Umstecken

Jack hat heute alleine geholfen – Schmitti humpelt – und er hat seine Aufgabe sehr souverän gemeistert. Nun müssen sich die Mähdels und Herr Gimli an die neuen Weidegründe – der Zaun wurde auf derselben Wiese versetzt, was schon zu großen Irritationen in der Herde führt – gewöhnen

Hoffentlich alle 4-Beiner…

… glücklich …

Zuerst wurde an diesem kalten tollen Tag die kleine schwarze Dampfwalze Bran gelüftet

Dann wurde Wasser, Kraftfutter und Heu ins Autochen geladen, zum Schluss hüpften die Hundejungs noch rein.

Das dicke Eis im Wassereimer sprach Bände: der Winter ist da

Also erstmal Eis raus, Wasser rein…

Der vorwurfsvolle Blick meiner Damen und des Herrn Gimli bzgl. ihrer leeren Raufe sprach Bände, aber erst einmal war Bewegung angesagt und so holte Schmitti die Truppe aus der Comfort-Zone.

Wir haben dann ein kleines Training gemacht…

Zum guten Schluss eskortierten die Hundejungs die Truppe an die vorbereitete, gut gefüllte Raufe

Bis morgen, meine Mähdels und mein Herr Gimli

Umstecken und Fußpflege

Micha musste heute „Graf Zahl“ für seine Firma spielen….

… und da Martina angeboten hat, mir beim der Klauenpflege der Mähdels und Gimlis zu helfen, entschloss ich mich direkt umzustecken. Also „Kindergarten-Netz“, Wasserkanister, Möhrenschnipsel, die fehlende Ohrmarke Gimlis und natürlich den rosa Schafsrucksack einpacken. Da fehlt doch noch was…? Ach, meine Border Collies 🙂

Bran bekam einen Kauknochen und passte derweil aufs Haus auf.

Es dauerte heute von 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr:

  • Kindergarten aufbauen
  • Schafe von der alten Weide holen lassen
  • Schafe in den Kindergarten treiben lassen
  • Anfangen Zäune und weiße Stangen rausziehen
  • Zäune einsammeln und neu stecken
  • Weidezelt blieb stehen, Heuraufe zog um
  • Schafe ins Weidezelt treiben, Horden davor aufbauen
  • Schafe einzeln zur Fußpflege holen
  • Schafe auf neue Weide lassen
  • Weiße Stecken und Eckstreben stecken
  • Wasser, Heu und Möhren zur Verfügung stellen
  • Strom an
  • FERTIG

DANKE Martina, ich wäre jetzt noch nicht fertig

Und nach der Arbeit wurde ich dann mit diesem Sonnenuntergang in Lüttringhausen belohnt:

Das nette Wetter genutzt

Während Michael und Bran den Zaun kontrolliert, Heu und Wasser aufgefüllt haben, haben Jack, Schmitti und ich für ein wenig Bewegung gesorgt

Außerdem war Bran heute echt brav und Jack hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen…

Es wird…

Es wird…

Heute waren wir wieder gen Wefelpütt unterwegs, gemeinsames Freilauf-Training für Jack und Bran:

Bran hat z.Z. noch ein Problem mit Jacks „Gerase“: er stürzt sich auf ihn und sie kloppen sich.

Dementsprechend werden beide nun mit „Schnauzenschonern“ versehen und dann wird trainiert…

Die letzten Male war ein Spiessrutenlauf zur Wiese, denn Bran biss nur in die Leine und dann mussten wir Bran noch sehr massiv von Jack fernhalten. Heute ging es: Bran ging ohne sich in der Leine zu verbeißen und er ließ sich von Jack wegrufen, dafür wurde Micha heute sehr stark angemeckert…

Jetzt hängen wir alle ab, da wir alle fix und fertig sind. Wer sagt, dass Hundetraining nicht anstrengend ist, hat keine Ahnung 🙂

Mähen

Und heute war dann das „Original“ dran:

auf nach Wefelpütt, Micha mit Trecker und Mähwerk, ich mit allem anderen beladen…

Heute habe ich auch mein Zelt mitgenommen, um die Jungs in den Schatten legen zu können:

Dann sind wir erst einmal durch die Wiese gelaufen um Jakobskreuzkraut zu eliminieren

Nebenan mähte ein Riesenmäher und direkt danach kam der Riesenwender… Was waren die schnell…

Micha hat Runde um Runde gedreht

Als er mit der Wiese anfangen wollte, auf der z.Z. die Mähdels stehen, flog ein Teil vom Mähwerk weg: Micha fuhr zu Hermann und dort wurde das Mähwerk repariert.

Dann haben wir den Wender/Schwader hier unten ausprobiert:

Über mangelnde Begeisterung bei den zahlreichen Zuschauern, musste Micha sich nicht beklagen: was sind die Mumis neugierig

Wir sind jetzt alle platt, morgen geht es dann weiter…

Der Tag danach…

… aber fangen wir noch gestern an …

Wir gaben uns total platt Pizza und Salat besorgt. Während wir auf die Fertigstellung der Speisen warteten, rief ein befreundeter Jäger an und fragte, ob wir nochmal mit unseren Hunden durch ein abzumähendes Feld laufen wollen, um evtl. angelegte Kitze zu finden: Klaro, morgen 9 Uhr sind wir da. Dann fielen wir aufs Sofa und wollten eigentlich nach dem Essen nur noch Duschen und dann ab ins Bett: ich habe es geschafft, nachdem Micha gerade auf dem Weg zur Dusche war, ging der Pieper: Brand, und das auch noch bei Freunden von uns … Wir sind ja ein eingespieltes Team: während Micha in die Feuerwehrsachen „schlüpft“, mache ich den Weg zum Auto frei. Und weg war er…

Leider kamen bei dem Brand ein Hund (‚mein Kamel‘ Bayanga) und eine Katze durch Rauchvergiftung ums Leben, den Menschen geht es soweit gut.

Irgendwann kam Micha ins Bett gekrochen. Ich hab ihn bis halb 9 schlafen lassen und dann entschieden, alleine mit den Hundejungs loszufahren, da ging der Pieper: es qualmte wieder. Und tschüss, mein Schatz, pass auf dich auf.

Wir sind dann nach Großsporkert zur Wiese gefahren, wo schon fleißig gemäht wurde…??? Die Jäger waren etwas sauer, da es anders abgesprochen war. So suchten wir in der noch stehenden Wiese zusammen mit den Jägern und fanden GsD nichts. Auf dem nach Hauseweg holte ich noch Brötchen: Micha hat bestimmt Hunger, aber es gibt tolle Feuerwehrfrauen, die schon den Jungs Frühstück gemacht haben – Danke Anja

So fing ich schonmal an das Scherchaos zu beseitigen, gab aber beim misten auf, da ich nicht wusste, wie ich meinen Mist

auf den großen Misthaufen bringen sollte – mache ich gleich mit Wiebke zusammen…

Dafür habe ich die Horden rausgeräumt und die Wolle rübergeholt

Dann kam Micha zum Duschen und zum 2. Frühstück. Hät ich doch nichts gesagt:

„Nach dem Gesetz der Serie müssen es 3 sein…“ piep, piep, piep

Und weg war er wieder… ohne Handy. Also packte ich Wasser, Kraftfutter, Hundejungs und Handy ein und fuhr nach Windgassen. Ich hatte gedacht, dass alles abgesperrt wäre, kam aber bis fast ans Haus, parkte und suchte Micha: schwierig, wenn jede Menge Feuerwehrmänner mit Atemmasken unterwegs sind. Dafür traf ich alle vom Brand Betroffenen und – Scheiss auf Viren – musste sie erst einmal drücken.

Dann fand ich auch meinen Mann, der in Vollmontur aus dem Brandhaus kam, und übergab ihm das Handy.

Und endlich fand ich Zeit zu den Mähdels zu fahren, um zu schauen, wie sie ihre erste Nacht „nackend“ im neuen Zuhause verbracht haben: ich glaube, sie schämen sich ein wenig, denn sie standen alle im Häuschen und kamen vorsichtig raus, als sie mich erkannten

Und dann haben wir auf der wunderschönen Wiese trainiert: fabelhaft!

Morgen gibt es Bilder von Jack, der heute auch sehr gut gearbeitet hat.

Dann haben wir die Mähdels wieder „rein“ gebracht, sie haben ihr Kraftfutter gekriegt und während sie gemampft haben,

habe ich auf dem Bänkchen die Sonne genossen.

Kurz nachdem ich zu Hause war, kam auch Micha. Um 19 Uhr wollte die FFW sich noch einmal das Haus anschauen, ob es noch irgendwo qualmt, aber bis dahin hatte Micha nun „frei“.

Dann kam Sabine und schaute sich die Fließe an: sie nahm 6 mit. Bin gespannt, was sie Tolles aus der Wolle meiner Mähdels macht und ich bekomme beigebracht, wie man spinnt – ok, eigentlich bin ich Profi im spinnen … ohne Geräte

Nun ist wirklich Feierabend und ich hoffe, dass unsere Nacht heute zusammenhängend ist.