„Grüner“ Erfolg und lehrreicher Misserfolg

Micha hat in den letzten Tagen den Wender/Schwader zusammengebaut. Nachdem ich gestern „meine Handtasche“- ich vergesse immer, wie das Ding heißt – von Hermann auf die passende Größe hab schnibbeln lassen …

… hat Micha heute alles an den Trecker gebaut, um die Maschine auszuprobieren. Zuerst sah auch alles gut aus:

Aber bei genauerer Betrachtung haben sich leider ein paar Stangen verbogen, da die Gebrauchsanleitung falsche Angaben gezeigt hat, Micha war sehr frustriert.

Nach einem Telefonat mit dem Verkäufer, hat Rolf geholfen, die Pinne wieder abzunehmen

Nun warten wir auf Ersatzteile und dann wird alles – dieses Mal richtig – wieder zusammenmontiert.

Derweil die Männer technisch frickelten, befasste ich mich mit dem Efeu an der Garage: ab damit

Und da ich so im „Flow“ war, habe ich mich noch dem Grünstreifen gewidmet, nach unserem Lieblingsmotto „unser Dorf soll schöner werden“

Jetzt holen wir bei Giovanni unsere Pizza ab und werden so den arbeitsreichen Tag beenden.

Umstecken und Weide trocken legen

3.Advent und schönes Wetter… Hmm, was machen wir heute schönes? Weihnachtsmarkt kann jeder, also stecken wir unseren Mähdels ein neues Zuhause ab.

Hier sind wir fertig. Abmarsch!

Und dann sind da noch die Wassermassen, die sich aus dem Bach ergießen und die Weiden überfluten

Und dann endlich waren wir fertig und durften aufs Sofa…

Wieder einen Punkt der ‚to do‘-Liste abgehakt

Der Bagger läuft wieder und so sind wir das Thema ‚Bach‘ angegangen:
er muss dringend ausgebaggert werden, bevor der Herbst mit Regen anfängt, denn an manchen Stellen war er nur noch 2 cm tief und verlandetet immer mehr.

Also ran an den Matsch 😉

Ok, das Zaungeländer ist kaputt und die Straße sieht aus wie Hullepulle; dafür ist der Bach wieder ein Bach 🙂 und wir können die Rampe am Bagger anbringen, um uns endlich dem Efeu und den Dachrinnen zu widmen 🙂

Nachschnibbeln

Ein wenig Grün am Brunnen, am Bach und am Haus trimmen.

 

Rasen mähen

Da ich Ruppert beim Schlabbern im Bach nicht mehr gesehen habe, da das Grünzeug so hoch war, habe ich beschlossen nach dem Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ zu handeln und habe mich ans Rasen trimmen begeben


 

 

 

 

 

Derweil hat Micha sein Mähwerk in unseren Garten ausprobiert, musste aber mit dem Wombat ein wenig nacharbeiten.

Die Blumenzwiebeln sind (endlich) eingepflanzt

Als ich heute mit den Jungs vom Gassi heim kam, stach mir die Tüte mit den auf dem letztjährigen Bauernmarkt erworbenen Blumenzwiebeln in die Augen: traurig hing die Tüte im Flur und dachte wohl, dass sie dasselbe Schicksal, wie ihre Vorgängertüten, ereilen würde: der Mülleimer; aber weit gefehlt: ich ließ die nassen Jungs stehen, suchte mein Schüppchen, packte die Tüte, riss alle Zwiebeltüten auf, mischte alles gut durch du fing dann an die Zwiebelchen auf der anderen Bachseite zu verteilen.

Da ich überhaupt keinen grünen Daumen habe, bin ich gespannt, ob wir dieses Jahr eine bunte Bachseite bekommen: Daumen drücken

Haarschnitt für die Weiden

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das ist ein passender Zeitpunkt für einen Kopf-Weiden-Haarschnitt. Also habe ich angefangen und Micha hat mich nachher abgelöst:

Jetzt haben wir wieder freie Sicht auf die Kühe 🙂
Und da wir so fleißig waren, haben die Engelchen Keks für uns gebacken:

 

Ab ins Wasser

Da es seit Tagen schüttet, wie aus Kübeln, fing das Wasser aus dem Wiesen-Bach, sich schon wieder auf unserer Weide zu verteilen, auf dass die armen Rinder klatschnasse Füße bekommen würden.

Da Micha total erkältet und ich total undönig bin, habe ich mir die Gummistiefel angezogen, Schaufel, Hacke und Mistgabel geschnappt und habe mich auf die Wiese begeben. Da der Bach total zu gewuchert ist, habe ich mich mit dem Übergang vertan und bin erst einmal direkt im Bach versunken – super, Wasser in den Stiefeln – die Laune sinkt, der Bach nicht!

Der Bach läuft durch 2 Gitter in Rohre, die unter der Weide verlegt sind. Sind die Gitter verdreckt, bekommen die Rinder ein Problem; also geht’s dem Dreck an den Kragen: erst einmal die Gitter aus der Mocke ziehen und dann vom Dreck befreien. Das war echt schwierig, denn die letzte Säuberung liegt etwas zurück und Mähen, Stöcke, Steine, Dreck und der Regen haben ganze Arbeit geleistet; aber ich habe es geschafft: Weide ist wieder „trocken gelegt“.

Da ich aber schon einmal dran war, habe ich mich noch über unseren Hausbach hergemacht: das Bachbett wächst zu, das Gras verstopft dem Wasser den Weg. Also hat Micha mir noch eine Hacke gebracht und dann ging die Sauerei los: das Bachbett ist befreit und der Dreck klebte auf mir.

Also ein erfolgreicher Tag…