Umzug der Mähdels

Eigentlich ist noch genug Gras auf der Weide, aber die Damen stehen nun schon lange darauf und die Köttel werden mehr. Damit die Wiese sich erholen kann und die Damen frisches Grün unter die frisch geschnittenen Klauen bekommen, haben wir uns heute an den Umzug gemacht:

Zuerst mussten wir im neuen Zuhause den Dschungel bekämpfen: Weißdorn, Brombeeren und Brennnesseln haben sich exponentiell vermehrt.

Also Werkzeug eingepackt…

… und los …

Dann ging es weiter mit dem Abbau des alten Zuhauses

Und jetzt „nur noch“ aufbauen 🙂

Dann hat Micha noch neues Wasser und Futter im Bollerwagen rauf gebracht

Die Damen standen – eigentlich seit heute morgen – bereit und warteten auf den Geleitschutz …

… der dann in Form von uns und Schmitti antrat

Und dann: willkommen im Paradies

… und für uns: willkommen im Feierabend

3 Jungs ziehen nach Niederkrüchten

Gestern bekam ich Besuch von Ingrid und Hans, die sich für unsere kleinen Jungs interessierten:

sie entschieden sich für Michel und Gernot:

Michel

Gernot

Die beiden werden dort den Himmel auf Erden haben, werden aber noch ein wenig bei uns bleiben, da sie noch 2x gegen Blauzunge geimpft werden.

Dann hat heute Martina mit mir geschimpft:

Immer im 3er Pack abgeben, es kann immer etwas passieren und dann steht ein Bub alleine auf der Wiese…

Ian zieht nun mit um 🙂

Ian

Ich freue mich für meine kleinen Buben, hab aber trotzdem schlecht geschlafen… sind doch meine Kleenen…,

Erstens kommt es anders,…

… und zweitens als man denkt 🙂

Das Wetter hielt sich und so entschieden wir, zum Raiffeisenmarkt zu fahren:

  • (billige) Gummistiefel für Micha für das Klauenschneide-Seminar nächsten Samstag, die man dann zur not entsorgen kann
  • Übersaat für unsere neu „erstellte“ Wiese, damit wir direkt mit abziehen, einsäen und walzen loslegen können

Wir haben alles bekommen, sogar eine Autowäsche für meinen Frosch sprang noch raus. Also wieder ab nach Hause – kurzen Stopp bei Ute und Peter, Blümchen kaufen – Hunde lüften, loslegen, denn eswar ja schon Mittag …

Das Handy klingelte, eine verzweifelte Andrea, die heute morgen ihre Haflinger in die Eifel umziehen lassen wollte, am Apparat: der Hänger hat einen Platten und das Reserverad einen Riss… Kennst du jemanden, der eine Hänger hat?

Bei unseren Nachbarn angerufen: beide Hänger ohne TÜV, bei unserem Trecker-Doktor Hermann angerufen, ob er evtl. einen Reifen in der Größe 175×30 auf Lager oder aber einen Pferdehänger: nur einen Viehhänger und keinen Reifen…

Aber es gibt echt tolle Menschen auf dieser Welt, einer ist unser Tierarzt aus Hückeswagen, den echt alle kennen und den Alenka einfach mal anrief: Hast du und verleihst du? Beides mal Ja! – Andrea war gerettet.

Ob wir denn trotzdem mit Hänger kommen könnten und den Stall-Pröddel transportieren könnten? Morgens hatte ich Micha noch gesagt, wir unflexibel wir beiden geworden wären… Ja, wir kommen.
Während Micha die Walze umparkte, um an den Hänger zu kommen, packte ich unser Picknick-Täschchen: Wasser für uns und die Hundejungs, Malzbier, Kekse für uns und die Hundejungs, Bütterchen mit Käse, Paprika,  Thermobecher mit Tee, Lutscher, fertig…

Was hatten wir heute alles vor: Garage vom Efeu befreien, olle Brombeeren rausziehen, Wiese fertig machen:

egal, das kann aber warten. Also fütterten wir unsere Tusnelda mit der Stalladresse und los ging es.

Am Stall angekommen haben wir erst einmal den Hänger bepackt, mit u.a. 3 Badewannen 🙂 hätte ich das vorher gewusst, bei uns liegt auch noch eine rum… Plane drauf, denn es soll ja noch regnen und dann wurden die 3 blonden Herren von der Weide geholt: sie spürten schon die Aufregung und so dauerte das ‚Beladen‘ etwas länger, aber letztendlich sind alle Herren in ihre Reisemobile eingestiegen und dann ging es endlich mit super Verspätung gen Eifel.

Dort kamen wir so gegen 18.30 Uhr an, wo Andrea von ihren Nachbarn mit den Wort: Wir dachten 15 Uhr? begrüßt wurde. Die Ponys, die sich auf der langen Reise vorbildlich verhalten hatten,  wurden aus den Hängern geholt und sie fühlten sich direkt wohl. Und als sie dann auf ihrer neuen – noch kleinen – Weide standen, gab es kein Halten mehr:

Es war so schön zu sehen, dass die Vierbeiner und ihre Besitzerin echt glücklich waren – und wir sind – zufrieden einer Freundin geholfen zu haben – wieder nach Hause gefahren 😉

 

 

2 Stunden Freiheit, Michas Keller ist leer

Heute hat Micha mir ein Geschenk gemacht: ich habe „frei“ bekommen, um seit langer Zeit mal wieder mit Claudia und den Hundejungs (und den Hundemädchen) spazieren zu gehen.

Gestern abend hat er schon angefangen, seinen Keller zusammen zu packen. Andi und Jens sind zum Helfen gekommen und haben echt den Keller leer bekommen.

Jungs, denkt euch schon mal aus, was ihr beim Helferfest essen wollt….

Meine alte Wohnung ist super renoviert und mal wieder Bauhaus

Heute wieder keine Bilder. Ja, meckert nur, aber ich bin zu müde zum fotografieren. Langsam reicht es, ich will fertig werden. Leider macht sich dieser Gedanke immer breiter und sorgt nicht unbedingt für gute Laune…
Einen Klotz habe ich aber so gut wie vom Bein: der Renovierer hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Die Wohnung sieht so gut aus, ich zieh da wieder ein ;-))) Und… die Nachmieterin gibt es auch schon und sie war heute da und fängt an auszumessen. Sie hat es gut, zieht in eine super renovierte, mit toller Elektrik und Heizung, die funktioniert, aus- gestattete Wohnung. Unser Haus ist z. Z. eine Chaosbude, Walter hat sehr spassig die Strippen gezogen und die Heizung haben wir immer noch nicht so richtig im Griff. Gas soll sich mit holz unterhalten, aber Gas zickt und springt nich an… Dafür haben wir heute mal wieder beim Bauhaus vorbeigeschaut und Fliesen geordert. Ich mag keinen Baumarkt mehr von innen sehen, ich will endlich unser Zuhause beziehen….
Morgen, so hoffe ich, ist das Launetief vorbei