Umzug der Mähdels

Eigentlich ist noch genug Gras auf der Weide, aber die Damen stehen nun schon lange darauf und die Köttel werden mehr. Damit die Wiese sich erholen kann und die Damen frisches Grün unter die frisch geschnittenen Klauen bekommen, haben wir uns heute an den Umzug gemacht:

Zuerst mussten wir im neuen Zuhause den Dschungel bekämpfen: Weißdorn, Brombeeren und Brennnesseln haben sich exponentiell vermehrt.

Also Werkzeug eingepackt…

… und los …

Dann ging es weiter mit dem Abbau des alten Zuhauses

Und jetzt „nur noch“ aufbauen 🙂

Dann hat Micha noch neues Wasser und Futter im Bollerwagen rauf gebracht

Die Damen standen – eigentlich seit heute morgen – bereit und warteten auf den Geleitschutz …

… der dann in Form von uns und Schmitti antrat

Und dann: willkommen im Paradies

… und für uns: willkommen im Feierabend

Umzug in allen Wetterlagen

Unsere kleine Herde muss dringend umziehen:

Nachdem wir am Samstag die Klauen bei allen gemacht haben und bei den großen Lämmis die Ohrenmarken gesetzt haben, haben wir schon mal die neuen Zäune gesetzt… morgen wird umgezogen

Dann fingen wir heute morgen im Sonnenschein und klebrigen Temperaturen an den Umzug zu organisieren:

Zuerst brachten wir die Mähs runter, haben die Hundejungs gut gemacht. Die Mähs haben sich voller Freude ins Gras gestürzt.

Dann schleppten wir uns zum Zelt- und Hordenabbau, hieften die Heuraufe auf den Hänger, bauten den Strom ab… nochmal einen kritischen Blick werfen: alles eingepackt, also los…

Es wurde „klebriger“ und der Himmel wurde dunkler. Also Gas geben…

Hütte aufbauen, Heuraufe positionieren…

Es fing an zu dröppeln und zu grummeln, die Schafe flüchteten ins Zelt, ich legte schon pläddernass Hand an den Zaun, Micha etablierte den Strom: der Regen nahm immer mehr zu

Erstmal Regen-Pause… dabei entschieden wir, doch noch die „Schafs-Camping-Hütte“ aufzustellen, damit bei solch einem Schietwetter ALLE Schafe im Trockenen stehen können…

Umziehen, kurz Kaffee trinken und weitermachen: endlich fertig

Ein langer lustiger Umstecktag

Ein lustiger, langer Umstecktag ist zu Ende:

Während Micha die geschrubbte Heuraufe ins neue Domizil gekarrt hat,

habe ich – unter professioneller Beobachtung der Rinder und Schafe

3 der 6 Zäune abgebaut, denn die brauchen wir für die Umzäunung unseres Gartens.

Zuerst haben wir alles in den Garten gefahren, dann haben sich die Schafe von den Rindern verabschiedet

und dann haben wir und die Hundejungs alle Mähs in ihr Paradies geleitet

Während die Jungs auf die Mähs aufgepasst haben, haben wir die Zäune gesetzt, die Hütte aufgebaut, den Strom etabliert und wir hatten noch Zeit, „Kirmes“ für unsere Nachbars-Lümmel zu spielen:

Zum Schluss wurde die Heuraufe gefüllt und alle Mähs konnten es nicht glauben, dass alle gleichzeitig fressen konnten.

Umstecken

Jack hat heute alleine geholfen – Schmitti humpelt – und er hat seine Aufgabe sehr souverän gemeistert. Nun müssen sich die Mähdels und Herr Gimli an die neuen Weidegründe – der Zaun wurde auf derselben Wiese versetzt, was schon zu großen Irritationen in der Herde führt – gewöhnen

Umstecken und Fußpflege

Micha musste heute „Graf Zahl“ für seine Firma spielen….

… und da Martina angeboten hat, mir beim der Klauenpflege der Mähdels und Gimlis zu helfen, entschloss ich mich direkt umzustecken. Also „Kindergarten-Netz“, Wasserkanister, Möhrenschnipsel, die fehlende Ohrmarke Gimlis und natürlich den rosa Schafsrucksack einpacken. Da fehlt doch noch was…? Ach, meine Border Collies 🙂

Bran bekam einen Kauknochen und passte derweil aufs Haus auf.

Es dauerte heute von 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr:

  • Kindergarten aufbauen
  • Schafe von der alten Weide holen lassen
  • Schafe in den Kindergarten treiben lassen
  • Anfangen Zäune und weiße Stangen rausziehen
  • Zäune einsammeln und neu stecken
  • Weidezelt blieb stehen, Heuraufe zog um
  • Schafe ins Weidezelt treiben, Horden davor aufbauen
  • Schafe einzeln zur Fußpflege holen
  • Schafe auf neue Weide lassen
  • Weiße Stecken und Eckstreben stecken
  • Wasser, Heu und Möhren zur Verfügung stellen
  • Strom an
  • FERTIG

DANKE Martina, ich wäre jetzt noch nicht fertig

Und nach der Arbeit wurde ich dann mit diesem Sonnenuntergang in Lüttringhausen belohnt:

Anbau ans Schafsheim

Unsere Mähdels und unser Bub haben gute Arbeit geleistet und haben ihr derzeitiges Heim gut abgefressen; tagsüber kommen Sie immer in einen „Kindergarten“, sprich auf noch gut grasführende Wiesen.

Also haben wir heute angebaut, haben ihr Heim um einen Zaun erweitert und somit wieder für grünes Betthupferl gesorgt

Letzter Urlaubstag

Hat der Urlaub gereicht? Nein, ganz und gar nicht. Ich bin immer noch platt und bei Micha sieht es auch nicht besser aus.

Dafür haben wir einiges geschafft: Arztbesuche, Telefonate, Hundetraining (Danke Lennart), Hütte abreißen und zur Kippe bringen, heute noch Apfelmus kochen

und als Cocktailkirsche noch die Mähdels umstecken

Und weil das alles so super geklappt hat, haben wir uns zum Saisonabschluss noch ein dickes Eis von #CremeEis gegönnt

Wat war dat leckoh

Nun ist Urlaub zu Ende – schade

Frühsport

Mein heutiges Fitnessprogramm bestand heute aus:

– frisch gesteckter „Tageskindergarten“

– Mähdels ins Grüne bringen (lassen)

– Aufräumen (lassen)

Tageskindergarten fertig – Jeans komplett verdreckt

„Was kommt jetzt?“

Mein Helferlein Jack

Für gut befunden

Nachkontolle