Hüteseminar mit Alun Jones

Darauf habe ich mich sehr gefreut:

vom 03. – 05.05.2019 hat Alun Jones wieder einmal bei Kirstin und Thomas in der Eifel ein Hüteseminar gehalten. Und da ich einmal mit Alun NICHT im Schnee arbeiten wollte, hatte ich sofort gebucht – für Jack, Schmitti, Micha und mich 🙂

Der erste Tag fand auf einer schönen, großen, neuen Wiese statt, das Wetter hielt sich und so hatten wir viel Spaß: Schmitti und Jack waren – wie immer gut – Micha und ich müssen halt viel lernen.

Abends zog es sich zu und es wurde kälter, aber da saßen wir schon im Jägerhof beim Schnitzel. Dafür wurde der nächste Morgen spannend: es hatte geschneit und nicht zu knapp. Kurzerhand wurde umdisponiert und Micha und Thomas fuhren Schafe holen, so dass wir auf die Trainingswiese in Lommersdorf umzogen; ich glaube keiner – außer Micha mit dem Landi – wäre von der neuen Wiese weggekommen…

Aber dann wurde fleißig weitertrainiert und wir versuchten das, was wir am Vortag schon an Tipps und Tricks bekommen hatten, umzusetzen.

Ich bin sehr stolz auf meine Möppel, die fantastisch mitgemacht haben und mir wieder gezeigt haben, dass ich genauer werden muss, weniger sprechen muss und einfach mich auf meine Hunde verlassen muss. Besonders Schmitti wurde von Alun als ’natural dog‘ mit einem gesunden Instinkt für Schafe bezeichnet. Ich werde niemals einen Trail mit ihm laufen, aber als verlässlicher und netter Mitarbeiter an den Schafen ist er toll.

Jack hat ihm auch gefallen, vor allem weil der Kleene echt gezeigt hat, dass er trotz seiner doofen Erfahrungen, super mit dem Menschen zusammenarbeitet, aber ‚don’t give him the opportunity‘ – die nutzt er aus. Und so musste ich lernen, schnell zu sein und schon klappte es mit Jack auch.

Die Hundejungs und auch wir Menschen haben viel zum Nachdenken an die Pfote/Hand bekommen…

Lieber Alun, danke für deine Hilfe, bis zum nächsten mal

 

Heute waren die Wensleydales dran

Endlich wieder Hüten…

Die letzten Wochenenden war ich unterwegs und so ist – wenn es das Wetter zu gelassen hat – Micha mit den Jungs nach Herdecke gefahren.

Heute stimmte alles: keine Termine und tolles Wetter, also Hütehalsbänder an, den kranken Mann zum Abschied geküsst – ich hüstele auch schon – und ab mit uns.

Frank war schon mit James auf der Weide. Die Mäh-dels sind ja schon echt was Besonderes und so war ich gespannt, was Schmitti, der Höfliche, mit den Wuchtbrummen anfangen könnte: er hat das auf seine ‚Schweinchen Babe‘-Art sehr nett gelöst und hat es dann auch – mit meiner Hilfe – geschafft, die Mäh-dels in Bewegung zu versetzen; Hund muss sich ja auch nicht von großen haarigen Tieren drangsalieren lassen 🙂

Und dann kam Jack: ohne Leine auf die Weide und anständig zu den Schafen gehen… Ich war sehr stolz auf meinen Dürren. Und dann kam wieder Geschwindigkeit in den Hund und zuerst auch in die Schafe, bis eines der großen Mäh-dels merkte, dass da auch nur heiße Luft kommt und zwar viiiiieeel zu nah und viiiiieeeeel zu schnell. Also drehte sie sich und stampfte kräftig auf. Das hat selbst meinen dünnen Heißsporn beeindruckt – hätte ich jetzt nicht gedacht.

Mit meinen Jungs war ich zufrieden, nur mit mir nicht:
ich muss effektiv öfter was tun, um  mich zu entwickeln und das geht leider z.Z. noch nicht. Krieg ich aber auch noch hin.

Freue mich schon aufs nächste mal 🙂

Grünzeug-Massaker Teil 1

Und immer wenn das Wetter schön ist, andere Menschen schöne, lustige Dinge im Freien machen, starten wir den Wombat, packen unsere Freischneider, Kettensägen, etc. und gehen auch ins Grüne… aber mit dem Hintergedanken, es in den Griff zu kriegen.

Mein Begehr heute ist, den Brombeeren, die eher Bäume als Sträucher sind, den Garaus zu machen.

Micha darf sich als Holzmich(a)el betätigen: es sind jede Menge Bäume unmgekippt und es müssen viele Bäume und Sträucher beschnitten werden.

Also…. los geht’s:

Und da wir ansteckend sind, ist unser Nachbar Rolf auch seinen Sträuchern auf den Leib gerückt; den Haufen entsorgen wir morgen mit unserem Schnitt.

Und da ich ja noch nicht fertig genug war, habe ich die Hundejungs um 16 Uhr eingepackt und bin zu Frank nach Herdecke hüten gefahren: die Jungs waren großartig. Dieses mal habe ich es mit Jack geschafft, ohne Leine auf die Wiese zu den Schafen zu gehen, in von den Schafen abzurufen und auch wieder ohne Leine von der Weise zu gehen und er hat sich in Sachen Geschwindigkeit sehr zurückgenommen; ich bin echt stolz auf Jack – und auf mich. Schmitti hat super weggetrieben und hat sich  mutig „den Köpfen“ gestellt.

Zum krönenden Abschluss kam Sabine mit Veltins in Dosen und wir haben auf der Bank auf der Schafwiese gesessen und haben den kitschigen Sonnenuntergang überm Ruhrgebiet genossen. Fantastisch schön!

Dann hieß es nach Hause hetzten, Micha einsacken und einkaufen fahren. Wir haben uns was leckeres, schnelles gekocht und dann aufs Sofa, auf dem ich auch superschnell eingeschlafen bin….

Sehr nasses Hütetraining

Was tut frau nicht alles für seine Hundekinder:

das Wetter ließ und lässt heute sehr zu wünschen übrig: es regnet und ist windig und es fühlt sich alles nach „Couch“ an, aber die Wuffel müssen dringend was tun.

Also ab nach Herdecke – wo es ein klein wenig „weniger“ regnet…

Wir waren heute die einzigen und so haben wir für beide Bubis 2 Runden gemacht, die erste Runde war bei beiden Bubis – wie immer – ein wenig ruckelig; wir machen zu wenig und müssen uns immer wieder zusammenraufen, aber die 2. Runde war bei beiden super:

Schmitti hat super ein- und ausgefercht und konnte gar nicht mehr aufhören: „Nochmal, nochmal!“ rief er mit jeder Faser und so haben wir glaube ich mind. 5 mal die Schafe eingefercht und dann hat er sie wieder – richtig mutig 🙂 – rausgeholt. Was für ein toller Schmitti!

Und mit Jack habe ich die 2. Runde ohne Pitsche gemacht und siehe da, auch hier haben wir besser zusammengearbeitet und mehr Ruhe reingebracht. Toller Jack!

Freue mich schon auf die nächste Trainingseinheit

Hüteseminar mit Con Mcgarry

Vom 05. bis 07. Oktober fand in der Eifel bei Kirstin ein Hüteseminar unter der Leitung von Con Mcgarry statt.
Bisher bin ich immer nur für einen Tag auf diese Seminare gefahren, wollte mit Jack .und Schmitti dieses mal dran bleiben und so habe ich und alle – Micha, Schmitti, Jack und mich – für das ganze Wochenende angemeldet, samt Übernachtungen im Jägerhof in Lommersdorf.

Und ich muss sagen, dass es eine richtige Entscheidung war, alle Tage zu bleiben, denn es wird immer auf den vorherigen Trainingseinheiten aufgebaut:
vormittags habe ich mit beiden Hunden gearbeitet, nachmittags Micha.

Mit Schmitti habe ich es geschafft, „ohne Arme“ zu arbeiten und es war eine so tolle Erfahrung, leise und ohne Gezappel mit dem Hund zu kommunizieren.

Jack hat an diesem Wochenende das „lay down“ – zur Zeit noch SITZ und BLEIB – gelernt, was bei ‚Herrn Wibbelarsch‘ eine Menge zum Nachdenken lieferte.

Abends hat die gesamte Truppe dann im Jägerhof gegessen und noch ein, zwei Getränke zu sich genommen, teilweise auch an der Bar, gell Jack?

Es war ein tolles Seminar und hat Micha und mir viel gebracht und es war auch ein Kurzurlaub für uns beide, denn die Gegend ist schon schön:

 

 

Wieder eine Bockherde

Was freut sich mein Schmittchen:

wir haben Martina geholfen, die Böcke wieder auf die Wiese hinter der Gärtnerei zu bringen. Hat der schwarz-weiß Gepunktete gut gemacht und der Azubi Jack hat sich auch (an der Leine) wacker geschlagen.

Ich glaube, die Böckchen haben sich auch gefreut, auf die schöne Wiese zu kommen.

Danke Martina, dass wir deine Böckchen hüten dürfen 🙂

 

Soooo viele Hunde :-)

Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag im schattigen Garten zu sitzen du zu grillen und chillen? Mit Freunden zusammen zu grillen und zu chillen. Wir waren eingeladen und so packten wir das Auto mit Hunden, Einmachgläsern, Würstchen und Kartoffelsalat voll und fuhren gen Herdecke.

Dort haben wir mit Sabine, Frank, Gabi, Vince und 7 Hunden einen lustigen, entspannten Tag verbracht und durften uns noch durch Sabines Schafsmilch-Kreationen probieren: mmmmhhh, lecker.

Währenddessen haben die Hundekinder miteinander gespielt und unsere Hundejungs sind echte Charmeure: Diesel wollte unbedingt, dass Jack der Vater ihrer Welpen wird und Jacki wusste nicht, wenn sie toller finden sollte: Schmitti oder Jack…

„Nach gutem Essen soll man ruh’n oder 100m Schritte tun… !“
Mit dickem Bauch sind wir dann noch kurz Schafe schubsen gegangen und auch Jack durfte – unter Aufsicht von Diesel und Schmitti – noch kurz an die Mähs: ein schnelles Kerlchen

Danke für den schönen Tag