns bewahrheitet:

Nachmittags bin ich noch mit den Hunden und den Damen auf die Wiese gegangen, habe mich gemütlich auf die Wiese gesetzt und meinen Schafen beim fressen zugehört und zugeschaut; klein Petra, wie immer gut gelaunt, mittendrin…

Dann habe ich die Damen wieder in ihren Pferch gebracht, um die alte Wiese der Böcke sauber zu machen. Es waren ungefähr 2 Stunden, die die Damen alleine auf ihrer Wiese standen dann erhielt ich den aufgeregten Anruf von Micha „komm schnell rüber auf die Wiese, hier liegt ein totes Schaf“

Klein Petra muss, warum auch immer, sich im Schafzaun verfangen haben, versucht haben raus zu kommen und sich dabei immer mehr eingeschnürt haben. Leider konnten wir die Kleene nur noch tot aus dem Zaun schneiden.

Wir werden, wie wir es uns vorgenommen haben, den Körper verwerten: das schöne Fell von Petra werde ich gerben und ich werde das Fleisch fachgerecht verarbeiten.

Schafhalter zu sein ist manchmal nicht so einfach…

Klein Petra

Dann fangen wir mal mit dem Training an

Die Bubis und die Hundejungs sind etwas unausgelastet und so haben wir heute begonnen, auf der „schönen Wiese“ das Hüte-Training wieder konsequent anzufangen.

Dazu haben wir die Bubis aus ihrem Nachtpferch heraus gelassen: sie standen auf der großen Wiese und konnten ihr Glück gar nicht fassen.

Unsere Hundejungs konnten so richtig mal zeigen, was in ihnen steckt, die Böcke auch 😉

Das machen wir morgen wieder

Neue Weidegründe für die Bubis

Die Jungs waren sehr fleißig und haben gut gefressen. Aber selbst der Regen der letzten Tage konnte die abgefressene Wiese nicht wiederbeleben, also wurde es Zeit, die Klamotten zu packen.

Der Wetterbericht sagte Regen ab Mittags an, so starteten wir um 10 Uhr.

Zuerst haben wir das neue Zelt – noch ohne Windfangnetze – aufgebaut und dieses Zelt sieht gut aus: alles passt und sitzt

Dann steckten wir schon mal 2 Zäune, was echt Nerven gekostet hat, denn an sehr vielen Stellen war harter Fels und da klappte halt das „ab in den Boden“ überhaupt nicht; es fielen viele nicht jugendfreie Worte…

Zwischendurch regnete, gewitterte oder stürmte es…

… es hörte aber immer wieder schnell auf

Als wir die Bubis eingeladen haben – Schmitti und Jack haben das toll gemacht – und Curry die 2. BT-Spritze verpasst haben, startete das Gewitter direkt über uns und so machten wir eine kurze Wetterpause

5 min. später schien wieder die Sonne und weiter ging es mit Netzen abbauen, die weißen Pinne einsammeln, die Wassereimer und die Leckerchen-Rinne ins Auto packen und dann ging es los auf die neue Weide:

Insgesamt haben wir 3 Netze verbaut und ich finde, die Jungs gaben nun ein neues, spannendes Zuhause

Und jetzt wünschen wir den Bubis eine erste gute Nacht und in den nächsten Tagen werden wir die groooooosse Wiese zum trainieren nutzen.