Scheren Teil 1

Da heute trockenes Wetter angesagt war, haben wir früh erst einmal die Mähs auf die Tagwiese gebracht

Somit konnten wir, während die Mähs speisten, alles vorbereiten:

„Lämmerschlupf“-Horden zusammenbauen, engster Durchschlupf

andere Horden holen und die „Stallungen“ installieren

Schafe holen und ins linke Abteil treiben

Ruckezucke hatten die Kleenen raus, wozu der Lämmerschlupf da ist

… aber auch die Großen hatten das raus UND sie passten auch mit ihrem dicken Pelz durch die Schlupfe…

Micha fing an zu scheren: Erste war unsere Hörni

Dann kam Familie Ruda und half mit:

Claudio und Aurora packten die Wolle ein und beschrifteten die Säcke mit den Schafsnamen, Maricella half Micha mit den Friseurmodellen…

Während einige schufteten…

… ließen es sich andere gut gehen

Danke für die Hilfe, 8 Schafe haben wir geschafft:

  • Scheren
  • Klauen
  • Butox

Und Micha hat das, dafür dass er sehr wenig in letzter Zeit geschoren hat, richtig gut gemacht

Und jetzt dürfen Kurzhaar- und Langhaarschafe noch zur Entspannung auf die Weide und nachher geht es ab ins „Bett“…

Nicht nur um Schafe…

… wird sich bei uns gekümmert, sondern auch um die Rinder unseres Freundes.

Eines seiner Tierchen hat es vorgezogen, das Gras auf der anderen Seite des Zaunes zu fressen. Also sind wir mit den Hundejungs losgezogen…

Tatsächlich sahen wir schon von Weitem die Ausreißerin vergnügt außerhalb des Zaunes grasen. Als sie uns und die Hundejungs sah, rannte sie vergnügt auf uns zu und dann hinter Schmitti her, was uns dann einpferchen sehr einfach machte:

Schmitti rannte vor auf die Weide, das schwarz-weiß-gefleckte Tier hinterher: Hund raus, Rind drin 🙂

„Fanclub“ der Schafe

Unfassbar, was für einen großen Fanclub unsere Schafe bzw. die Lämmer dieses Jahr haben:

– angefangen mit einer Dame, die uns gefragt hat, ob wir ein Lamm nach ihrer Mutter und eines nach ihrem Sohn benennen können – haben wir getan

– dann fuhr eine Fahrradfahrerin vorbei und fragte, ob sie mit den Enkel vorbei kommen dürfte

– am Samstag waren vormittags meine Freundin Susanne mit Gatten, Nichte mit Gatten und Kindern da…

– … nachmittags waren die Schwelmer da und Charlotte hat es echt geschafft ganz in Ruhe Jens&Petra zu streicheln

– heute sind Wolfgang und Emmi zum Kaffee trinken gekommen und während Wolfgang „Brötchen“ unter den Damen und Herren verteilte…

… hat Emmi lieber mit Jens gekuschelt

Ich glaube, ich lasse T-Shirts drucken:

Oster-Spielzeug-Suche

Die Ostereier-Suche fiel für uns aus, aber die Hundejungs sollten heute Spaß haben.

Also habe ich ein paar Spielzeuge eingepackt und habe diese auf unserer Weide „versteckt“

Mal im Heu

Mal auf einem Maulwurfshügel

Mal oben im Weissdorn

Und dann durfte jeder Hundebub gaaanz alleine ALLE Spielis suchen und Micha bringen.

Als erster startete Jack: der Kleene tut immer so, als wenn er blond wäre… aber beim Suchen war er spitze

Nummer 2 war Bran: Supernase, aber sein leidiges Problem mit dem nichts abgeben können. So hat er artig 3 Sachen gefunden und auch „aus“ gemacht, aber dann wollte er mit Micha über „gib es raus, ich hab’s gebracht, also her damit…“ diskutieren. Im Endeffekt hat er aber alles gefunden

Und zum Schluss durfte dann die Supernase Schmitti ran: ruckezucke bekamen wir die Spielis gebracht

Nach der Suche waren die Jungs so schön platt, dass sie erst einmal Siesta halten mussten, während Herrchen die Spielis weggeräumt hat

Hüte-Wochenende in Lennep

Als ich die Bergschafe sah, dachte ich:

Schmitti stirbt gleich, das Richtige für Jack…

Besonders die Dame im Vordergrund war renitent – an beiden Tagen.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

Jack war dieses Wochenende sehr unkonzentriert, Ohren auf Durchzug und nicht durchsetzungsfähig, irgendwas hat der Kleene…

Dafür trumpfte mein Schmitti richtig auf und gab ALLES für mich, holte und bewegte die großen Tiere, hörte zu und wenn Milka, die schwarz-weisse Dame, zickte, ließ er sie stehen und holte die anderen Mähdels, woraufhin Milka dem Gruppenzwang nachgab und mitkam.

Nun liegen alle verdient in den „Körbchen“

müder Schmitti

Schaffellverarbeitung …

Nachdem das Fell nun seit meiner Schlacht-Prüfung gesalzen im Garten im Baum hing, haben wir uns heute getraut, den Beutel abzunehmen und zu öffnen… ich habe wirklich geglaubt, dass sich das Fell mittlerweile aufgelöst hat, furchtbar stinkt und Micha und ich uns gemeinsam „erleichtern“ müssen…

Nix da – alles gut

Also habe ich das Fell in unserer alten Dusche 4x gewaschen und durchgewalkt – mit den Füßen

Man kann es bestimmt noch sauberer bekommen, aber ich bin ja „Anfengerin“

Danach habe ich noch evtl. vorhandene Fleischrest abgeschabt und unschöne Fellteile – vollgekackt – rausgeschnitten.

Dann habe ich die nächste Stufe zusammengewischt: Essigessenz, Salz und Wasser.

In der Lake darf sich das Pelzchen nun 1 Woche – unter gelegentlichem Umrühren – ausruhen

2. Heuernte

Vorab schon einmal DANKE an alle, die heute geholfen haben unsere Heuernte unter Dach und Fach zu bekommen …

Aber fangen wir vorne an:

Micha hat die letzten Tage – nach seiner Arbeit – fleißig in Windgassen und auf Wefelpütt Heu gewendet: es ist alles trocken geworden und wir sind gespannt, wie viele Ballen heute gepresst werden.

Unser Heu kommt – da unsere Scheune immer noch nicht leer ist – in den Schafsstall zum 1.Schnitt. Damit wir Platz haben, werden die 3 Rundballen in die Scheune gekarrt und dann werden Europaletten ausgelegt

Micha ist dann mit der Presse schon mal nach Windgassen los, derweil ich auf unsere Helfer gewartet habe

In Windgassen hat Micha „nur“ gepresst und „raste“ dann nach Wefelpütt, wo wir ihn schon erwartet haben. Er legte sofort mit der Ballen-Herstellung los und wir packten an:

Und dann zog das Sprichwort „Viele Hände, schnelles Ende“ und so wurde ruckezucke der letzte Ballen von Tordis auf den Hänger gepackt

Resümee des heutigen Tages:

Windgassen: 90 Ballen

Wefelpütt: 174 Ballen