Soooo, Punktlandung:

Es fing gerade an zu dröppeln, als das letzte Schaf in den Pferch gelaufen ist.
Nun nächtigen die Mähdels im Stall, damit Martina morgen scheren kann
Alltagsplaudereien aus dem Bergischen
Soooo, Punktlandung:

Es fing gerade an zu dröppeln, als das letzte Schaf in den Pferch gelaufen ist.
Nun nächtigen die Mähdels im Stall, damit Martina morgen scheren kann
Gut, dass die ersten 15 Damen gestern schon eingecheckt haben, so konnte Martina direkt loslegen





Schwupps – waren 15 Mähdels „nackig“

Wir haben zuerst die Damen in den Reisebus gesetzt – viiieeel mehr Platz für alle und dann grob sauber gemacht, denn die nächsten 17 Damen ziehen ja“ gleich“ ein…


Und dann kam die Herausforderung:
geschorene Damen raus und nicht Geschorene rein in den Hänger…

Wir haben die Nackedeis in einen Zaun vor der Weide gepackt und die Ungeschorenen über den Umweg Zelte in den Hänger verfrachtet und ja… es wurde durch die genervte Besitzerin etwas lauter und die ich habe meinen beiden tollen Hunden Schmitti und Jack öfter verbales Unrecht angetan, ABER die Hundejungs haben das super gemacht

Unter viel Geblöke – die Geschorenen suchten nach ihren ungeschorenen Angehörigen – haben wir die letzten 17 Mähdels runter gebracht


Fertig für den morgigen Schertermin
Um 10 Uhr waren Martina und Jens da. Bis dahin haben wir noch gewerkelt:



Jens unterstützt Martina beim Scheren, in dem er Kämme anreicht, säubert, Öl auf die Kämme gibt, renitente Schafe festhält… die beiden sind ein tolles Team.


Dementsprechend waren schnell waren die Bubis nackig…
Wir haben dann die Bubis wieder auf die Weide gebracht und haben angefangen etwas aufzuräumten. Da das Wetter noch gut war, entschieden wir, die 1.Fuhre Mähdels schon mal runter zu holen:


Die zurückbleibenden Mähdels fanden das garnicht witzig.
Die Damen mussten noch eine Weile im Hänger bleiben, da wir noch kräftig die Schafkacke der Bubis wegschrubben mussten

So meine Damen, ab ins 5 Sterne Hotelzimmer

da sie ja morgen geschoren werden sollen und man dich ja auf Wetterberichte – egal von wem – nicht mehr verlassen kann…

Somit ist gewährleistet, dass Martina morgen trockene Schafe schert.
Noch 11…
Das Wetter war doof, die Heuernte kam dazwischen und Brauni steckte uns auch noch in den Knochen… und so verzögerte sich der nächste Schurtermin für die letzten 11 Mähs
Aber es muss sein und so bereiteten wir alles vor:
Die Hundejungs haben die Mähs von der Weide in die Horden geleitet.


Micha legte los und ich bin total stolz auf ihn



Nach 9 Schafen war die Konzentration weg und so beschlossen wir morgen weiter zu machen, ein Vorteil, wenn man selber schert.

Und so bin ich zur Entspannung von uns und den Mähs erst einmal mit ihnen ( und den Hundejungs) spazieren gegangen

Und dann bespasste uns noch unser kleiner Terrorist BRIAN
Ja dann mal ran an die Buletten:
1. Abbau


Dann habe ich mich ans „Koffer packen“ begeben: Zäune abbauen, Zelt zusammenpacken, Futterraufe hochbringen, weiße Stecken aufsammeln






2.Umzug der Klamotten
Gott sei Dank haben Bine und Andi heute geholfen: also alles auf den Hänger – jaaa, auch mein Bänkchen – und dann auf zur neuen Weide. Micha und ich hatten ja schon abgesprochen, wo was hinsoll und so haben wir Gas… der Scherer kommt ja gleich








3. Die Schur
Dann wieder runter hechten, der Scherer kommt:








4. Die Damen ziehen um
Und zum Schluss die nackten Mähdels ins neue Zuhause bringen



Und nun ist für die Damen, die Hundejungs und uns endlich Feierabend.
Morgen räumen wir auf…