Durchgeimpft

Heute werden – bis auf Eira, die eine Woche später dran ist – alle kleinen Mähs nochmal gegen Blauzunge geimpft.

Dafür habe ich heute morgen erst einmal Frühsport gemacht und habe Steckfix-Horden geschleppt

Dann durften die Border-Jungs arbeiten – wir müssen mehr Einpferchen üben und ich muss mehr „in die Tüte atmen“

Dann gab ich die Schafs-Buchhaltung gemacht und mit Rippchen auf den Doc gewartet

Eines von den kleinen Mädchen hat die Gunst der Sekunde beim Impfen genutzt und hat sich mit einem Geimpften rausgeschlöngelt, dank der Hundejungs und des beherzten Zupackens des Docs wurde auch das kleine Mädchen geimpft.

Eira ist erst nächste Woche dran, das mache ich selber…

Dann ging es nach Windgassen, wo wir gestern schon unsere Böcke im Hänger zurückgelassen haben und 2 kleine Ouessants auf den Pieks warteten.

Nun sind alle wieder da, wo sie hin gehören

Zu guten Schluss habe ich noch den Hänger ausgemistet, in die Garage bugsiert, den Mähs Abend-Heu serviert, die Hundejungs gelüftet und nun ist Feierabend 🙂

Umzug in allen Wetterlagen

Unsere kleine Herde muss dringend umziehen:

Nachdem wir am Samstag die Klauen bei allen gemacht haben und bei den großen Lämmis die Ohrenmarken gesetzt haben, haben wir schon mal die neuen Zäune gesetzt… morgen wird umgezogen

Dann fingen wir heute morgen im Sonnenschein und klebrigen Temperaturen an den Umzug zu organisieren:

Zuerst brachten wir die Mähs runter, haben die Hundejungs gut gemacht. Die Mähs haben sich voller Freude ins Gras gestürzt.

Dann schleppten wir uns zum Zelt- und Hordenabbau, hieften die Heuraufe auf den Hänger, bauten den Strom ab… nochmal einen kritischen Blick werfen: alles eingepackt, also los…

Es wurde „klebriger“ und der Himmel wurde dunkler. Also Gas geben…

Hütte aufbauen, Heuraufe positionieren…

Es fing an zu dröppeln und zu grummeln, die Schafe flüchteten ins Zelt, ich legte schon pläddernass Hand an den Zaun, Micha etablierte den Strom: der Regen nahm immer mehr zu

Erstmal Regen-Pause… dabei entschieden wir, doch noch die „Schafs-Camping-Hütte“ aufzustellen, damit bei solch einem Schietwetter ALLE Schafe im Trockenen stehen können…

Umziehen, kurz Kaffee trinken und weitermachen: endlich fertig

Friseurtermin

Unser Friseur heißt Norbert und er ist der 1. Vorsitzende unseres Schafhaltervereins Niederberg.

Verabredet waren wir so gegen 9, also mussten wir Gas geben…
Punkt 1: Schafe von der Wiese holen und eng in den Stall packen

Punkt 2: wer arbeitet muss essen: Tisch decken

Punkt 3: und los…

Und dann trudelten auch schon die „Externen“ ein:
einige kamen im eigenen Taxi mit Ziegen-Begleitschutz …

andere kamen zu mehreren im „Großraum-Taxi“, sprich Viehhänger

Die Externen erhielten zuerst die Sommerfrisur:

Nach der Schur gings für die Besucher frisch frisiert wieder nach Hause.

Dann kamen unsere 9 Damen dran:

einen nach der anderen wurde unter dem Geblöke der verzweifelten Lämmer „ausgezogen“. Spannend war, dass manche Mütter echt leise waren… Wenn man bedenkt, dass die Auen ohne Pelz anders riechen und die Lämmis wirklich an ihren Müttern vorbeigelaufen sind, könnte man echt auf böse Gedanken kommen: „Vielleicht erkennen sie mich nicht…“
Alle Familien haben sich wiedergefunden.

Da kam ganz schön Wolle ab und ich muss immer wieder feststellen, was die Damen für einen schönen Pelz haben. Hoffentlich finden sich Interessenten für die Wolle …

Zur Belohnung – nach all dem Stress und dem langen Tag – durften alle zusammen in die hochgewachsene Wiese und durften erst einmal reinhauen

Dann kamen sie wieder auf ihre Weide, um die letzte Nacht in Gesellschaft der Rinder zu verbringen:

morgen gehts zurück in den „Kreissaal“

Ein fleißiger Urlaubstag

Was hatten wir heute alles vor… die Liste war lang… Alles haben wir nicht geschafft, aber…:

Der Efeu an der Stirnseite der Garage ist weg. Er sieht toll aus, macht aber leider das Mauerwerk „mürbe“

Und dann war/ist da noch der Schrott, der weg muss, denn er geht uns auf den Keks UND er bringt Geld. Also los: wer/was will weg?

Erster Freiwillige: der alte Ofen

Zwischendurch noch Holz umsetzen… und dann ENDLICH die olle Mischmaschine aufgeladen

… zwischendurch ist Micha mit Jamie und Thilo, den Lütten unserer Freunde, Trecker gefahren. Dann haben wir endlich die Mähdels glücklich gemacht und die Hundejungs durften auch noch was tun und zum Schluss hat Micha noch das Dachfenster repariert.

Und jetzt gibt es selbst gemachte Pizza und dann ist endlich Feierabend am Urlaubstag