Einmal Umstecken im Nebel mit „Nachbar-Schafen“

… und ich hab schon gedacht, es gibt jetzt hier Echo:

ich schickte Schmitti los und hörte aus dem Nebel ‚come bye‘…

Kein Echo: der Schäfer steht mit seiner Herde nebenan und meine Mähdels werden närrisch

Wir werden immer besser: ca. 2 Stunden für den Mähdels-Umzug gebraucht und zum Dank verzogen sich die Damen zum Schluss alle in ihr Haus

Los geht es…

Nachbar-Schafe

Fertig! Nun fehlen nur noch die Damen

Unsere Mähdels
Im neuen Zuhause
Alle Damen unter einem Dach
Zuhause für die nächsten 14 Tage

Nass und glücklich

Total durchgeweicht, aber glücklich:

Unsere Mähdels sind umgezogen. Gestern schon im strömenden Regen haben sie ihre Reise angetreten und wir haben bis ins Dunkle Zäune gesteckt und Strom angeschlossen. Heute haben wir das Häuschen hier ab- und auf der neuen Wiese wieder aufgebaut, natürlich im strömenden Regen.

Zwischendurch haben die Jungs sehr artig gearbeitet, sogar zusammen.

Nun haben wir alle trockene Sachen an und freuen über das, was wir alles geschafft haben.

Ein Schafshaus

Mir taten die Mähdels sooo leid:

nur Regen und gestern auch noch Sturm. Vor meinem geistigen Auge sah ich nur noch nasse frierende Schafe.

Damit mein Seelenheil wieder in Balance kommt, haben wir uns entschieden, eine Weidehütte zu kaufen und schnellstmöglich aufzubauen… Vorher müssen wir noch die englische Futterraufe von der Spedition abholen… viel zu tun, also los…

Ich komme immer mehr zu der Einsicht, dass ich viiiiel zu schnell arbeite: bei der Spedition sahen wir unsere Raufe auf der Rampe stehen, der Facharbeiter auf dem Gabelstapler, der unsere Ware holen sollte, töterte im Schritttempo mit einen Kollegen, fuhr an der Raufe vorbei in die Halle und fing an zu suchen………. Oh, Geduld! Endlich kam er wieder rausgefahren und wir konnten ihm die Raufe zeigen, die er dann in unseren Hänger hob. Micha fixierte die Raufe…

… und dann ging die Reise nach Herdecke, das Schafhaus abholen. Alles war da und so packten wir die Sachen ein…

… und ab ging es nach Hause, denn die Mähdels sollen heute Nacht im Trockenen stehen. Und siehe da: nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte, kam pünktlich zum Hausaufbau die Sonne raus.

Grundgerüst
Das Dach und die Wände
Hhmmm, irgendwas fehlt noch
Die Jungs mussten aufpassen, dass die Mähdels nicht die Gunst der Stromlosigkeit nutzen konnten
Das kennen die Mähdels
Fertig
Ich glaube, die Mähdels mögen das Schafshaus

So, Raufe platziert, Haus steht, Schafe glücklich, wir sind platt und freuen uns, das alles heute geschafft zu haben.

Offizielles Willkommen

Und dann haben wir den ‚Penderyn‘ und 2 Gläser eingepackt, sind zu den Schafen gegangen. Dort haben wir die Gläser gefüllt und haben sie mit ‚Slainte‘ und ‚iechyd da‘ bei uns offiziell willkommen geheißen.

Jetzt wissen die Schafe, dass ihre neuen Besitzer seltsam sind 🙂

Die Mähdels sind eingezogen

Wir haben 7 Damen bei uns angesiedelt:

Micha und ich sind heute mit dem Hänger, der ’schafsgerecht‘ gepimpt wurde, in die Eifel gefahren, um unsere neuen Mitbewohnerinnen abzuholen:

die Skudden haben die Reise aus der Eifel gut überstanden und sind im strömenden bergischen Regen in ihr neues Domizil eingezogen.

 

Schafhaltersachkunde

Wir haben es geschafft:
Micha und ich haben die Schafhaltersachkundeprüfung bestanden.

An mehreren Abenden haben wir viel über Schafe und ihre Haltung gelernt. Dann folgte die Prüfung und heute haben wir die letzte praktische Prüfung ‚Klauen schneiden‘ unter dem wachsamen Auge einer Mitarbeiterin des Mettmanner Veterinäramts auch noch bestanden.

Ich bin echt stolz auf uns beide 🙂